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Nigeria

Land der vielen Facetten

Nigeria ist ein faszinierendes Land, der Tourismus ist aufgrund verschiedener innerstaatlicher Konflikte jedoch bisher nur wenig entwickelt. Umso authentischer ist das Erlebnis vor Ort. Im Süden leben hauptsächlich Christen und Anhänger animistischer Glaubensrichtungen, während der Norden muslimisch geprägt ist. Insgesamt sind in Nigeria etwa 400 verschiedene ethnische Gruppen ansässig – eine kulturelle Vielfalt, die ihresgleichen sucht.

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Aktuelle Nigeria Reisen

Länderinformationen

Geschichte

Archäologische Funde weisen daraufhin, dass das Gebiet des heutigen Nigeria schon vor mehr als 2000 Jahren ein Zentrum bedeutender Kulturen war. Im Mittelalter eroberten die Fulbe allmächlich die bestehenden Königreiche Nigerias. Um 1485 kam es zu ersten Begegnungen zwischen den Bewohnern der Küste und den Portugiesen. Im Jahre 1885 erklärten die Briten das Land zum Protektorat. Seit der Unabhängigkeit 1960 wurde Nigeria 1963 eine föderative Republik. Die erlangte Unabhängigkeit führte nicht zur inneren Einheit unter den Volksgruppen. Im Gegenteil: Aufgrund regionaler Spannungen, die durch ethnische Differenzen hervorgerufen wurden, übernahm 1966 das Militär die Macht. Versuche, die Spannungen zu beseitigen, schlugen fehl, und es herrschten in Nigeria Bürgerkrieg und eine fast 30-jährige Militärherrschaft. Im Jahre 1999 kehrte Nigeria zur Demokratie zurück.

Geographie

Nigeria, am Golf von Guinea gelegen, ist das bevölkerungsreichste Land in Afrika. In der Hauptstadt Abuja leben etwa 1,5 Millionen Menschen, während die Hafenstadt Lagos aktuell über 12 Millionen Einwohner verzeichnet.Es grenzt im Westen an Benin, im Norden an die Republik Niger, im Nordosten an den Tschad, an Kamerun im Osten und den Golf von Guinea im Süden mit einem Küstenstreifen von 853 km Länge. Im Süden des Landes leben hauptsächlich Christen und Anhänger animistischer Glaubensrichtungen, während der Norden muslimisch geprägt ist. Eine bis zu 90 km breite Mangrovenküste geht landeinwärts in einen Urwaldgürtel über. Das Plateau im Binnenland ist von Savannen, Steppen und wüstenähnlichen Gebieten geprägt; im Nordosten liegt der Tschadsee. Der Niger durchfließt das Land auf einer Länge von knapp 1200 km bis zum 24.000 km² großen Mündungsdelta. Zu den größten Attraktionen des Landes gehören die Nationalparks, in denen man noch Westafrikas Wildtiere beobachten kann. Es ist ein Land mit großer kultureller Vielfalt, da hier etwa 400 verschiedene ethnische Gruppen leben und zahlreiche afrikanische Religionen anzutreffen sind.

Sehenswürdigkeiten

Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas und zahlreiche Kulturen treffen hier aufeinander, und das ist wohl der Grund für die vielen, unterschiedlichen Facetten dieses Landes. In Norden Nigerias sind die Städte der Haussa, z.B. Kano, Katsina und Zaria sehenswert. Besonders Kano am Rand der Sahelzone mit der aus Lehm erbauten Altstadt, dem Emirpalast und der beeindruckenden Moschee ist einen Besuch wert. Die Stadt vermittelt einen mittelalterlichen Flair; hier befinden sich Färbgruben, die zu den ältesten in Afrika zählen. Wer sich von der größten Stadt Nigerias, Lagos, mit ihren 12 Millionen Einwohnern, die sich zum Teil auf angrenzende Inseln verteilen, nicht abschrecken lässt, der wird bei einem Besuch reich belohnt: Das Nationalmuseum bietet einen Überblick über die verschiedenen Epochen der nigerianischen Geschichte und gerade für Besucher, die sich für die Kultur des Landes interessieren, ist diese Ausstellung eine Bereicherung. Um die Stadt so richtig zu erleben und kennenzulernen, sollte man es sich nicht entgehen lassen, einen der zahlreichen Märkte zu besuchen. Auch die Kulturlandschaft von Sukur, die zu den UNESCO-Weltkulturerbestätten zählt, ist ein touristisches Highlight. Sie liegt im Nordosten von Nigeria. Ein Palast liegt so auf einem Hügel, dass der jeweilige König von hier aus guten Überblick über die umliegenden, gut erhaltenen Dörfer hatte. Nigeria verfügt über eine Vielzahl von Nationalparks und Naturschutzgebieten. Einer der größten ist der Yankari-Nationalpark im Osten Nigerias. In diesem können unter anderem Afrikanische Elefanten, Grüne Meerkatzen, Afrikanische Büffel oder Anubispaviane in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden. Im Westen liegt der Kainji-Nationalpark, in dem besonders viele Vogelarten heimisch sind. Aber auch andere Wildtiere, wie Löwen, Leoparden, Flusspferde und viele Antilopenarten leben hier. Der größte Nationalpark ist der Gashaka-Gumti-Nationalpark, im Osten Nigerias an der Grenze zu Kamerun gelegen. Dort gibt es Elefanten, Flusspferde, Büffel und Affen zu entdecken. Der Park ist auch für seine hervorragenden Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung bekannt.

Reiseinformationen

Klima & Reisezeiten

Das Klima ist tropisch und unterteilt in zwei Jahresabschnitte: die Regenzeit von April bis Oktober und die Trockenzeit von November bis März. Die Regenzeit schickt als Vorboten den Harmattan. Dieser heftige Passatwind, der Sand aus der Sahara aufwirbelt und als riesige Staubwolke mit sich bringt, legt sich oft wochenlang über das Land. Auch während der Regenzeit kommt es häufig zu starken Stürmen. Die beste Reisezeit für Nigeria ist von Oktober bis März.

Essen & Trinken

Typische Speisen sind gekochte Bananen, Yamswurzeln sowie süße Kartoffeln. Hauptspeisen sind in der ländlichen Bevölkerung Mais und Hirse. Eine Spezialität der nigerianischen Küche ist die pikante Pfeffersuppe. Weitere beliebte Gerichte sind Suya (gegrillte Leber und Rindfleisch auf Spießen) und Kilishi (getrocknetes und gewürztes Fleisch) sowie im Osten Egussi Soup (Fleischeintopf mit getrocknetem Fisch und Melonenkernen). Eines der wichtigsten Getränke ist Zobo, ein Saft, der aus der afrikanischen Malve hergestellt wird. Auch Bier ist sehr beliebt.

Sprache

Amtssprache ist Englisch, das in den Schulen unterrichtet und von ca. 50% der Bevölkerung gesprochen wird. Daneben existieren mehrere hunderte regionaler Sprachen und Dialekte.

Währung

Die Währung in Nigeria ist der nigerianische Naira. Er ist unterteilt in 100 Kobo. Die nigerianische Regierung hat eine sehr hohe Umtauschrate für den Naira festgelegt. Trotzdem sollte Geld nur bei offiziellen Wechselstuben und zu offiziellen Raten umgetauscht werden. Geldwechsel auf dem Schwarzmarkt ist gefährlich und kann zu Verhaftungen führen.

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