Mali Rundreise

Reisebeschreibung: 14 Tage Mali Rundreise


1. Tag, So:
Deutschland - Bamako


Am Abend Ankunft in Bamako, der Hauptstadt Malis. Transfer zum Hotel.

2. Tag, Mo:
Bamako - Segou


Nach dem Frühstück fahren wir durch typische Sahellandschaft in das 235 km entfernte Ségou. Die ehemalige Residenzstadt der Bambarakönige liegt malerisch am Ufer des Niger. Am Nachmittag Besichtigung des alten Ségou und Besuch einer einheimischen 'Brauerei'. Sehenswert sind auch die prunkvollen Kolonialgebäude, wie z.B. das "Office du Niger". Abendessen und Übernachtung.

3. Tag, Di:
Ségou - Mopti


Durch malerische Sahellandschaft, vorbei an Hirsefeldern und dem für diese Gegend typischen Schibutterbaum, führt uns die heutige Etappe nach Mopti (ca. 410 km), direkt am Zusammen- fluß von Niger und Bani gelegen. Ursprünglich von Bozo-Fischern gegründet, wuchs Mopti im Laufe der Jahrhunderte zum bedeu- tendsten Flußhafen Malis heran und wird heute auch gerne als "Venedig des Sudans" bezeichnet. Pirogen, sogenannte Stocher- kähne, und Pinassen, große überdachte Holzboote, die be- und entladen werden, prägen das Bild der Hafenstadt. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag, Mi:
Fahrt ins Dogonland


Nach dem Frühstück verlassen wir Mopti auf geteerter Straße und fahren durch eine hügelige Landschaft mit Felsplateaus und ausgetrockneten Flußbetten in Richtung Bandiagara. Unterwegs machen wir einen kurzen Abstecher in das Dorf Songo, wo an einem Initiationsplatz heilige Felsmalereien zu bewundern sind. Über eine staubige Piste fahren wir von Bandiagara nach Sanga. Der Hauptort des Dogonlandes ist unser Ausgangspunkt für eine Tour durch die Dörfer der Falaise. Wenn zeitlich möglich Rund- gang durch Sanga mit seinen mystischen Binu und Ginna Heiligtümern und ein erster Blick auf die Falaise. Abendessen und Übernachtung in einem einfachen Campement ( ca. 120 Tages- kilometer).

5. Tag, Do:
Dogonland - Mopti


Noch vor Sonnenaufgang werden wir uns heute aufmachen. Durch das Steinlabyrinth der Falaise steigen wir hinab zur Gondo Ebene. Auf unserem Weg durchqueren wir mehrere Dogon- Dörfer. Sehr sehenswert sind die Versammlungsstätten der Dorf- ältesten (Toguna) und die verschiedenartigen Vorratsspeicher, die teils mit kunstvollen Lehmreliefs verziert sind. Ihre Zahl übersteigt die der Wohngehöfte bei weitem. Am späten Vormittag werden wir wieder die Falaise erklimmen. Nach der Mittagspause hoffen wir, einen der berühmten Maskentänze der Dogon erleben zu können (fakultativ). Anschließend Rückfahrt nach Mopti (ca. 120 km). Falls zeitlich möglich, besuchen wir hier den Donnerstags-Markt. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag, Fr:
Mopti - Timbuktu


Nach dem Frühstück fahren wir mit geländegängigen Fahrzeugen auf einer Teerstraße bis Douentza und anschließend weiter über Piste nach Timbuktu (ca. 400 km). An der Schnittstelle zwischen der endlosen Wüste, der Sahara, und dem fruchtbaren Niger- binnendelta gelegen, erlangte es unter der Herrschaft der Könige des Mali- und Songhay-Reiches einen nahezu sprichwörtlichen Reichtum, der Timbuktu den Namen die "goldene Stadt" eintrug. Man kann noch erahnen, welche Blütezeit das "Große Timbuktu", dessen magischer Name viele Schriftsteller des Abendlandes inspirierte, einst erlebt hat. Abendessen und Übernachtung in Timbuktu.

7. Tag, Sa:
Timbuktu


Nach dem Frühstück unternehmen wir einen Rundgang durch Timbuktu. Wir besichtigen die Moschee Djinger Ber und sehen uns die Moscheen Sidi Yahia und Sankoré, in der auch die mittelalterliche Universität Timbuktus untergebracht war, von außen an. Die Universitäten und Koranschulen waren einst weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt. Anschließend besuchen wir das Museum mit Gebrauchsgegenständen und Kunsthand- werk. Weitere Sehenswürdigkeiten (fakultativ) sind die Wohn- häuser der Forschungsreisenden Heinrich Barth und René Caillé sowie die Bibliothek des Ahmed Baba. Gegen Abend besteht die Möglichkeit eines Ausflugs per Kamel in die Wüste (fakultativ). Abendessen und Übernachtung.

8. Tag, So:
Timbuktu - Mopti


Heute verlassen wir Timbuktu und fahren über Douentza zurück nach Mopti (ca. 400 km). Durch den regen Fisch-, Vieh- und Salzhandel hat sich Mopti im Laufe der Jahre zur zentralen Handelsmetropole des Nigerbinnendeltas entwickelt. Von überall her laufen die Pirogen und Pinassen ein, die mit Gemüse, Früchten und Fischen beladen sind. Neben den Trocken- und Räucherfischen, die von den Bozo-Fischern feilgeboten werden, stellt das Saharasalz ein wichtiges Handelsgut dar. Wir be- sichtigen die Moschee, machen einen Rundgang durch Altmopti und beobachten die Händler und Fischer am Flußhafen (alternativ an einem der anderen Tage). Abendessen und Übernachtung in Mopti.

9. Tag, Mo:
Montagsmarkt in Djenné


Frühmorgens führt unsere Route in das tausendjährige Djenné, das an diesem Tag Schauplatz des berühmtesten Marktes in Mali ist. Fulbe, Bororo, Songhay, Dogon, Peulh, Bambara und Bozo-Fischer geben sich ein Stelldichein. Beeindruckend ist die 150 m lange und 20 m hohe Lehmmoschee, die auf einer erhöhten Terrasse errichtet wurde. Sie ist das bedeutendste Bauwerk Malis und gibt mit ihren Zinnen und Türmen gerade am Wochenmarkt eine grandiose Kulisse für das geschäftige Treiben auf dem Marktplatz ab. Am Nachmittag Rückfahrt nach Mopti (ca. 260 Tageskilometer). Abendessen und Übernachtung.

10. Tag, Di:
Mopti - Konna - Mopti


Von Mopti aus fahren wir heute mit der Pinasse flußabwärts. Somono- und Bozo-Fischer dominieren den Fluß. Wir besuchen eine Siedlung der Peulh mit einer der märchenhaft schönen Moscheen. In einem Bozo-Fischerdorf haben wir Gelegenheit, den Fischerinnen beim Räuchern des Fangs zuzusehen. In Konna werden wir gegen Abend von unserem Bus erwartet, der uns die 60 km nach Mopti zurückbringt. Abendessen und Übernachtung.

11. Tag, Mi:
Mopti - Ségou


Wir folgen dem Nigertal wieder flußaufwärts und erreichen San, ein typisches Sahelstädtchen mit einem alten Stadtkern und einer sehr sehenswerten Moschee, die in traditioneller Lehmbauweise errichtet wurde. Weiterfahrt nach Ségou in das uns schon bekannte Hotel (ca. 415 km). Abendessen und Übernachtung.

12. Tag, Do:
Ségou - Bamako


Nach dem Frühstück erleben wir auf dem morgendlichen Spaziergang durch Ségou das farbenfrohe und lebenslustige Treiben am Flußhafen. Wir besteigen eine der zahlreichen Pinassen und fahren flußabwärts zur Insel der Töpfer. Heute wie vor Jahrhunderten werden hier die Tongefäße auf traditionelle Weise ohne Scheibe nur mit der Hand getöpfert und von Luft getrocknet. Anschließend Rückfahrt von Ségou nach Bamako. In der Hauptstadt besuchen wir das Nationalmuseum mit einer der bedeutendsten ethnologischen Sammlungen Westafrikas. Beein- druckend sind die religiösen Gebrauchsgegenstände der Senoufo, Dogon und der Bambara sowie die reichhaltigen prähistorischen Exponate. Abendessen und Übernachtung in Bamako.

13. Tag, Fr:
Bamako - Rückflug


Der letzte Tag in Mali steht zur freien Verfügung. Wir können auf dem 'Marché Rose' oder dem Handwerkermarkt noch letzte Souvenirs erstehen oder im Hotel ganz einfach diese beein- druckende Reise noch einmal Revue passieren lassen. Am Abend Transfer zum Flughafen und Rückflug.

14. Tag, Sa:
Ankunft in Deutschland



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