Geschichte von Ghana, Afrika

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Das Volk der Ashanti gründete im heutigen Ghana ein großes Reich, das sich durch Unterwerfung benachbarter Stämme bis an die Küste ausdehnte. Als 1471 die Portugiesen als erste Europäer an der Atlantikküste landeten, nannten sie den Landstrich entsprechend dem Anlass ihrer Anwesenheit Goldküste. Der Goldhandel zog auch andere europäische Länder an und im Verlauf der nächsten Jahre und Jahrzehnte wurden zahlreiche Handelsstützpunkte gegründet, die bald ihre Geschäfte auf den lukrativen Bereich des Menschenhandels ausweiteten. 1874 unterwarfen die Briten das Land und gründeten die brititsch Kronkolonie Goldküste. Nach der frühen Unabhängigkeit im Jahr 1957 profitierte die Republik zunächst von den reichen Rohstoffreserven bis zum wirtschaftlichen Niedergang ab 1966. Eine Reihe von Zivil- und Militärregierungen lösten sich in den folgenden 15 Jahren nach dem Militärputsch ab, ohne die wirtschaftlichen und sozialen Probleme des Landes lösen zu können. Erst als 1981 der Putzsch von Jerry Rawlings erfolgreich verlief und er das Land unter seine diktatorische Leitung stellte, konsolodierte sich die Wirtschafts- und Finanzpoltik des Landes. Er war es auch, der Ghana 1992 freiwillig in eine Demokratie umwandelte und ihm auch eine demokratische Verfassung gab, die sämtliche von der UNO angestrebten Menschenrechte berücksichtigte.