+49 9122 88 65 730

Mo - Fr

9 - 17 Uhr

Mittagspause

12 - 13 Uhr

Hembacher Strasse 1
91126 Rednitzhembach

Reisetyp
Dauer

14 Tage

Preise in €

5.990 €

4.990 €

4.790 €

4.590 €

Große Gabun-Safari

Afrikas spektakulärste Natur

  • Spektakuläre Tierbeobachtungen in Gabun
  • Weltkulturerbe Lopé-Nationalpark
  • Gorilla-Trekking bei Mikongo
  • Albert-Schweitzer-Krankenhaus in Lambarene
  • Gabuns grandioses Juwel: der Loango-Nationalpark
  • Optional: Exklusive Pongara Lodge

Diese umfassende Reise kombiniert die beeindruckensten Orte Gabuns. Sie beginnen Ihre Reise im Lopé-Okanda-Schutzgebiet, einer der 13 Nationalparks von Gabun und sowohl ökologisch wie auch kulturell von Bedeutung. Die Koexistenz von Savanne und Regenwald auf kleinem Raum ist ein außergewöhnliches Phänomen und beherbergt eine schier unglaubliche Vielfalt an Tieren. Selbst die scheuen Mandrills kann man hier praktisch garantiert beobachten. Nicht weit davon, im Urwald bei Mikongo, kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit den Westlichen Flachlandgorilla finden.

Nach einem Besuch im Albert-Schweitzer-Krankenhaus von Lambarene und einer Bootsfahrt auf dem gigantischen Ogooué geht es schließlich weiter zum Loango-Nationalpark. Er ist ein untentdecktes Juwel an der Atlantikküste mit Wald, Lagunen und Küstengebiet. Das riesige Schutzgebiet wird auf vielen Kilometern von Stränden eingefasst, die von Menschen bisher größtenteils unentdeckt blieben. Das Besondere am Loango-Nationalpark ist die große Artenvielfalt im Tierreich, die Sie bestaunen können, u.a. kann man auch hier den Westlichen Flachlandgorilla beobachten.

Gabun ist ein spektakuläres Reiseland. Hier gibt es die gewaltigsten Urwaldreserven kombiniert mit der vielleicht faszinierendsten Flora und Fauna des afrikanischen Kontinentes. Dabei sind weite Teile der Wildness bislang kaum erschlossen. Mehr als 80 Prozent der Fläche des Landes sind von tropischem Regenwald bedeckt. Wegen der schwierigen klimatischen Verhältnisse gibt es kaum Straßen und eine sehr dünne Besiedlung, die sich hauptsächlich auf die Städte konzentriert.

 

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Libreville

Empfang am Flughafen und Transfer zur Résidence Océane. Das kleine schicke Boutique-Hotel unweit des Flughafens mit seinem tollen Garten und Blick auf den Strand ist Ihr Anlaufpunkt auch vor der Weiterreise nach Loango und vor dem Heimflug am Ende.

2. Tag: Libreville – Lopé-Nationalpark

Nach dem Frühstück machen Sie sich auf dem Weg ins Landesinnere. Bei Mayene verlassen Sie die Teerstraße, um in den Lopé-Nationalpark zu fahren. Es ist der älteste Nationalpark Gabuns, der bereits 1946 gegründet wurde. Der Nationalpark schützt eine der seltenen Savannenlandschaften inmitten des Regenwaldes. Sie entstand während der letzten Eiszeit (vor über 15.000 Jahren) und ist heute ein Refugium für viele Tiere. Der restliche Teil des Parks ist von tropischem Regenwald bewachsen. Hier kann man Waldelefanten, Schimpansen, Mandrillenaffen und Leoparden suchen, während Nashornvögel und andere Vogelarten über einem umherfliegen.

3. Tag: Lopé-Nationalpark

Den Tag verbringen Sie mit Pirschfahrten im Nationalpark. Er ist gleichermaßen Weltnatur- und Weltkulturerbe. Die Entscheidung für die Bezeichnung Weltnaturerbe begründet sich durch die Koexistenz von Savanne und Regenwald. Eine solche Beschaffenheit und Kombination ist nicht mehr nur einzigartig, sie ist vor allem ein echtes Naturphänomen. Bis heute befinden sich die einzelnen Landschaftsstrukturen in einem faszinierenden Wandel. Hier können und müssen Tiere des Regenwaldes und der Savanne auf sehr engem Lebensraum miteinander harmonieren.

Besonders beeindruckend ist ein Mandrills-Trekking. Die Herden der für ihre rot-blau gefärbten Partien im Gesicht und am Gesäß bekannten Primaten, die während der Paarungszeit von Juni bis September bis zu 1000 Tiere stark sein können (und ansonsten auch häufig um die 100 Mandrills umfassen), können hier praktisch garantiert gesichtet und beobachtet werden. Ein Mandrills-Trekking können wir gegen Aufpreis einplanen.

 

4. Tag: Lopé – Mikongo

Am Morgen geht es für Sie weiter nach Mikongo. Die Fahrt dorthin führt Sie über eine teils holprige Piste durch eine wunderschöne Landschaft. Von Mikongo aus geht es dann rund 10 Kilometer hinein in den Urwald zu einer Gorilla-Forschungsstation. Am Nachmittag werden Sie sich mit Ihrem Guide aufmachen, um den Regenwald zu erkunden und die hier lebenden Flachlandgorillas zu finden und zu beobachten. In Mikongo gibt es mehrere Gorillafamilien, die an den Besuch von Menschen gewöhnt sind, sodass eine Sichtung der Tiere sehr wahrscheinlich ist.

5. Tag: Mikongo

Den Tag über erkunden Sie zu Fuß den Regenwald. Ihr Guide ist ein echter Experte des Waldes und Sie werden erstaunt sein, wie viel Leben in einem tropischen Urwald herrscht, das wir auf den ersten Blick aber oft nicht erkennen. Wenn Sie möchten, können Sie sich noch einmal auf die Suche nach den Gorillas begeben (Zuzahlung 220 € vor Ort; sollten wider Erwartens keine Tiere gesichtet werden, entfällt die Zuzahlung). Wer gestern kein Glück hatte, darf es heute selbstverständlich noch einmal kostenlos versuchen.

6. Tag: Mikongo – Lambarene

Heute machen Sie sich auf den Weg zurück in Richtung Küste. Tagesziel ist dabei Lambarane, die Fahrt dauert mit verschiedenen Stopps ca. 7 Stunden. In Lambarene angekommen, besuchen Sie das berühmte Albert-Schweitzer-Hospital und wandeln auf den Spuren des "Urwalddoktors". In der Nähe des modernen Krankenhauskomplexes, der auch seinen Namen trägt, befindet sich das historische Areal. Beim Betreten seines Wohnhauses hat man den Eindruck, als ob Schweitzer nur kurz für einen Spaziergang weggegangen sei. Sein Mantel und sein Tropenhelm hängen noch ordentlich am Haken, sein Bett ist frisch bezogen und auf dem Schreibtisch liegen seine Lesebrille und persönliche Briefe. Im Nebenzimmer, das komplett mit Bücherregalen gefüllt ist, steht sein tropentaugliches Klavier. Seine Ruhestätte, wie die seiner Frau, befindet sich nur einige Schritte von seinem Wohnhaus entfernt – mit Blick auf den Ogooué. Nebenan im einstigen Spital kann man u.a. den Operationssaal, den Entbindungsraum und den beeindruckenden Zahnarztstuhl besichtigen. In der Apotheke sind noch viele Medikamente und diverse Prothesen zu bestaunen.

7. Tag: Lambarene – Libreville

Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Bootsausflug auf dem beeindruckenden Ogooué-Fluss, der ein wahres Naturparadies ist. Der Fluss ist oberflächlich ruhig und sieht aus wie eine breite, spiegelnde Oberfläche. Ab und zu wird die Ruhe des Wassers durch eine vorbeifahrende motorisierte Piroge gestört. Der Ogooué speist kleine Seen, an deren Ufern Fischerdörfer seit Jahrhunderten gedeihen. Es erwartet Sie eine bunte Vogelvielfalt und mit etwas Glück sogar Nilpferde. Anschließend Rückfahrt nach Libreville.

8. Tag: Libreville – Loango-Nationalpark

Am Morgen Flug nach Port Gentil. Von hier aus fahren Sie im Allradjeep in südlicher Richtung zunächst nach Iguela und von dort aus weiter zur Loango Lodge. Sie liegt wunderschön idyllisch am Ufer der Iguela-Lagune, die wiederum bereits zum geschützten Nationalpark gehört.

Der Loango-Nationalpark besitzt eine Fläche von etwa 1550 km². Dieser zum Naturschutzkomplex Gamba gehörende Park ist ein wahres Kleinod der Atlantikküste mit Wald, Lagunen und Küstengebiet. Das riesige Schutzgebiet wird auf vielen Kilometern von Stränden eingefasst, die von Menschen bisher größtenteils unentdeckt und unberührt blieben. Hier ist es keine Seltenheit, dass Elefanten und Büffel für Sonnenbäder die Strände besuchen und für sensationelle Fotomotive sorgen. Die weißen Strände sind teilweise mit grünem, saftigem Gras bedeckt, welches aufgrund seines Salzgehaltes große Beliebtheit in der Tierwelt erfährt.

Das Besondere am Loango-Nationalpark ist die große Artenvielfalt im Tierreich. Zu jeder Zeit können Ihnen Hippos, Krokodile, Seekühe, Sumpfantilopen, Pinselohrschweine, Waldelefanten, Waldbüffel, Leoparden, Schimpansen, Westliche Flachlandgorillas und viele Tiere mehr begegnen. Zwischen Oktober und Januar graben Meeresschildkröten an den unberührten Stränden ihre Eier in den Sand, während sich zwischen Juli und September Wale und Delfine vor der Küste tummeln.

9. - 11. Tag: Loango-Nationalpark

Zu Land und zu Wasser entdecken Sie an drei Tagen den Nationalpark. Das Programm wird je nach Jahreszeit und Witterungsbedingungen vor Ort festgelegt und Ihren Wünschen entsprechend angepasst. Die Loango Lodge verfügt über zwei Außencamps (Akaka und Louri Lagune), in dem Sie die eine oder andere Nacht verbringen sollten. Das dritte Camp (Tassi) wird derzeit renoviert. 

Von der Loango Lodge aus unternehmen Sie Bootsfahrten auf der Iguela-Lagune und beobachten dabei Hippos, Vögel und Affen, die sich auf den Bäumen am Ufer tummeln. Sie fahren auf verschlungenen Wegen durch beeindruckende Mangroven und können dort am Abend nach den Krokodilen Ausschau halten. Die Lagune ist außerdem so fischreich, dass auch ungeübte Angler eine erfolgreiche Ausfahrt erleben können.

Gegenüber der Lodge, einmal kurz über die Lagune übergesetzt, stehen Allradfahrzeuge bereit für Pirschfahrten in der herrlichen Mischlandschaft aus Savanne und Regenwald. Am Morgen können Sie in den Wäldern mit den Guides auf eine Pirsch gehen. Es ist ein beinahe erhabenes Erlebnis, dort im dichten Gehölz einem Waldelefanten zu begegnen, auch Schimpansen können einem mit etwas Glück begegnen.

Ganzjährig möglich sind auch Besuche bei den Westlichen Flachlandgorillas. Die Primaten sind habituiert und eine Begegnung daher praktisch garantiert. Wir empfehlen, ein Gorillatrekking vorab zu buchen (gegen Aufpreis).

Ansonsten unterscheidet sich das Programm grundsätzlich in der Trockenzeit und Regenzeit:

  • Trockenzeit (ca. Juni - September): Das Akaka Bush Camp liegt direkt an einem Fluss, weshalb es einer der feuchtesten Orte im Hinterland während der Trockenzeit ist. Nicht umsonst spricht man vom gabunischen Okavango. Hier tummeln sich in den Sommermonaten zahlreiche Tiere. Aktivitäten und Pirschfahrten werden vor allem vom Wasser aus gemacht, die eine oder andere Nacht in Akaka ist während der Trockenzeit ein Muss. Außerdem ziehen im Juli und August Buckelwale an der Küste des Nationalparks vorbei. Sie sollten unbedingt eine Bootsfahrt hinaus aufs Meer unternehmen und Zeuge dieses Naturschauspiels werden.
  • Regenzeit (ca. September - Mai): Mit Beginn der Regenzeit ziehen die Tiere langsam wieder in Richtung Küste. Von Januar bis April ist daher die beste Zeit für das Louri Lagune Camp, an dem Elefanten und Büffel jeden Nachmittag vorbei in Richtung Meer ziehen. Auch die spektakulären Bilder von Elefanten am Strand entstehen vor allem während dieser Zeit, wobei man auch in den Zwischensaisons genug Tieren in diesem Teil des Parks und sogar am Strand begegnet. Die Zwischensaisons haben den Vorteil, dass es nur vereinzelt regnet und die Schauer schnell wieder vorrüber sind. Doch auch in der Regenzeit gibt es genug "trockene" Stunden für Pirschfahrten und die Jeeps und Boote lassen sich mit durchsichtigen Planen verhängen, sodass der Safari nichts im Wege steht. 

 

12. Tag: Loango-Nationalpark – Libreville

Am Morgen ist Zeit für letzte Aktivitäten. Dann steht die Rückfahrt nach Port Gentil an und der Flug nach Libreville.

13. Tag: Libreville – Rückflug

Der Garten der Résidence Océane mit seinem Pool und Zugang zum Strand ist der ideale Platz, um die Reise Revue passieren zu lassen. Am Abend Transfer zum Flughafen und Antritt des Rückflugs.

Optional: Verlängerung in Pongara

Gegenüber von Libreville, auf einem schmalen Küstenstreifen liegt der Pongara-Nationalpark. Die Pongara Lodge liegt wunderschön direkt am traumhaften Sandstrand und ist per Boot übers offene Meer bzw. per Boot über die Bucht und weiter per Allradjeep in ein bis zwei Stunden zu erreichen. Hier kann man zum Ende der Reise ein paar entspannte Tage am Meer verbringen und hat die vielfältige Natur des Pongara-Nationalparks "im Rücken". Tagsüber können Sie sich zu Fuß oder im Geländewagen auf Pirsch begeben und Waldelefanten, Büffel und viele weitere Tiere beobachten. Und abends, zum Sundowner in der tollen Bar oder am Strand, leisten Ihnen häufig Elefanten Gesellschaft. Von November bis Ende März ist es zudem einer der besten Orte Gabuns, um frisch geschlüpfte Meeresschildkröten auf ihrem Weg ins Meer zu beobachten.

Pongara ist ein absoluter Wohlfühlort mit toll designten Bungalows und deshalb der ideale Platz für ein paar abschließende Tage zum Ende der Rundreise. Von hier aus werden Sie am letzten Nachmittag wieder zur Résidence Océane gebracht, von wo aus es nach dem Abendessen zum Flughafen geht.

Wer an die Reise ein paar Tage am Strand anhängen möchte, dem bietet sich außerdem Sao Tome an, das vor der Küste Gabuns liegt.

14. Tag: Ankunft in Deutschland

gesamten Reiseverlauf anzeigen

ReiseInformationen

Leistungen

  • Transfers und Rundreise gemäß Reisebeschreibung in guten klimatisierten Fahrzeugen
  • 2 Inlandsflüge Libreville – Port Gentil – Libreville
  • Alle Ausflüge (außer als optional/auf eigene Kosten gekennzeichnet)
  • 12 Übernachtungen in guten landestypischen Unterkünften, darunter sehr gute Lodges in Lopé und Loango; Camp in Mikongo (siehe Hotelplan)
  • Verpflegung: Frühstück in Libreville und Lambarene; Vollpension im Lopé-Nationalpark; All Inclusive (außer harter Alkohol) in Mikongo sowie den Nationalparks Loango und Pongara
  • 2 Pirschfahrten im Lopé-Nationalpark; 1x Gorillatrekking (i.W.v. 350 €) und ein Tag Urwaldtrekking in Mikongo; 3 Tage Aktivitäten im Loango-Nationalpark
  • Spritkosten
  • Englischsprechende Reiseleitung und lokale Führer bis Tag 7; Englischsprachige Guides im Loango-Nationalpark

Preise

5.990 €

4.990 €

4.790 €

4.590 €

Zusatzleistungen

  • Langstreckenflüge ab Deutschland kosten ca. 800 €
  • Einzelzimmerzuschlag: 400 €
  • Mandrills-Trekking in Lopé: 250 €
  • Zweites Gorilla-Trekking in Mikongo: 220 € (Zahlung vor Ort)
  • Gorilla-Trekking in Loango: 450 € (Buchung vorab empfohlen)
  • Verlängerung Pongara Lodge: auf Anfrage

Visas

Visum

Kostenpflichtiges Visum bei Einreise

Impfungen

Erforderlich:
Gelbfieberimpfung

Empfohlen:
Malaria-Prophylaxe

Länderinfos

Nähere Informationen zu Land und Leuten finden Sie hier.

Reisetermine

Individualreise

Abflug von jedem größeren Flughafen jederzeit möglich.

Reiseanfrageformular

Buchungsanfrage

Buchungsanfrage