Wirtschaft von Kamerun, Afrika

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Die Agrarwirtschaft bildet für rund 80% der Bevölkerung Kameruns die Lebensgrundlage und trägt zu 30% zum Bruttosozialprodukt des Landes bei. Kaffee, Kakao, Bananen, Palmöl und Kautschuk werden exportiert und machen 80% der Exporterlöse aus. Daneben werden noch Mais, Tomaten, Reis, Maniok, Hirse und verschiedene Gemüsesorten hauptsächlich zum Eigenverbrauch angebaut. Ca. ein Viertel der Landfläche Kameruns ist Weideland. In der Viehwirtschaft überwiegen die Rinder (4,6 Mio), gefolgt von Ziegen und Schafen (je 3,5 Mio) und ca.1,3 Mio Schweinen. Die Forstwirtschaft und der Export von Tropenhölzern hat einen Anteil von 10% des Gesamtexportvolumens. Die Fischereiwirtschaft deckt, vor allem wegen veralterter Schiffe und mangelnder Kühlvorrichtungen, den Inlandsbedarf nicht. Insgesamt müssen derzeit ca. 40.000 Tonnen Fisch jährlich importiert werden. Im Vergleich zu seinen Nachbarn verfügt Kamerun über eine relativ leistungsstarke Industrie. Der Export von Aluminiumerzeugnissen, die nahrungsmittelverarbeitende Industrie sowie die holzverarbeitende Industrie und der Export von Erdöl sind hierbei zu erwähnen. Kamerun ist in der Energieversorgung unabhängig.