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Zentralafrikanische Republik

Das bedrohte Naturwunder Regenwald 

Die Zentralafrikanische Republik ist kein Land zum Urlaub machen. Aber ganz im Süden liegt einer der schönsten Orte dieser Welt: Das Naturschutzgebiet Dzangha Sanga. Im tropischen Regenwald haben der World Wildlife Found (WWF) und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) – vormals GTZ – einen Nationalpark mit einem weitgehend intakten Regenwald-Ökosystem eingerichtet. Dreiviertel aller west- und zentralafrikanischen Regenwälder sind bereits zerstört. In diesem Länderdreieck (Rep. Kongo, ZAR und Kamerun), das zum drittgrößten Regenwaldgebiet der Erde, dem Kongobecken, gehört, konnten einige tausend Quadratkilometer geschützt werden.

Dies ist eines der letzten Refugien von Waldelefanten, auch verschiedene Stämme der Pygmäen leben hier. Weltweit einzigartig: Hier kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den westlichen Flachlandgorilla beobachten. Zwei Gruppen der größten Menschenaffen sind bereits habituiert. Auch die scheuen Waldelefanten lassen sich nirgends so gut beobachten wie von der berühmten Saline aus in dieser Gegend.

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Länderinformationen

Geschichte

Die Ureinwohner in diesem Gebiet waren vermutlich Pygmäen, die als Sammler und Jäger lebten. Im 17. Jahrhundert kamen die ersten Europäer in das Land. Nach der Eroberung und der Zusammenlegung mit dem heutigen Tschad durch die Franzosen führten Unabhängigkeitsbewegungen 1960 zur Selbstständigkeit. 1965 begann mit einem Militärputsch unter General Bokassa eine Diktatur, die 1979 gestürzt wurde. Die ersten freien Parlamentswahlen fanden 1993 statt.

Geographie

Die Zentralafrikanische Republik wird im Norden vom Tschad, im Osten vom Sudan, im Süden von der Demokratischen Republik Kongo, der Republik Kongo und im Westen von Kamerun begrenzt. Das Binnenland besteht aus einer flachwelligen Hügellandschaft und wird von Inselbergen überragt. Im dauerfeuchten Tropenklima des Südens liegen große Regenwälder. Das übrige Land wird von Feuchtsavannen bedeckt. Touristische Ziele sind die Hauptstadt Bangui sowie der Nationalpark Dzanga Sangha, an der Grenze zu Kamerun, der vor allem für seine Gorillas und Waldelefanten bekannt ist. Außerdem leben in der Zentralafrikanischen Republik viele seltene Vögel und Reptilien. In und an den Gewässern kann man Flusspferde beobachten.

Sehenswürdigkeiten

In der Hauptstadt Bangui sind noch die Einflüsse der französischen Architektur sichtbar: breite Boulevards und Alleen sowie die Place de la République. Sehr interessant ist auch ein Besuch des Boganda-Museum, das einen Einblick in die Gesichte des Landes gibt. Ein beliebtes Touristenziel ist der große Markt, der das afrikanisches Lebensgefühl sehr gut vermittelt. Die wichtigste Lebensader Banguis ist der Fluss Ubangi, der zweitgrößte Nebenfluss des Kongo. Ein absolutes Highlight ist der Dzanga-Sangha-Nationalpark im Südwesten des Landes, an der Grenze zu Kamerun gelegen. Der dichte Regenwald entlang des Sangha-Flusses dient mit seiner reichen Flora und Fauna als Refugium der letzten Waldelefanten und Flachlandgorillas. Verschiedene Stämme der Pygmäen lieben hier.

Reiseinformationen

Klima & Reisezeiten

In der tropischen Klimazone, die sich über das gesamte Land erstreckt, ist es das ganze Jahr über heiß. Die Temperaturen liegen zwischen 24°C und 35°C. Die Trockenzeit ist besonders im Norden und der Landesmitte ausgeprägt. In den verbleibenden Monaten dauert die Regenzeit an. Die beste Reisezeit ist in der Trockenzeit, denn nur in dieser Zeit sind die Straßen und Pisten befahrbar. Im Süden (Bangui) liegt die Trockenzeit zwischen Dezember bis Anfang März, im Norden von November bis April, wobei es in dieser Zeit sehr heiß wird.

Essen & Trinken

Grundnahrungsmittel sind Reis, Hirse und Maniok. In den Restaurants gibt es neben französischen Spezialitäten vorwiegend Gerichte mit Reis und Huhn. Neben Soft-Drinks ist einheimisches Bier erhältlich.

Sprache

Amtssprache ist Französisch sowie Sango. Darüber sind noch eine Vielzahl lokaler Sprachen anzufinden.

Währung

Die Währung in der Zentralafrikanischen Republik ist der CFA. Ein Euro ist gleich 656 CFA. Dieser Kurs ist festgelegt und schwankt nicht. Man erhält von den Wechslern in der Regel 650 CFA für einen Euro. Darunter sollte man nicht wechseln. Früher war der CFA direkt an den französischen Franc gekoppelt. Nach Einführung des Euro an den Euro.

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