Reisebeschreibung: 15 Tage Expedition
1. Tag, Mi:
Deutschland - Bamako
Gegen Abend Ankunft in der Hauptstadt Malis. Hotelübernach- tung.
2. Tag, Do:
Bamako - Ségou
Nach dem Frühstück fahren wir nach Ségou. Die ehemalige Residenzstadt der Bambarakönige
liegt malerisch am Ufer des Niger. Hier errichten wir unser Zeltcamp. Abendessen und Über- nachtung.
3.-5. Tag,
Fr-So:
Festival sur le Niger
Auf dem Festivalgelände am Ufer des Niger fin- den sowohl die abendlichen Konzerte als auch die verschie- densten
Vorträge, Aktivitäten und Veranstaltungen statt. Am Vor- mittag unternehmen wir verschiedene Ausflüge, z.B.
besuchen wir Alt-Ségou und eine einheimische "Brauerei" und sehen uns die prunkvollen Kolonialgebäude, wie z.B.
das "Office du Niger" in der Stadt an. Wir besteigen eine der zahlreichen Pinassen und fahren flußabwärts zur
Insel der Töpfer. Auf dem Festival kann dann jeder seine eigenen Wege gehen, um das farbenfrohe und lebenslustige
Treiben zu genießen. Zum Essen treffen wir uns wieder in unserem Zeltcamp.
6. Tag, Mo:
Ségou - Dogonland
Fahrt nach Sanga. Der Hauptort des Dogonlandes ist der Aus- gangspunkt für unsere Tour durch die Dörfer der
Falaise. Über- nachtung im Zeltcamp.
7. Tag, Di:
Trekking im Dogonland
Durch das Steinlabyrinth der Falaise steigen wir hinab zur Gondo Ebene. Auf unseren Wanderungen durchqueren
wir mehrere Dörfer der Dogon und erleben die lebendige Tradition dieses sagenumwobenen Volkes.
Sehr sehenswert sind die Versamm- lungsstätten der Dorfältesten (Toguna) und die verschieden- artigen
Vorratsspeicher, die teils mit kunstvollen Lehmreliefs verziert sind. Die Falaise des Dogonlandes ist
unbestritten die malerischste Gegend des Landes. Der Gebirgsabbruch ist 200 km lang und bildet am Ende
der lebensfeindlichen Gondo Ebene eine 250 m hohe Barriere. In diese Weltabgeschiedenheit hatte sich
der Stamm der Dogon zurückgezogen um der Islamisierung zu entgehen. Lange vor den Dogon lebten in der
Falaise bereits die Telem Pygmäen, die später in die großen Waldgebiete Zentral- afrikas weiterzogen.
Die Höhlenbehausungen der Telem in den steilen Felswänden der Falaise dienen den Dogon heute als
Grabstätten. Zeltübernachtung.
8. Tag, Mi:
Dogonland - Sévaré
Heute steigen wir die Falaise wieder hinauf und fahren über Bandiagara nach Sévaré. Hotelübernachtung.
9. Tag, Do:
Sévaré - Timbuktu
Nach dem Frühstück fahren wir nach Timbuktu. An der Schnittstelle zwischen der endlosen Wüste,
der Sahara, und dem fruchtbaren Nigerbinnendelta gelegen, erlangte es unter der Herrschaft der Könige
des Mali- und Songhay-Reiches einen nahezu sprichwörtlichen Reichtum, der Timbuktu den Namen die
"goldene Stadt" eintrug. Man kann noch erahnen, welche Blütezeit das "Große Timbuktu", dessen magischer
Name viele Schriftsteller des Abendlandes inspirierte, einst erlebt hat. Wir unternehmen einen Rundgang
durch die Stadt und sehen uns die Moscheen Djinger Ber, Sidi Yahia und Sankoré, in der auch die
mittelalterliche Universität Timbuktus untergebracht war, von außen an. Hotelübernachtung.
10.-11. Tag, Fr-Sa:
Flußfahrt
Am Morgen besteigen wir unsere Pinasse und legen ab Richtung Mopti. Unsere Pinasse ist ein traditionelles
Holzboot mit Außenbordmotor. Wir sitzen auf fest installierten Bänken unter einem Strohdach und genießen
den Blick auf die vorbeiziehende Landschaft und das Leben am Fluß. Bei unseren Stops besuchen wir u.a.
Siedlungen der Peulh mit märchenhaft schönen Moscheen, sehen die verschiedenen Fischtechniken der Somono-
und Bozo-Fischer und erleben mit dem Nigerbinnen- delta eine der eindrucksvollsten Flußlandschaften der Erde.
Auf unserer Flußreise errichten wir unsere Zeltlager direkt am Ufer. Wir essen unter freiem Himmel und
genießen die Nächte in der Natur. 2 Zeltübernachtungen.
12. Tag, So:
Ankunft in Mopti
Im Laufe des Tages Ankunft im Hafen von Mopti (alternativ Aus- stieg in Konna, ca. 60 km vor Mopti). Fahrt
zu dem uns bereits bekannten Hotel in Sévaré.
13. Tag, Mo:
Montagsmarkt in Djenné
Frühmorgens führt unsere Route nach Djenné mit der beein- druckenden Lehmmoschee, das an diesem Tag
Schauplatz des berühmtesten Marktes in Mali ist. Mit Timbuktu wurde seit jeher reger Handel getrieben.
Gold, Elfenbein, Lebensmittel und Sklaven tauschte man gegen Saharasalz, Waffen und Produkte aus
Nordafrika. Die eindrucksvollen Bürgerpaläste und tradi- tionsreichen Koranschulen zeugen noch von
jener Blütezeit. Wir bummeln über den Markt und genießen das geschäftige Treiben auf dem
Marktplatz. Anschließend Fahrt nach Ségou. Hotelüber- nachtung
14. Tag, Di:
Ségou - Bamako - Rückflug
Rückfahrt nach Bamako. Wir besuchen den Hauptmarkt, die "Place de la République" mit der großen Moschee und
das Hand- werkerviertel. Falls zeitlich möglich Besuch des Nationalmuse- ums. Am Abend Transfer zum Flughafen und
Rückflug.
15. Tag, Mi:
Ankunft in Deutschland
Anmerkung
Die genauen Termine der Musikfestivals stehen häufig erst kurz vor der jeweiligen Veranstaltung fest. Die weitere
Rundreise nach Ende des Festivals kann auch in umgekehrter Reihenfolge durch- geführt werden
(Timbuktu - Pinassenfahrt - Dogonland).