Mali Expeditionsreise

Reisebeschreibung: 16 Tage Mali Expedition


1. Tag, Sa:
Deutschland - Bamako


Am Abend Ankunft in Bamako, der Hauptstadt Malis. Transfer zum Hotel.

2. Tag, So:
Bamako - San


Früh am Morgen verlassen wir Bamako und fahren durch malerische Sahellandschaft über Ségou nach San. Das typische Städtchen hat einen alten Stadtkern und eine sehr sehenswerte Moschee, die in traditioneller Lehmbauweise errichtet wurde (ca. 435 km). Zeltübernachtung.

3. Tag, Di:
Montagsmarkt in Djenné


Nach dem Frühstück fahren wir in eine der faszinierendsten Städte des Nigerbinnendeltas: Djenné (ca. 140 km). Mit Timbuktu wurde seit jeher reger Handel getrieben. Gold, Elfenbein, Lebens- mittel und Sklaven tauschte man gegen Saharasalz, Waffen und Produkte aus Nordafrika. Die eindrucksvollen Bürgerpaläste und traditionsreichen Koranschulen zeugen noch von jener Blütezeit. Beeindruckend ist die 150 m lange und 20 m hohe Lehmmo- schee, die auf einer erhöhten Terrasse errichtet wurde. Sie ist das bedeutendste Bauwerk Malis und gibt mit ihren Zinnen und Türmen gerade am Wochenmarkt eine grandiose Kulisse für das geschäftige Treiben auf dem Marktplatz ab. Zeltübernachtung.

4. Tag, Di:
Djenné - Mopti


Nach dem Frühstück fahren wir weiter nach Mopti, direkt am Zusammenfluß von Niger und Bani gelegen (ca. 130 km). Ursprünglich von Bozo-Fischern gegründet, wuchs Mopti im Laufe der Jahrhunderte zum bedeutendsten Flußhafen Malis heran und wird heute auch gerne als "Venedig des Sudans" bezeichnet. Pirogen, sogenannte Stocherkähne, und Pinassen, große über- dachte Holzboote, die be- und entladen werden, prägen das Bild der Hafenstadt. Besichtigung des Flußhafens, des Marktes und der Moschee. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

5.-6. Tag,
Mi-Do:
Flußfahrt


Am Morgen besteigen wir unsere Pinasse und legen ab Richtung Timbuktu. Unsere Pinasse ist ein traditionelles Holzboot mit Außenbordmotor. Wir sitzen auf fest installierten Bänken unter einem Strohdach und genießen den Blick auf die vorbeiziehende Landschaft und das Leben am Fluß. Bei unseren Stops besuchen wir u.a. Siedlungen der Peulh mit märchenhaft schönen Moscheen, sehen die verschiedenen Fischtechniken der Somono- und Bozo-Fischer und erleben mit dem Nigerbinnen- delta eine der eindrucksvollsten Flußlandschaften der Erde. Auf unserer Flußreise errichten wir unsere Zeltlager direkt am Ufer. Wir essen unter freiem Himmel und genießen die Nächte in der Natur. 2 Zeltübernachtungen.

7. Tag, Fr:
Ankunft in Timbuktu


Im Laufe des Tages Ankunft im Hafen von Timbuktu. Fahrt in die Stadt. An der Schnittstelle zwischen der endlosen Wüste, der Sahara, und dem fruchtbaren Nigerbinnendelta gelegen, erlangte Timbuktu unter der Herrschaft der Könige des Mali- und Songhay-Reiches einen nahezu sprichwörtlichen Reichtum, der ihm den Namen die "goldene Stadt" eintrug. Die Universitäten und Koranschulen waren damals weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

8. Tag, Sa:
Timbuktu


Nach dem Frühstück besichtigen wir die Moschee Djinger Ber und sehen uns die Moscheen Sidi Yahia und Sankoré, in der auch die mittelalterliche Universität Timbuktus untergebracht war, von außen an. Anschließend besuchen wir das Museum mit Gebrau- chsgegenständen und Kunsthandwerk. Weitere Sehenswürdig- keiten (fakultativ) sind die Wohnhäuser der Forschungsreisen- den Heinrich Barth und René Caillé sowie die Bibliothek des Ahmed Baba. Am Nachmittag verlassen wir Timbuktu in Richtung Süden. Wir überqueren den Niger und fahren in Richtung Douentza. Zeltübernachtung.

9. Tag, So:
In die Hombori Berge


Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Hombori (ca. 350 km). Ab Douentza beeindrucken besonders die Felsmassive und Tafelberge des Gurma. Sie gehören zu den eindrucksvollsten Landschaften Westafrikas. Unterwegs besichtigen wir in einem Bambara-Dorf eine kleine Moschee, erbaut in typischer Djenné- architektur. Wir passieren das gewaltige Gandamiamassiv, das senkrecht aus der Ebene emporsteigt. Berühmtheit erlangte die bizarre Gebirgskulisse durch die Zeichnungen des Afrikaforschers Heinrich Barth, der diese Gegend im Jahre 1854 durchquerte. In dieser grandiosen Tafelberglandschaft errichten wir unser Camp. Am späten Nachmittag Aufstieg zum "Sattel der Fatima". Der ca. einstündige Anstieg auf einem Pfad über Geröll und Felsbrocken wird mit einer herrlichen Sicht auf die Savannenlandschaft be- lohnt. Zeltübernachtung.

10. Tag, Mo:
Hombori Berge - Dogonland


Nach dem Frühstück fahren wir über Douentza ins Dogonland (ca. 420 km). Unterwegs machen wir einen kurzen Abstecher in das Dorf Songo, wo an einem Initiationsplatz heilige Felsma- lereien zu bewundern sind. Über eine Piste fahren wir von Bandiagara nach Sanga. Der Hauptort des Dogonlandes ist der Ausgangspunkt für unsere Tour durch die Dörfer der Falaise. Übernachtung im Zeltcamp.

11.-12. Tag, Di-Mi:
Trekking im Dogonland


Zwei volle Tage stehen uns für Wanderungen im Dogonland zur Verfügung. Durch das Steinlabyrinth der Falaise steigen wir hinab zur Gondo Ebene. Auf unseren Wanderungen durchqueren wir mehrere Dörfer der Dogon und erleben die lebendige Tradition dieses sagenumwobenen Volkes. Sehr se- henswert sind die Versammlungsstätten der Dorfältesten (To- guna) und die verschiedenartigen Vorratsspeicher, die teils mit kunstvollen Lehmreliefs verziert sind. Die Falaise des Dogon- landes ist unbestritten die malerischste Gegend des Landes. Der Gebirgsabbruch ist 200 km lang und bildet am Ende der lebensfeindlichen Gondo Ebene eine 250 m hohe Barriere. In diese Weltabgeschiedenheit hatte sich der Stamm der Dogon zurückgezogen um der Islamisierung zu entgehen. Lange vor den Dogon lebten in der Falaise bereits die Telem Pygmäen, die später in die großen Waldgebiete Zentralafrikas weiterzogen. Die Höhlenbehausungen der Telem in den steilen Felswänden der Falaise dienen den Dogon heute als Grabstätten. 2 Zeltübernach- tungen.

13. Tag, Do:
Dogonland - Ségou


Am frühen Morgen steigen wir die Falaise wieder hinauf und wer- den dort von unserem Fahrzeug abgeholt. Fahrt über Piste nach Bandiagara und weiter nach Ségou (ca. 510 km). Abendessen und Übernachtung im Hotel.

14. Tag, Fr:
Ségou


Ségou, die ehemalige Residenzstadt der Bambarakönige liegt malerisch am Ufer des Niger. Nach dem Frühstück Besichtigung des alten Ségou und Besuch einer einheimischen "Brauerei". Sehenswert sind auch die prunkvollen Kolonialgebäude, wie z.B. das "Office du Niger". Abendessen und Übernachtung in Ségou.

15. Tag, Sa:
Bamako - Rückflug


Rückfahrt nach Bamako (ca. 235 km). In der Hauptstadt besu- chen wir das Nationalmuseum mit einer der bedeutendsten ethnologischen Sammlungen Westafrikas. Beeindruckend sind die religiösen Gebrauchsgegenstände der Senoufo, Dogon und der Bambara sowie die reichhaltigen prähistorischen Exponate. Je nach Flugplan besteht evtl. noch die Möglichkeit, auf dem "Mar- ché Rose" oder dem Handwerkermarkt letzte Souvenirs zu erstehen. Transfer zum Flughafen und Rückflug.

16. Tag, So:
Ankunft in Deutschland



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