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Tschad

Vom legendären Tschadsee ins Herz der Sahara

Der Tschad verspricht Wüste pur! Die Einzigartigkeit der Sahara zeigt sich im Tschad in einer unbeschreiblichen Vielfalt an Formen und Farben. Neben abenteuerlichen Wüstenfahrten erleben Sie wahre Naturwunder. Im Archai Canyon tränken Nomaden Hunderte Kamele. Hier sind auch die letzten Krokodile der Sahara beheimatet. Über Jahrmillionen wurde der riesige Felsbogen von Aloba vom Sandstrahlgebläse der Sahara geformt. Nun ragt er majestätisch aus dem vielfarbenen Sandboden heraus.

Das Enedi Gebirge ist die Heimat der Tubu. Ihre Führer kommen von diesem Volkstamm und bringen Ihnen Ihre Heimat aus erster Hand näher. Sie nutzen mit Ihren Ziegen- und Kamelherden die schüttere Vegetation der Trockentäler. 4.000 bis 6.000 Jahre alte Felszeichnungen zeugen von einer wesentlich jüngeren Vegetation während der Jungsteinzeit als die Sahara noch grün und bewachsen war. Im Nordosten des Tschad bilden die Seen Ounianga eine paradisische Oase inmitten einer lebensfeindlichen Umgebung. Und wer noch mehr als Wüste erleben möchte, findet eine ganz andere Landschaft am Tschadsee.

Regelmäßig stellt Ivory Tours Individualreisen für Tschad-Interessierte zusammen. Da das Land so groß und die Möglichkeiten so vielfältig sind, entwickeln wir jede Reise ganz nach Ihren Wünschen und Interessen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Aktuelle Tschad Reisen

Länderinformationen

Geschichte

Felszeichnungen aus dem nördlichen Tschad bezeugen, dass dieses Gebiet bereits in prähistorischer Zeit besiedelt war. Ab dem 8. Jahrhundert wurde das Gebiet um den Tschadsee ein Knotenpunkt für die Karawanen, die sich zwischen dem bereits islamisierten Nordafrika (Ägypten, Sudan) und den schwarzafrikanischen Gebieten in West- und Zentralafrika bewegten und als Haupthandelsgüter Golf, Salz und Sklaven mit sich führten. Seit dem 15. Jahrhundert siedelten Araber, Berber und Bantu im Tschad, bevor dieser 1900 französisches Protektorat wurde. Der Unabhängigkeit des Landes im Jahre 1960 folgten militärisch ausgetragene innenpolitische Machtkämpfe, in die Libyen, Frankreich und die USA eingriffen. Seit seiner Entlassung in die Unabhängigkeit blieb der Tschad ein zerrissenes Land, in dem Menschenrechtsverletzungen und Flüchtlingsbewegungen an der Tagesordnung waren. Hinzu kommt, dass sich durch die katastrophale Lage in der Dafur-Region im benachbarten Sudan die Lage im Land verschärft, da viele Flüchtlinge im Tschad Sicherheit suchen.

Geographie

Die Republik Tschad ist ein Binnenland in Zentralafrika mit Grenzen zu Libyen, Sudan, Zentralafrikanische Republik, Kamerun, Niger und Nigeria. Mit fast 11 Mio Einwohnern und einer Landfläche von 1,284 Mio km² ist der Tschad das fünftgrößte Land Afrikas mit einer sehr geringen Besiedelungsdichte. In den Landschaften der Sahara, des Sahel und des Sudan gelegen, erstreckt sich die Republik über den Ostteil des Tschadbeckens. Das im Durchschnitt 200 – 500 m über dem Meeresspiegel liegende Becken wird lediglich von einigen Inselbergen überragt. Bedeutendes Wasserreservoir ist der Tschadsee im Westen, an dem auch die Hauptstadt N’Djamena liegt.

Sehenswürdigkeiten

In der Hauptstadt N’Djamena kann man das historische Stadtviertel und die Märkte besichtigen. Im Nationalmuseum kann man sich über die Sar-Kultur aus dem 9. Jahrhundert informieren. Das etwa 10 Kilometer von N’Djamena entfernt gelegene Töpferdörfchen Gaoui beeindruckt mit seinen farbenfrohen Hütten und Häusern. Nordwestlich der Hauptstadt N’Djamena liegt der Tschadsee, eines der größten Binnengewässer auf dem afrikanischen Kontinent. Im Gebiet um den Tschadsee leben arabisch-berberische Nomaden und seßhafte schwarzafrikanische Völker. Der Zakouma-Nationalpark ist der bekannteste Nationalpark; er liegt im Süden des Tschad. Neben Gnus, Giraffen, Elefanten und Löwen gibt es hier auch zahlreiche Vogelarten. Interessant für Vogelliebhaber ist der Mand Nationalpark, der ebenfalls im Süden liegt. Entlang des Chadi-Flusses kann man viele exotische Vogelarten beobachten.

Reiseinformationen

Klima & Reisezeiten

Im Tschad herrst heißes Tropenklima mit regional unterschiedlichen Temperaturen. Die Regenzeit im Süden dauert von Mai bis Oktober, in der Landesmitte von Juni bis September. Im Norden sind das ganze Jahr über geringfügige Niederschläge möglich. In der Trockenzeit ist es oft windig und abends kühler. Die beste Reisezeit für den Tschad liegt in der kühlen Jahreszeit von November bis Januar.

Essen & Trinken

Die Bevölkerung des Landes ernährt sich vorwiegend von Hirse, Yamswurzel, Reis oder Maniok. In den Restaurants wird meist französische Küche angeboten. Ein landestypisches Getränk ist Karkanji, eine Art „Eistee“ aus Hibiskusblüten. Alkoholische Getränke sind in den nicht-muslimischen Stadtteilen von N'Djamena erhältlich.

Sprache

Amtssprachen sind Französisch und Arabisch; desweiteren sind eine Vielzahl afrikanischer Sprachen und Dialekte anzutreffen.

Währung

Die Währung im Tschad ist der CFA. Ein Euro ist gleich 656 CFA. Dieser Kurs ist festgelegt und schwankt nicht. Man erhält von den Wechslern in der Regel 650 CFA für einen Euro. Darunter sollte man nicht wechseln. Früher war der CFA direkt an der französischen Franc gekoppelt. Nach Einführung des Euro an den Euro.

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