1. Tag, So: Deutschland - Bamako
Am Abend Ankunft in Bamako, der Hauptstadt Malis. Transfer zum Hotel.
2. Tag, Mo: Bamako - San
Früh am Morgen verlassen wir Bamako und fahren durch malerische Sahellandschaft über Ségou nach San. Das typische Städtchen hat einen alten Stadtkern und eine sehr sehenswerte Moschee, die in traditioneller Lehmbauweise errichtet wurde (ca. 435 km). Übernachtung im Camp.
3. Tag, Di: San - Dogonland
Nach dem Frühstück verlassen wir San und fahren durch eine hügelige Landschaft mit Felsplateaus und ausgetrockneten Flussbetten in Richtung Bandiagara. Unterwegs machen wir einen kurzen Abstecher in das Dorf Songo, wo an einem Initiationsplatz heilige Felsmalereien zu bewundern sind. Über eine staubige Piste fahren wir von Bandiagara nach Sanga. Der Hauptort des Dogonlandes ist unser Ausgangspunkt für eine Tour durch die Dörfer der Falaise. Wenn zeitlich möglich Rundgang durch Sanga mit seinen mystischen Binu und Ginna Heiligtümern und ein erster Blick auf die Falaise. Abendessen und Übernachtung in einem einfachen Campement (ca. 120 Tageskilometer).
4.-5. Tag, Mi-Do: Trekking im Dogonland
Zwei volle Tage stehen uns für Wanderungen im Dogonland zur Verfügung. Durch das Steinlabyrinth der Falaise steigen wir hinab zur Gondo Ebene. Auf unseren Wanderungen durchqueren wir mehrere Dörfer der Dogon und erleben die lebendige Tradition dieses sagenumwobenen Volkes. Sehr sehenswert sind die Versammlungsstätten der Dorfältesten (Toguna) und die verschiedenartigen Vorratsspeicher, die teils mit kunstvollen Lehmreliefs verziert sind. Die Falaise des Dogonlandes ist unbestritten die malerischste Gegend des Landes. Der Gebirgsabbruch ist 200 km lang und bildet am Ende der lebensfeindlichen Gondo Ebene eine 250 m hohe Barriere. In diese Weltabgeschiedenheit hatte sich der Stamm der Dogon zurückgezogen um der Islamisierung zu entgehen. Lange vor den Dogon lebten in der Falaise bereits die Telem Pygmäen, die später in die großen Waldgebiete Zentralafrikas weiterzogen. Die Höhlenbehausungen der Telem in den steilen Felswänden der Falaise dienen den Dogon heute als Grabstätten. 2 Zeltübernachtungen.
6. Tag, Fr: Dogonland - Douentza
Am frühen Morgen steigen wir die Falaise wieder hinauf und werden dort von unserem Fahrzeug abgeholt. Fahrt über Piste nach Bandiagara und weiter nach Douentza. Abendessen und Übernachtung im Camp.
7. Tag, Sa: Douentza - Homboriberge
Sehr früh morgens fahren wir in Richtung Hombori (ca. 160 km). Ab Douentza beeindrucken besonders die Felsmassive und Tafelberge des Gurma. Sie gehören zu den eindrucksvollsten Landschaften Westafrikas. Unterwegs besichtigen wir in einem Bambara-Dorf eine kleine Moschee, erbaut in typischer Djennéarchitektur. Wir passieren das gewaltige Gandamiamassiv, das senkrecht aus der Ebene emporsteigt. Berühmtheit erlangte die bizarre Gebirgskulisse durch die Zeichnungen des Afrikaforschers Heinrich Barth, der diese Gegend im Jahre 1854 durchquerte. Aufstieg zum „Sattel der Fatima“. Der ca. einstündige Anstieg auf einem Pfad über Geröll und Felsbrocken wird mit einer herrlichen Sicht auf die Savannenlandschaft belohnt. Zeltübernachtung.
8. Tag, So: Homboriberge - Djenné
Nach dem Frühstück verlassen wir die Homboriberge und fahren in eine der faszinierendsten Städte des Nigerbinnendeltas: Djenné. Mit Timbuktu wurde seit jeher reger Handel getrieben. Gold, Elfenbein, Lebensmittel und Sklaven tauschte man gegen Saharasalz, Waffen und Produkte aus Nordafrika. Die eindrucksvollen Bürgerpaläste und traditionsreichen Koranschulen zeugen noch von jener Blütezeit. Beeindruckend ist die 150 m lange und 20 m hohe Lehmmoschee, die auf einer erhöhten Terrasse errichtet wurde. Sie ist das bedeutendste Bauwerk Malis. Übernachtung im Camp.
9 Tag, Mo: Djenné - Mopti
Heute findet der berühmteste Markt in Mali statt. Fulbe, Bororo, Songhay, Dogon, Peulh, Bambara und Bozo-Fischer geben sich ein Stelldichein. Dabei gibt die Lehmmoschee mit ihren Zinnen und Türmen eine grandiose Kulisse für das geschäftige Treiben auf dem Marktplatz ab. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Mopti, direkt am Zusammenfluss von Niger und Bani gelegen (ca. 130 km). Ursprünglich von Bozo-Fischern gegründet, wuchs Mopti im Laufe der Jahrhunderte zum bedeutendsten Flusshafen Malis heran und wird heute auch gerne als "Venedig des Sudans" bezeichnet. Pirogen, sogenannte Stocherkähne, und Pinassen, große überdachte Holzboote, die be- und entladen werden, prägen das Bild der Hafenstadt. Besichtigung des Flusshafens, des Marktes und der Moschee. Abendessen und Übernachtung im Hotel.
10.-11. Tag, Di-Mi: Flussfahrt
Am Morgen besteigen wir unsere Pinasse und legen ab Richtung Timbuktu. Unsere Pinasse ist ein traditionelles Holzboot mit Außenbordmotor. Wir sitzen auf fest installierten Bänken unter einem Strohdach und genießen den Blick auf die vorbeiziehende Landschaft und das Leben am Fluss. Bei unseren Stops besuchen wir u.a. Siedlungen der Peulh mit märchenhaft schönen Moscheen, sehen die verschiedenen Fischtechniken der Somono- und Bozo-Fischer und erleben mit dem Nigerbinnendelta eine der eindrucksvollsten Flusslandschaften der Erde. Auf unserer Flussreise errichten wir unser Zeltlager direkt am Ufer. Wir essen unter freiem Himmel und genießen die Nächte in der Natur. 2 Zeltübernachtungen.
12. Tag, Do: Ankunft in Timbuktu
Im Laufe des Vormittags Ankunft im Hafen von Timbuktu. Fahrt in die Stadt. An der Schnittstelle zwischen der endlosen Wüste, der Sahara, und dem fruchtbaren Nigerbinnendelta gelegen, erlangte Timbuktu unter der Herrschaft der Könige des Mali- und Songhay-Reiches einen nahezu sprichwörtlichen Reichtum, der ihm den Namen die "goldene Stadt" eintrug. Die Universitäten und Koranschulen waren damals weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt. Am Nachmittag besichtigen wir die Moschee Djinger Ber und sehen uns die Moscheen Sidi Yahia und Sankoré, in der auch die mittelalterliche Universität Timbuktus untergebracht war, von außen an. Anschließend besuchen wir das Museum mit Gebrauchsgegenständen und Kunsthandwerk. Weitere Sehenswürdigkeiten (fakultativ) sind die Wohnhäuser der Forschungsreisenden Heinrich Barth und René Caillé sowie die Bibliothek des Ahmed Baba. Abendessen und Übernachtung im Hotel.
13. Tag, Fr: Timbuktu - Mopti
Früh am Morgen verlassen wir Timbuktu und die Wüstenlandschaft und fahren zurück nach Mopti. Abendessen und Übernachtung.
14. Tag, Sa: Mopti - Ségou
Wir folgen dem Nigertal wieder flussaufwärts nach Ségou (ca. 410 km). Die ehemalige Residenzstadt der Bambarakönige liegt malerisch am Ufer des Niger. Am Nachmittag Besichtigung des alten Ségou und Besuch einer einheimischen „Brauerei“. Sehenswert sind auch die prunkvollen Kolonialgebäude, wie z.B. das "Office du Niger". Abendessen und Übernachtung.
15. Tag, So: Ségou - Bamako - Rückflug
Nach dem Frühstück verlassen wir Ségou und fahren zurück in die Hauptstadt Bamako (ca. 235 km). Dabei können wir diese beeindruckende Reise noch einmal Revue passieren lassen. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen.
16. Tag, Mo: Ankunft in Deutschland