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Algerien

Orientalische Lebensart in Städten, Oasen und der Wüste

Nach dem Sudan und vor der Demokratischen Republik Kongo ist Algerien das zweitgrößte Land Afrikas. Auf seiner Fläche würde Deutschland mehr als sechsmal Platz finden. Nutzung und Besiedlung sind jedoch stark eingeschränkt, denn rund 80% des Landes werden von der lebensfeindlichen Sahara eingenommen.

So groß wie das Land, so vielfältig sind die Reiseschwerpunkte: Wüste und Oasen, römische Geschichte und orientalische Kultur. Da das Land weit weniger touristisch erschlossen ist als seine Nachbarn Tunesien und Marokko, sind Reisen nach Algerien umso authentischer.

Aktuelle Algerien Reisen

Reisetyp

Kulturreise in Algerien

Algier, Oran und Tlemcen entdecken

 

Auf dieser besonderen Reise entdecken Sie die kulturellen Sehenswürdigkeiten des Nordwesten Algeriens. Eindrucksvolle Moscheen und Kirchen, die als Unesco-Weltkulturerbe geschützte Kasbah...

 

Reisetyp

Auf römischen Spuren

Algeriens wunderschöner Norden

 

Nach dem Sudan und vor der Demokratischen Republik Kongo ist Algerien das zweitgrößte Land Afrikas. Auf seiner Fläche würde Deutschland mehr als sechsmal Platz finden. Nutzung und Besiedlung sind jedoch stark eingeschränkt, denn rund 80% des Landes werden von der lebensfeindlichen Sahara eingenommen.

Diese Reise findet auf den Spuren der Römer statt und führt Sie in den Osten Algeriens. Nach dem Dritten Punischen Krieg (149-146 v. Chr.) übernahm Rom die Territorien und Stützpunkte Karthagos. Doch Rom begnügte sich nicht mit Handelsbeziehungen, sondern forderte Unterwerfung und Tribut. Die Römer nannten Berber Barbaren, und Amauros dunkel. Dem "Land der Dunkelhäutigen", das sich vom Atlantik bis zum Ampsaga (Oued el-Kebir) im heutigen Algerien erstreckte, gaben sie den Namen Mauretania (Mauretanien).

Das am Nordabhang des Aurès-Gebirges liegende Timgad zählt neben dem gleichfalls in Algerien liegenden Tipasa und Djemila zum römischen Erbe auf nordafrikanischem Boden. Alle diese Siedlungen belegen die einstige Ausdehnung des Römischen Reiches.

Ohne Übertreibung lässt sich sagen: In der Spätantike war Nordafrika ein Zentrum der abendländischen Kultur. Entdecken Sie sie!

 

Reisetyp

Faszination Oasen

Reise durch Algeriens Saoura-Tal

 

Nach dem Sudan und vor der Demokratischen Republik Kongo ist Algerien das zweitgrößte Land Afrikas. Auf seiner Fläche würde Deutschland mehr als sechsmal Platz finden. Nutzung und Besiedlung sind jedoch stark eingeschränkt, denn rund 80% des Landes werden von der lebensfeindlichen Sahara eingenommen.

Auf dieser besonderen Reise entdecken Sie nach der Abfahrt aus der Hauptstadt Algier zunächst Ghardaia, den Hauptort einer Pentapolis mit verschieden Oasenstädten, die im frühen Mittelalter gegründet wurden. An einem der großen Sanddünengebiete, dem Westlichen Großen Erg, besuchen Sie die bekannte Palmenoase Timimoune mit ihrem charakteristischen Bewässerungssystem.

Sattgrüne Palmenhaine, verwinkelte Altstädte und die Schutzburgen vor riesigen Sanddünen ergeben die perfekte Mischung für Bilderbuchoasen, so ursprünglich wie es sie sonst nur noch an wenigen Orten in der Sahara gibt. Die Mozabiten, die traditionellen Bewohner des M‘Zab-Tals, haben eine einzigartige Architektur geschaffen. Ihre Oasenstädte, die Pentapolis, gelten heute als UNESCO-Weltkulturerbe. Bevor es nach Algier zurückgeht legen Sie noch einen Halt in der ehemaligen Hauptstadt der Abdelwadiden, Tlemcen, ein.

 

Länderinformationen

Geschichte

Ursprünglich war das Gebiet des heutigen Algerien von berberischen Volksstämmen bewohnt, im Osten von Tuareg. Vom 12. Jahrhundert v. Chr. an errichteten die Phönizier an der Küste Handelsstützpunkte und gründeten 814 v. Chr. die Handelsstadt Karthago im heutigen Tunesien, die sich in der Folge zur Großmacht im westlichen Mittelmeer entwickelte. Nach dem Dritten Punischen Krieg (149-146 v. Chr.) übernahm Rom die Territorien und Stützpunkte Karthagos. Doch Rom begnügte sich nicht mit Handelsbeziehungen, sondern forderte Unterwerfung und Tribut. Die Römer nannten Berber Barbaren, und Amauros dunkel. Dem "Land der Dunkelhäutigen", das sich vom Atlantik bis zum Ampsaga (Oued el-Kebir) im heutigen Algerien erstreckte, gaben sie den Namen Mauretania (Mauretanien). Um die Mitte des 7. Jahrhunderts stießen die Araber in den Maghreb vor. 697 eroberten sie einen Großteil des heutigen Algerien. Die Bevölkerung wurde größtenteils islamisiert. Anfang des 16. Jahrhunderts versuchten die Spanier, an der algerischen Küste Fuß zu fassen. Daraufhin unterstellte sich das Land 1519 der Oberhoheit des Osmanischen Reiches und wurde dessen Vasall; seit 1711 war das Gebiet aber wieder faktisch unabhängig. Frankreichs erste Pläne zur Eroberung Algeriens wurden unter Napoleon erstellt. 1830 begannen die Franzosen mit der Invasion. Ab 1945 kam es zum Aufschwung der Unabhängigkeitsbewegung, als nach Unruhen in Sétif, Kherrata und Guelma zehntausende Algerier von der französischen Armee getötet wurden (Massaker von Sétif). Der Algerienkrieg (1954 bis 1962) wurde von beiden Seiten mit äußerster Härte geführt. Unter Führung der Nationalen Befreiungsfront (FLN) erkämpfte Algerien schließlich die Unabhängigkeit, die am 18. März 1962 im Abkommen von Évian anerkannt und in zwei Referenden – in Frankreich wie in Algerien selbst – bestätigt wurde. Am 5. Juli (Nationalfeiertag neben dem Tag der Revolution am 1. November) 1962 wurde offiziell die Unabhängigkeit proklamiert.

Geographie

Im Nordteil Algeriens, an der Südküste des Mittelmeers und im Atlasgebirge, lebt der Hauptteil der Bevölkerung. Der weitaus größere Südteil, in Algerien Le Grand Sud genannt, ist nur dünn besiedelt und wird von den Wüstenregionen der Sahara dominiert. Algerien hat heute einen Waldanteil von nur 2 %, etwa 80 % des Landes sind nahezu vegetationslos. Mit gezielten Aufforstungsmaßnahmen versucht man der Ausbreitung der Wüste entgegenzuwirken.

Sehenswürdigkeiten

An der Küste warten die Sehenswürdigkeiten der Städte Algier und Oran. Weiter südlich ergeben Sattgrüne Palmenhaine, verwinkelte Altstädte und die Schutzburgen vor riesigen Sanddünen die perfekte Mischung für Bilderbuchoasen, so ursprünglich wie es sie sonst nur noch an wenigen Orten in der Sahara gibt. Die Mozabiten, die traditionellen Bewohner des M‘Zab-Tals, haben eine einzigartige Architektur geschaffen. Ihre Oasenstädte, die Pentapolis, gelten heute als UNESCO-Weltkulturerbe. Die Tadrart, eine Mischung aus hohen Dünen und eigenartigen Felsformationen, erzählt Ihnen die Vergangenheit der Sahara vor ihrer Austrocknung: Die Gravuren und Malereien mit ihren vielfältigen Motiven berichten vom Leben Jahrtausende vor unserer Zeit. Wüstenbegeisterte zieht es auch deshalb immer wieder in diese Region. Einen kurzen Weiterflug entfernt liegt Tamanrasset, der Hauptort des spektakulären Hoggar-Massivs. Der Hoggar ist das größte Gebirge der Zentralsahara und bedeckt eine Fläche fast so groß wie Frankreich. Das am Nordabhang des Aurès-Gebirges liegende Timgad zählt neben dem gleichfalls in Algerien liegenden Tipasa und Djemila zum römischen Erbe auf nordafrikanischem Boden. 

Reiseinformationen

Klima & Reisezeiten

Algerien hat im Norden mediterranes Klima, im Süden extrem trockenes Wüstenklima. Selbst im Winter kann es unter Umständen noch heiß werden jedoch fallen die Temperaturen meist kurz vor Sonnenuntergang und bieten kühle und angenehme Abende und Nächte. Das Klima im Winter ist stark wechselhaft. Die Sommer sind sehr heiß und im Freien ist die Hitze am Nachmittag nahezu unerträglich daher gehören Klimaanlagen zum wesentlichen Bestandteil jeden algerischen Haushalts, je weiter südlich desto heißer wird es. Auf jeden Fall nicht auf Sonnenschutz vergessen auch für dunklere Hauttypen!

Essen & Trinken

Typisch sind Couscous-Gerichte, die mit diversem Gemüse und Hühnchen-, Rinder- oder Lammfleisch (and der Küste natürlich auch mit Fisch) gereicht werden. Der orientalische Einfluss macht sich besonders in der Schärfe des Essens bemerkbar. Ist es ihnen dennoch einmal nicht scharf genug, sollten sie nach Harissa (scharfe Soße) fragen – als Europäer ist ihnen ein ungläubiger Blick sicher. Zur Vorspeise oder als Zwischenmahlzeit werden auch oft Suppen und Salate gegessen. Das liegt vielleicht an dem heißen Klima in Algerien – bei dem man tagsüber nicht viel Hunger verspürt. 

Sprache

Amtssprachen sind Arabisch und die Berbersprache Tamazight. Daneben spielt Französisch eine wichtige Rolle als Bildungs-, Handels- und Verkehrssprache. Algerien gilt weltweit als das Land mit den meisten Französischsprechenden nach Frankreich, obwohl es sich aus politischen Gründen weigert, der Frankophonie beizutreten.

Währung

Die offizielle Währung ist der Algerische Dinar (DZD) auch Dinar Algerienne (DA). 1 Euro entsprechen einem Wert von 140 DA (Stand März 2018).

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