1. Tag, So: Deutschland - Bamako
Am Abend Ankunft in Bamako, der Hauptstadt Malis. Transfer zum Hotel.
2. Tag, Mo: Bamako - Ségou
Nach dem Frühstück fahren wir durch typische Sahellandschaft in das 235 km entfernte Ségou. Die ehemalige Residenzstadt der Bambarakönige liegt malerisch am Ufer des Niger. Am Nachmittag Besichtigung des alten Ségou und Besuch einer einheimischen „Brauerei“. Sehenswert sind auch die prunkvollen Kolonialgebäude, wie z.B. das "Office du Niger". Abendessen und Übernachtung.
3. Tag, Di: Ségou - Mopti
Durch malerische Sahellandschaft, vorbei an Hirsefeldern und dem für diese Gegend typischen Schibutterbaum, führt uns die heutige Etappe nach Mopti (ca. 410 km), direkt am Zusammenfluss von Niger und Bani gelegen. Ursprünglich von Bozo-Fischern gegründet, wuchs Mopti im Laufe der Jahrhunderte zum bedeutendsten Flusshafen Malis heran und wird heute auch gerne als "Venedig des Sudans" bezeichnet. Pirogen, sogenannte Stocherkähne, und Pinassen, große überdachte Holzboote, die be- und entladen werden, prägen das Bild der Hafenstadt. Abendessen und Übernachtung.
4. Tag, Mi: Fahrt ins Dogonland
Nach dem Frühstück verlassen wir Mopti auf geteerter Stra-ße und fahren durch eine hügelige Landschaft mit Felsplateaus und ausgetrockneten Flussbetten in Richtung Bandiagara. Unterwegs machen wir einen kurzen Abstecher in das Dorf Songo, wo an einem Initiationsplatz heilige Felsmalereien zu bewundern sind. Über eine staubige Piste fahren wir von Bandiagara nach Sanga. Der Hauptort des Dogonlandes ist unser Ausgangspunkt für eine Tour durch die Dörfer der Falaise. Wenn zeitlich möglich Rundgang durch Sanga mit seinen mystischen Binu und Ginna Heiligtümern und ein erster Blick auf die Falaise. Abendessen und Übernachtung in einem einfachen Campement (ca. 120 Tageskilometer).
5. Tag, Do: Dogonland
Der heutige Tag steht uns für Wanderungen im Dogonland zur Verfügung. Durch das Steinlabyrinth der Falaise steigen wir hinab zur Gondo Ebene. Auf unserer Wanderung durchqueren wir Dörfer der Dogon und erleben die lebendige Tradition dieses sagenumwobenen Volkes. Die Falaise des Dogonlandes ist unbestritten die malerischste Gegend des Landes. Der Gebirgsabbruch ist 200 km lang und bildet am Ende der lebensfeindlichen Gondo Ebene eine 250 m hohe Barriere. In diese Weltabgeschiedenheit hatte sich der Stamm der Dogon zurückgezogen um der Islamisierung zu entgehen. Lange vor den Dogon lebten in der Falaise bereits die Telem Pygmäen, die später in die großen Waldgebiete Zentralafrikas weiterzogen. Die Höhlenbehausungen der Telem in den steilen Felswänden der Falaise dienen den Dogon heute als Grabstätten.
6. Tag, Fr: Dogonland - Mopti
Noch vor Sonnenaufgang werden wir uns heute aufmachen. Durch das Steinlabyrinth der Falaise steigen wir hinab zur Gondo Ebene. Auf unserem Weg durchqueren wir mehrere Dogon-Dörfer. Sehr sehenswert sind die Versammlungsstätten der Dorfältesten (Toguna) und die verschiedenartigen Vorratsspeicher, die teils mit kunstvollen Lehmreliefs verziert sind. Ihre Zahl übersteigt die der Wohngehöfte bei weitem. Am späten Vormittag werden wir wieder die Falaise erklimmen. Nach der Mittagspause hoffen wir, einen der berühmten Maskentänze der Dogon erleben zu können (fakultativ). Anschließend Rückfahrt nach Mopti (ca. 120 km).
Abendessen und Übernachtung.
7. Tag, Sa: Flug nach Timbuktu
fakultativ: Mopti
Am Morgen Flug von Mopti nach Timbuktu. An der Schnitt-stelle zwischen der endlosen Wüste, der Sahara, und dem fruchtbaren Nigerbinnendelta gelegen, erlangte die Stadt unter der Herrschaft der Könige des Mali- und Songhay-Reiches einen nahezu sprichwörtlichen Reichtum, der Tim-buktu den Namen die "goldene Stadt" eintrug. Man kann noch erahnen, welche Blütezeit das "Große Timbuktu", des-sen magischer Name viele Schriftsteller des Abendlandes inspirierte, einst erlebt hat. Abendessen und Übernachtung in Mopti bzw.Timbuktu.
Für die Reiseteilnehmer, die nicht an dem Ausflug nach Timbuktu teilnehmen, steht dieser Tag in Mopti zur freien Verfügung. Für Interessierte organisieren wir gerne einen Ausflug in die nähere Umgebung.
8. Tag, So: (Timbuktu - ) Mopti - Konna – Mopti
Nach Ankunft des Inlandsfluges aus Timbuktu fahren wir heute mit der ganzen Gruppe mit der Pinasse flussabwärts. Somono- und Bozo-Fischer dominieren den Fluss. Wir besuchen eine Siedlung der Peulh mit einer der märchenhaft schönen Moscheen. In einem Bozo-Fischerdorf haben wir Gelegenheit, den Fischerinnen beim Räuchern des Fangs zuzusehen. In Konna werden wir gegen Abend von unserem Bus erwartet, der uns die 60 km nach Mopti zurückbringt. Abendessen und Übernachtung.
9. Tag, Mo: Mopti - Djenné - Mopti
Frühmorgens führt unsere Route in das tausendjährige Djenné, das an diesem Tag Schauplatz des berühmtesten Marktes in Mali ist. Fulbe, Bororo, Songhay, Dogon, Peulh, Bambara und Bozo-Fischer geben sich ein Stelldichein. Beeindruckend ist die 150 m lange und 20 m hohe Lehmmoschee, die auf einer erhöhten Terrasse errichtet wurde. Sie ist das bedeutendste Bauwerk Malis und gibt mit ihren Zinnen und Türmen gerade am Wochenmarkt eine grandiose Kulisse für das geschäftige Treiben auf dem Marktplatz ab. Am Nachmittag Rückfahrt nach Mopti (ca. 260 Tageskilometer). Abendessen und Übernachtung.
10. Tag, Di: Mopti - Ségou
Wir folgen dem Nigertal wieder flussaufwärts und erreichen San, ein typisches Sahelstädtchen mit einem alten Stadtkern und einer sehr sehenswerten Moschee, die in traditioneller Lehmbauweise errichtet wurde. Weiterfahrt nach Ségou in das uns schon bekannte Hotel (ca. 410 km). Abendessen und Übernachtung.
11. Tag, Mi: Ségou - Bamako - Rückflug
Nach dem Frühstück erleben wir auf dem morgendlichen Spaziergang durch Ségou das farbenfrohe und lebenslustige Treiben am Flusshafen. Wir besteigen eine der zahlreichen Pinassen und fahren flussabwärts zur Insel der Töpfer. Heute wie vor Jahrhunderten werden hier die Tongefäße auf traditionelle Weise ohne Scheibe nur mit der Hand getöpfert und an der Luft getrocknet. Anschließend Rückfahrt von Ségou nach Bamako. Anschießend Stadtrundfahrt in Bamako und Besuch des Nationalmuseums. Am Abend Transfer zum Flughafen und Rückflug.
12. Tag, Do: Ankunft in Deutschland