+49 9122 88 65 730

Mo - Fr

9 - 17 Uhr

Mittagspause

12 - 13 Uhr

Hembacher Strasse 1
91126 Rednitzhembach

Reisetyp
Dauer

16 Tage

Preise in €

5.260 €

2.960 €

2.560 €

2.430 €

Elfenbeinküste und Ghana

Stolze Stämme & Kolonialgeschichte

In der Elfenbeinküste finden Sie sämtliche Lebensräume Afrikas. Vom undurchdringlichen Regenwald im Süden bis hin zur Savanne im Norden des Landes. Mehr als 60 Stämme ergeben ein vielseitiges, durch unterschiedliches Brauchtum geprägtes, kontrastreiches Bild.

In der Elfenbeinküste finden Sie sämtliche Lebensräume Afrikas. Vom undurchdringlichen Regenwald im Süden bis hin zur Savanne im Norden des Landes. Mehr als 60 Stämme ergeben ein vielseitiges, durch unterschiedliches Brauchtum geprägtes, kontrastreiches Bild. 

Dieser Reise führt uns zunächst Richtung Norden. Der Regenwald geht in Feuchtsavanne über und wir gelangen nach Yamoussoukro, die politische Hauptstadt des Landes. Der Präsidentenpalast mit dem See der heiligen Krokodile, die große Moschee und die gigantische Basilika sind die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt. Ein Besuch bei den Senoufos gehört ebenso zu den Höhepunkten dieser Rundreise wie die Bergwelt um Man. Geheimnisvolle Riten und Maskenkulte vermitteln Ihnen spürbar die Magie des schwarzen Kontinentes.

Anschließend erleben Sie Ghana, das direkt am warmen Golf von Guinea liegt. Der Süden des Landes ist mit tropischem Regenwald bedeckt, der nach Norden hin in Baum- und Strauchsavanne übergeht. Ghana hat für jeden Geschmack etwas zu bieten: Herrliche Strände, lebhafte Städte, warmherzige Menschen, wilde Natur mit vielfältiger Tierwelt und ein einzigartiges Weltkulturerbe. 

Die Festungen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, dienten den europäischen Kolonialmächten, ihre Herrschaft zu festigen. Später dann vor allem dem Sklavenhandel. Dieses traurige Kapitel der Geschichte wird in Museen an der Goldküste aufgearbeitet. Die Begegnung mit Ghanas Menschen, spannende Einsichten in die Kolonialgeschichte und eine einmalige Natur lassen auch diesen Teil der Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis werden.
 

  • Traditionelles Kunsthandwerk am Berg Mont Korhogo
  • Typischer Maskentanz der Senoufo
  • Besichtigung der Fetischhäuser in Niofouin
  • Ashanti-Kultur (UNESCO-Weltkulturerbe)
  • Frühkoloniale Festungen an der Goldküste
  • Am Strand an der traumhaften Atlantikküste entspannen
     

Reiseverlauf

1. Tag: Deutschland – Abidjan – Grand Bassam

Am Morgen Flug nach Abidjan. Empfang am Flughafen und Transfer ins Hotel. Auf dem Weg zum Strandhotel in Grand Bassam säumen kleine Hüttendörfer und dichte Palmenhaine die Straße. Die Lagunenstadt an der Mündung des Flusses Comoé hat einen kolonialen Charme. Heute ist die frühere Hauptstadt der Elfenbeinküste vor allem ein Erholungsort.

2. Tag: Grand Bassam – Yamoussoukro

Besichtigung von Bassam am Morgen. Dann geht es in den Norden nach Yamoussoukro, eine Retortenstadt ca. 230 km nördlich von Abidjan in der Savanne, die seit 1983 politische und verwaltungstechnische Hauptstadt ist. Breite, teils menschenleere Prachtstraßen, eine moderne Moschee mit stilisierten Minaretten, der Präsidentenpalast mit dem See der heiligen Krokodile und das ultramoderne Kongresszentrum prägen die Stadt. Doch all das wird überragt von der protzigen Kathedrale Notre Dame de la Paix, die dem Petersdom in Rom nachempfunden wurde. Dieses Bauwerk wirkt in der Savannenlandschaft gigantisch. Bauherr war der in Yamoussoukro geborene und inzwischen verstorbene Präsident Felix Houphouet-Boigny. 

3. Tag: Yamoussoukro – Man

Nach dem Frühstück geht es weiter in westlicher Richtung nach Man. Die Stadt liegt inmitten bewaldeter Hügel und ist wegen des angenehmen Klimas beliebtes Ausflugsziel der Ivorer. Es gibt einen sehenswerten Markt, auf dem die Masken und Stoffe der in dieser Region lebenden Guere und Dan angeboten werden. Alte Masken dieser Ethnien sind in vielen Völkerkunde- und Kunstmuseen der Erde zu finden. In der Gegend befinden sich Wasserfälle und auch zahlreiche Lianen-Brücken. Diese dürfen nur ohne Schuhe betreten werden. Die Herstellung erfolgt auch heute noch nach genau festgelegten Riten. Am Nachmittag fahren wir in ein Dorf der Yakuba, wo wir einen traditionellen Maskentanz erleben (Bezahlung vor Ort). 

4. Tag: Man – Odienné

Am Vormittag ist Zeit für weitere Erkundungen in Man. Dann geht es weiter nach Odienné. Die Stadt liegt in einer Talebene und ist von Obstplantagen umgeben. Überragt wird Odienné vom 800 m hohen Berg Dien Quélé. Auf die historische Bedeutung der Stadt weist nur noch das Grab von Vakaba Touré hin. Er gründete vor Jahrhunderten ein moslemisches Reich, dessen Hauptstadt Odienné war. Am Nachmittag Ausflug in das Dorf Samatiguila. Hier befindet sich eine schöne Banko-Moschee aus dem 17. Jahrhundert. 

5. Tag: Odienné – Korhogo 

Auf einer Piste fahren wir über Boundiali, das Baumwollzentrum des Landes, Richtung Osten nach Odienné. Unterwegs besichtigen wir in Niofouin Fetischhäuser der Senoufo. Die Lehmarchitektur ihrer Häuser ist beeindruckend. Korhogo liegt in einer dichtbevölkerten Region am Fuße des Berges Mont Korhogo. In dieser Region werden Erdnüsse, Reis, Hirse, Tabak und Baumwolle angebaut. Die Stadt ist bekannt für das traditionelle Kunsthandwerk, die Riten, Tänze und das hochentwickelte Sozialsystem der Senoufos. Am Abend erleben wir einen typischen Maskentanz in einem Senoufo-Dorf (Bezahlung vor Ort). 

6. Tag: Korhogo – Kong – Bouna 

Auf Ihrem Weg in die Grenzregion zu Ghana machen Sie zunächst Halt in Kong. Die Stadt war von 1710 bis 1895 die Hauptstadt des einstigen Kong-Reiches und ist die Geburtsstadt des heutigen Präsidenten der Elfenbeinküste. Sie besichtigen die berühmte Lehmmoschee, die 1785 erbaut und 1897 erneuert wurde, 1910 dann vorübergehend zerstört. Die Gesamtanlage der Moschee erstreckt sich über eine Fläche von 400 Quadratmetern. Der Mihrab-Turm misst 12,5 Meter Höhe. Entlang des Comoé-Nationalparks geht es dann weiter in die Grenzstadt Bouna.

7. Tag: Bouna – Lobiland – Wa

Nach der Einreise nach Ghana geht es weiter nach Wa. Auf dem Weg fahren Sie durch das Land der Lobi. Die Lobi sind bekannt für ihre sich von den Nachbarvölkern unterscheidende Lehmbauarchitektur. Sie leben in Sukalas, von einer hohen Lehmmauer umgebenen Familienkraals. Einzelne Sukalas sind in der Regel mindestens einen Pfeilschuss voneinander entfernt. Diese Wehrhaftigkeit hat dazu geführt, dass Einflüsse durch muslimische und christliche Missionare und kulturelle Einflüsse der Nachbarvölker stärker abgewehrt wurden, als bei den meisten anderen Ethnien Westafrikas.

8. Tag: Wa – Gurunsi Dörfer – Bolgatanga

Nach dem Frühstück verlassen Sie Wa und fahren weiter in das Land der Gurunsi. Sie besichtigen die Dörfer dieses Volkes deren befestigte Lehmhäuser mit farbigen Fresken geschmückt sind. Anschließend Weiterfahrt nach Bolgatanga. Hier hat die Kunst des Strohflechtens eine lange Tradition. Seit Jahrhunderten stellt das Volk der Fra-Fra Behältnisse aus getrocknetem Savannengras her: zur Aufbewahrung von Schmuck und Zeremoniengegenständen, aber auch für Tabak, Gewürze und Lebensmittel. 

9. Tag Bolgatanga – Mole Game Reserve

Morgens geht es los in den Mole Game Reserve Nationalpark. Der Park bietet Elefanten, Krokodilen, verschiedenen Affenarten und natürlich zahlreichen Antilopen- und Vogelarten Schutz. Nach der Ankunft am Nachmittag ist Zeit für eine erste Pirschfahrt zur Tier- und Naturbeobachtung.

Wer keinen Wert auf Tierbeobachtungen legt, kann bereits heute nach Techiman fahren.

10. Tag: Mole Game Reserve – Techiman

Am Morgen ist Zeit für eine weitere Pirschfahrt. Dann geht es weiter in südlicher Richtung nach Techiman. Nach der Ankunft besuchen Sie den Techiman Market, den größten Markt Zentralghanas.

11. Tag: Techiman – Kumasi

Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg nach Kumasi. Kumasi ist das historische und spirituelle Zentrum der Ashantikultur. Die Gründung des Ashantireiches erfolgte um 1670. Im Laufe der nächsten Jahrhunderte dehnten die Ashanti ihren Einflussbereich bis in den heutigen Nachbarstaat Elfenbeinküste aus. Mit den Holländern in El Mina und den Preußen in Großfriedrichsburg betrieben die Ashanti einen lukrativen Handel mit Gold, Elfenbein und waren auch am Sklavenhandel beteiligt. Nach dem Verkauf der holländischen Besitzungen an die Briten weigerten sich die Ashanti, sich dem britischen Empire zu unterwerfen. Sie leisteten erbitterten Widerstand und unterwarfen sich erst nach vier verlustreichen Kriegen dem Empire. 

Nach Ihrer Ankunft besuchen das Manhyia Palace Museum mit prachtvollen Exponaten an Ashantigoldschmuck und das Ashanti Kulturzentrum mit Museum, Kunstgalerie und Handwerksstätten, in denen Sie verschiedenen Kunsthandwerkern über die Schulter schauen können. 

12. Tag: Kumasi – Axim

Falls gewünscht, ist am Morgen Zeit für weitere Erkundungen in Kumasi, etwa für einen Rundgang über den großen Markt mit über 10.000 Händlern – einer der größten Märkte Afrikas – oder den Besuch des Kriegsmuseums, das im alten englischen Fort unterbebracht ist. Dann fahren Sie nach Axim an die Atlantikküste. Dort haben Sie am Nachmittag Zeit, am traumhaften Strand zu entspannen.

13. Tag: Axim  

Entspannen Sie am Hotel oder am traumhaften Strand.

Sie können den Strandaufenthalt in Axim selbstverständlich verlängern.

14. Tag: Axim – Kakum-Nationalpark – Elmina 

Am Morgen besuchen Sie den Kakum-Nationalpark, der ca. 30 km nördlich von Elmina liegt. Er ist eines der letzten Regenwaldgebiete Westafrikas. In diesem 360 km2 großen Schutzgebiet leben über 600 Schmetterlingsarten, 280 Vogelarten und rund 100 Säugetier-, Reptilien- und Amphibienarten. Auch sehr seltene und vom Aussterben bedrohte Tiere sind hier beheimatet, wie die Monameerketzen und Waldelefanten. Sie unternehmen eine Wanderung durch den Park und über die Hängebrücken (bis zu 45 m hoch) unter den Baumkronen des Regenwaldes. Dann geht es weiter nach Elmina. Nach der Ankunft besichtigen Sie das St. George's Castle (Elmina Castle), das 1482 von den Portugiesen als erster Handelsstützpunkt an der Küste Schwarzafrikas erbaut wurde.

15. Tag: Elmina – Accra – Rückflug

Am Morgen Rückfahrt nach Accra entlang der Atlantikküste. Sie passieren Cape Coast, seinerzeit Sitz der englischen Kolonialregierung (damals Goldküste), das heute als Museum dient, in dem die Geschichte der Sklaverei dokumentiert ist. Denn hier war einst der Ausgangspunkt für die Verschiffung eines Großteils der Sklaven. Vor Ihrem Rückflug am Abend haben Sie evtl. Zeit für eine Stadtbesichtigung Accras.

16. Tag: Ankunft in Deutschland

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ReiseInformationen

Leistungen

  • Transfers und Rundreise gemäß Reisebeschreibung in guten klimatisierten Fahrzeugen
  • Alle Ausflüge (außer als optional/auf eigene Kosten gekennzeichnet)
  • 14 Übernachtungen in guten landestypischen Hotels (siehe Hotelplan)
  • Verpflegung: Frühstück
  • Spritkosten, Eintrittsgelder für Besichtigungen
  • Englisch/Deutsch sprechende Reiseleitung und lokale Führer

Preise

5.260 €

2.960 €

2.560 €

2.430 €

Zusatzleistungen

  • Langstreckenflüge ab Deutschland kosten ca. 500 - 700 €
  • Einzelzimmerzuschlag: 340 €

Visas

Visum

Elfenbeinküste: Kostenpflichtiges Visum erforderlich (zzt. 73 €)

Ghana: Kostenpflichtiges Visum erforderlich (zzt. ca. 100 €)

Auf Wunsch kümmert sich Ivory Tours um die Visa gegen eine geringe Gebühr von 25 € pro Visum.

Impfungen

Erforderlich:

Empfohlen:

Länderinfos

Nähere Informationen zu Land und Leuten finden Sie hier.

Reisetermine

Individualreise

Abflug von jedem größeren Flughafen jederzeit möglich.

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