+49 9122 88 65 730

Mo - Fr

9 - 17 Uhr

Mittagspause

12 - 13 Uhr

Hembacher Strasse 1
91126 Rednitzhembach

Reisetyp
Dauer

14 Tage

Preise in €

6.350 €

3.990 €

3.790 €

3.620 €

Dzanga Sangha & Kamerun

Regenwald und Kameruns Highlights

  • Einmaliges Tierwelterlebnis im Dzangha-Sanga-Schutzgebiet
  • Flachlandgorilla-Trekking 
  • Lichtung der Waldelefanten 
  • Besuch beim Sultan von Foumban
  • Die „Chefferie“ von Bafoussam
  • Spuren deutscher Kolonialzeit am Fuße des Mount Cameroon

Diese Reise verbindet den intakten Regenwald des Dzanga-Sangha-Schutzgebiets mit einer Rundreise durch Kamerun. Im Süden der Zentralafrikanischen Republik haben der World Wildlife Found (WWF) und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) – vormals GTZ – in Kooperation einen Nationalpark mit einem weitgehend intakten Regenwald-Ökosystem eingerichtet. Es ist ein trinationales Projekt, das sich die ZAR, der Kongo (Brazzaville) und Kamerun teilen. 

Dreiviertel aller west- und zentralafrikanischen Regenwälder sind bereits zerstört. In diesem Länderdreieck, das zum drittgrößten Regenwaldgebiet der Erde, dem Kongobecken, gehört, konnten einige tausend Quadratkilometer geschützt werden. Dies ist das Refugium der letzten Waldelefanten, verschiedene Stämme der Pygmäen leben hier. Weltweit einzigartig: Hier kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den westlichen Flachlandgorilla beobachten.

Nach Ihrer Rückkehr nach Kamerun entdecken Sie die Highlights des Graslandes entlang der Ringroad. Hier beeindrucken lebhafte Märkte, malerische Landschaften und eine lebensfrohe Bevölkerung. Sie bekommen ausreichend Gelegenheit, Häuplingen und Handwerkern über die Schultern schauen.

An der Atlantikküste stoßen wir schließlich zu Füßen des gigantischen Mount Cameroon auf die Relikte der deutschen Kolonialgeschichte. Wer Zeit für eine Verlängerung hat, kann sich an den von Kokospalmen gesäumten, feinsandigen Stränden von Kribi entspannen.

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Douala 

Am Morgen Flug nach Yaoundé. Empfang am Flughafen und Transfer ins Hotel.

2. Tag: Yaoundé – Yokadouma 

Früh am Morgen machen Sie sich auf den langen Weg ins heutige Tagesziel Yokadouma ganz im Osten Kameruns, unweit der Grenze zur Zentralafrikanischen Republik. Die Landschaft ändert sich spürbar, langsam geht die Savanne in den Regenwald über.

3. Tag: Yokadouma – Bayanga 

Am nächsten Morgen fahren Sie weiter nach Bayanga, das tief im Regenwaldgebiet am Rande des Dzanga-Ndoki-Nationalparks im äußersten Südwesten der Zentralafrikanischen Republik liegt. Endlich in der Doli-Lodge angekommen, werden Sie für die abwechslungsreiche, aber auch anstrengende Fahrt belohnt. Die 1996 mit Hilfe von GTZ und WWF erstellte Doli Lodge besteht aus auf Stelzen gebauten Holzhäusern für jeweils zwei Personen. Sie verfügen über Bad und Terrasse mit Blick auf dichte Bäume und den Fluss.

Vom Hauptgebäude aus haben Sie eine grandiose Aussicht und können abends herrliche Sonnenuntergänge erleben. Je nach Ankunftszeit evtl. Einführung in das Projekt Dzanga Sangha und das Ökosystem Regenwald.  

4. - 6. Tag: Dzanga Sangha 

Drei Tage haben Sie nun Zeit, den Regenwald zu erleben. Die Waldlichtungen (Salinen) sind einzigartige Landschaftsszenarien in diesem riesigen intakten Ökosystem. Nur hier kann man die äußerst scheuen und seltenen Waldelefanten mit Sicherheit beobachten. 

Verschiedene Ausflüge können Sie in den kommenden Tagen unternehmen: Mit Ihrem Pygmäenführer durchwaten Sie ein Bachbett, an dem häufig unzählige bunte Schmetterlinge zu sehen sind, und gelangen so zur "Lichtung der Elefanten". Je nach Tageszeit können von der Beobachtungsplattform aus bis zu 100 dieser Dickhäuter gezählt werden. Außerdem bietet sich eine gute Chance, Bongos, Büffel und Graupapageien zu beobachten. 

Besonders beeindruckend ist die Begegnung mit den Pygmäen. Nicht nur im Lesen von Spuren sind die kleinwüchsigen Menschen wahre Meister, sie kennen auch die verschiedensten Kräuter- und Pflanzenarten des Regenwaldes. Mit den Frauen der Ba Aka können Sie Heilpflanzen suchen und sich die Wirkungsweise der jeweiligen Kräuter erklären lassen. In einem Pygmäendorf erhalten Sie einen Einblick in den Alltag der Ba Aka. Besonders spannend ist es, mit den Pygmäen auf Netzjagd zu gehen. Mit unglaublicher Geschicklichkeit bahnen sich die Männer ihren Weg durch den Urwald und spannen ihre Netze. 

Per Einbaum können Sie außerdem eine Erkundungstour auf den Seitenarmen des Sangha-Flusses unternehmen. Sie durchqueren Lilienteppiche und genießen die unvergleichliche Geräuschkulisse des Urwalds. 

Der absolute Höhepunkt ist jedoch das Gorillatrekking mit den Pygmäen, die jeden Winkel des Urwaldes kennen. Sie begleiten die Gorillas abends bereits zu ihren Schlafplätzen. Am Morgen führen sie Sie dann zu den jeweiligen Gruppen. Eine Begegnung mit den Flachlandgorillas ist somit so gut wie sicher. Falls es durch unvorhersehbare Umstände doch einmal nicht klappen sollte, erhalten Sie eine zweite Pirsch gratis. 

Ausflüge im Dzanga Sangha:

  • Gorilla-Trekking: € 300,--
  • Dzanga-Bai mit den Waldelefanten: € 90,-- (1x inklusive)
  • Verschiedene andere Ausflüge (z.B. Netzjagd): jeweils € 50,-- (1x Besuch im Pygmäen-Dorf inklusive)

Pro Tag sind zwei Aktivitäten möglich!

7. Tag: Bayanga – Yokadouma 

Heute geht es zurück nach Yokadouma. 

8. Tag: Yokadouma – Bertoua

Heute geht es zurück nach Bertoua. Langsam geht der Wald wieder in Savanne über. Weiter geht es Bafoussam.

9. Tag: Bertoua – Bafoussam

Sie fahren weiter Richtung Westen nach Bafoussam. Endlich angekommen unternehmen Sie einen Ausflug zur sehr sehenswerten Chefferie von Bafut. Der Fon (König) der bedeutendsten Chefferie entlang der gesamten Ringroad ist der oberste Würdenträger des Bafut-Stammes. Ein ausgeprägtes Ahnenwesen mit Geheimgesellschaften charakterisiert die Kultur der meisten Grasland-Völker. Das Ahnenhaus aus Bambus ist den verstorbenen Königen geweiht und darf nur vom Fon selbst oder einem seiner Würdenträger betreten werden.

10. Tag: Bafoussam – Foumban – Ringroad – Bamenda

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Foumban, wo Sie den Sultanspalast mit dem sehr gut ausgestatteten Museum erkunden. Mit etwas Glück erhalten Sie eine Audienz beim Sultan, dem 18. in direkter Erbfolge der Dynastie Bamoun seit dem 14. Jahrhundert. Berühmt wurde sein Vater, König Njoya, der viel für die Entwicklung des Handwerks, der Kunst, der eigenen Schrift und damit der Erhaltung der Geschichte des eigenen Landes geleistet hat.

Sie besichtigen das Tam-Tam-Haus, in dem eine mehrere Meter lange Trommel aufbewahrt wird, die einst – zum letzten Mal im vorigen Jahrhundert – dazu diente, den Kriegszustand auszurufen und die Soldaten herbeizutrommeln. Anschließend besteht Gelegenheit, den verschiedenen Handwerkern über die Schulter zu schauen.

Dann fahren Sie durch das abwechslungsreiche hügelige Gebiet des Kameruner Graslandes entlang der Ringroad nach Bamenda. Die Route wechselt je nach jahreszeitlich bedingtem Zustand der kurvenreichen Piste. Unterwegs haben Sie die Gelegenheit auf den bunten Märkten Kontakte zur einheimischen Bevölkerung zu knüpfen.

11. Tag: Dschang – Bamenda 

Bamenda ist die Hauptstadt der englischsprachigen Provinz Northwest und an der Ringroad des Kameruner Graslandes gelegen. Die Stadt ist ein wichtiges Zentrum der Landwirtschaft und des Handwerks. In der Oberstadt am Hang liegt das Stadtviertel Up Station, das Verwaltungszentrum mit Polizei, Gouverneur und Behörden. Hier befindet sich auch das Fort aus der deutschen Kolonialzeit mit sehr gut erhaltenen Ziegelbauten, Dachziegeln und kleinen Türmen.

Auf der Hauptstraße hinunter Richtung Stadt liegt auf der rechten Seite ein kleiner Aussichtshügel. Von hier bietet sich ein schöner Rundblick auf die weit ausgedehnte Stadt im Tal. Im Zentrum der Stadt findet täglich ein großer, besonders farbenprächtiger Markt statt, den Sie besuchen können. 

Anschließend fahren Sie weiter nach Dschang. Die Gegend um Dschang gehört ebenfalls zu den landschaftlichen und ethnologischen Höhepunkten des Kameruner Graslandes. In Dschang besuchen Sie das Civilization Museum. Hier erfahren Sie eindrucksvolles über die Geschichte, Kultur und Kunsthandwerk von 7 Jahrhunderten in Kamerun.

12. Tag: Dschang – Ekom-Fälle – Buea

Am Vormittag fahren Sie zunächst zu den Ekom-Wasserfällen unweit von Nkongsamba. Die Ekom-Fälle sind zwei Wasserfälle des Nkam (eines der Quellflüsse des Wouri) sowie eines seiner Nebenflüsse an der Grenze der Regionen Littoral und Ouest. Sie dienten im Jahr 1984 als Drehort für den mehrfach Oskar-nominierten Film Greystoke – Die Legende von Tarzan, Herr der Affen.

Dann geht es weiter nach Buea. Der Ort liegt auf einer Höhe von 1000 m am Fuße des Mount Cameroon. Wegen des gesunden Klimas wurde der Gouverneurssitz von Douala nach Buea verlegt. In Buea wurde auch ein Erholungsheim für kranke Kolonialbeamte gebaut. Es gab eine Sennerei mit 60 Allgäuer Kühen, ebenso vielen Schweinen und einigen Ziegen. Wer in Victoria oder in anderen Orten am Fuße des Lobagebirges erkrankte, wurde auf einer Sänfte nach Buea gebracht, um sich dort bei „kühler Luft, frischer Milch und gesundem Gemüse“ wieder zu erholen. Sie besichtigen den alten Gouverneurspalast, die Bismarck-Statue und den Friedhof.

13. Tag: Buea – Limbe – Douala – Rückflug

Am Morgen Fahrt nach Limbe. Der Badeort mit seinen tiefschwarzen, vulkanischen Sandstränden liegt inmitten üppig grüner Vegetation direkt am Fuße des Mount Cameroon. Dieser ist mit seinen 4090 m der höchste Berg West- und Zentralafrikas und der prägende landschaftliche und klimatische Faktor der Südwestprovinz Kameruns.

Sie besuchen den Botanischen Garten und fahren anschließend zum Limbe Wildlife Centre. Das LWC ist eine Auffangstation für Gorilla- und Schimpansenwaisen, die Opfer von Wilderei und Tierhandel wurden. Die urwaldbedeckten Hänge des Kamerunberges beherbergen eine unvergleichliche Artenvielfalt, darunter Nigeria-Schimpansen, Preuss-Meerkatzen, Waldelefanten, Zwergkrokodile und Gorillas. Das LWC betreibt seit Jahren ein intensives Aufklärungs- und Umweltbildungsprogramm, das sich an die Besucher des LWC und an die lokale Bevölkerung wendet. Das Projekt hat den Schutz der in Kamerun lebenden westlichen Flachlandgorillas und der besonders bedrohten Cross-River-Gorillas zum Ziel.

Am Nachmittag geht es weiter zum Flughafen von Douala, wo Sie die Rückreise antreten.

Möchten Sie am Ende der Rundreise am Strand entspannen, können Sie von Douala weiter nach Kribi fahren und in einem schönen Hotel am herrlichen Strand die Reise ausklingen lassen.

14. Tag: Ankunft in Deutschland

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ReiseInformationen

Leistungen

  • Transfers und Rundreise gemäß Reisebeschreibung in guten klimatisierten Fahrzeugen
  • 08 Übernachtungen in Kamerun in guten landestypischen Hotels (siehe Hotelplan)
  • 04 Übernachtungen in der Doli Lodge im Dzanga Sangha
  • Verpflegung: Frühstück; Vollpension in der Doli Lodge
  • 03 Tage Mietwagen im Dzanga Sangha für Aktivitäten
  • Alle Ausflüge in Kamerun (außer als optional/auf eigene Kosten gekennzeichnet)
  • 1x Ausflug zur Dzanga-Bai mit den Waldelefanten und 1x Besuch im Pygmäen-Dorf; weitere Aktivitäten im Dzanga Sangha auf eigene Kosten
  • Spritkosten, Eintrittsgelder für Besichtigungen
  • Englisch sprechende Reiseleitung und lokale Führer

Preise

6.350 €

3.990 €

3.790 €

3.620 €

Zusatzleistungen

  • Langstreckenflüge ab Deutschland kosten ca. 700 - 900 €
  • Einzelzimmerzuschlag: 290 €

Visas

Visum

Kamerun: Kostenpflichtiges Visum erforderlich (zzt. 120 €). Auf Wunsch kümmert sich Ivory Tours um das Visum gegen eine geringe Gebühr von 25 €.

Zentralafrikanische Republik: Das Visum für die ZAR kann an der Grenze erteilt werden.

Impfungen

Erforderlich:

Empfohlen:

Länderinfos

Nähere Informationen zu Land und Leuten finden Sie hier.

Reisetermine

Individualreise

Abflug von jedem größeren Flughafen jederzeit möglich.

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