+49 9122 88 65 730

Mo - Fr

9 - 17 Uhr

Mittagspause

12 - 13 Uhr

Hembacher Strasse 1
91126 Rednitzhembach

Reisetyp
Dauer

18 Tage

Preise in €

auf Anfrage

4.890 €

3.990 €

3.790 €

Zauberhaftes Westafrika

Senegal, Gambia & Guinea-Bissau

  • Inselzauber auf der Ile de Gorée
  • Senegals wilder Süden: das Land der Bassari
  • Gambia von Ost nach West
  • Guinea-Bissaus Juwel: das Bijagós-Archipel
  • Jahrtausende alte Traditionen
  • Traumhafte Strände

Auf dieser Reise, die Senegal, Gambia und Guinea-Bissau kombiniert, erleben Sie die einzigartige Magie Westafrikas. Ihre Reise beginnt in Senegals Hauptstadt Dakar, wo Sie die wunderschöne Insel Gorée mit seiner schrecklichen Geschichte erleben. Dann wenden Sie sich in Richtung Süden, passieren das wunderschöne Sine Saloum Delta und dringen bis tief in den Südosten vor, wo Sie Senegals außergewöhnlichstes Volk, die Bassari, kennenlernen und die Tierwelt des Niokolo-Koba-Nationalparks erkunden.

Anschließend durchqueren Sie Gambia, ein kleiner Staat, der bis auf die Küste vom Senegal umschlossen ist. Er wird von Ost nach West vom Gambiafluss durchzogen, an dessen Ufer sich das Landleben abspielt. 

Weiter führt Sie die Reise in Senegals südliches Nachbarland, nach Guinea-Bissau. Hier erleben Sie einen der beeindruckensten Orte Afrikas: Das vor der Küste Guinea-Bissaus gelegene Bijagós-Archipel ist wegen seiner Einzigartigkeit seit 1996 Unesco-Biospährenreservat. Es wird vom Delta des Río Geba und des Río Grande gebildet, wo verschiedene Ökosysteme mit großer Artenvielfalt aufeinandertreffen. 20 von 88 Inseln sind unbewohnt, lediglich die Hauptinsel Bubaque verfügt über eine geteerte Straße. Das Archipel lockt mit weißen Sandstränden, türkisblauem Meer und einer farbenprächtigen Unterwasserwelt.

Reiseverlauf

Auf dieser Reise wenden wir uns von Anfang an Richtung Süden und besuchen den abgelegen Südosten Senegals. Man kann den Senegal-Teil der Reise aber auch anders planen und den bekannteren, ebenso sehenswerten Norden Senegals (Saint Louis, Djoudj-Nationalpark etc.) besuchen.

 

1. Tag: Deutschland – Dakar

Flug nach Dakar, die Hauptstadt Senegals. Empfang am Flughafen und Transfer ins Hotel. Je nach Ankunftszeit bleibt Gelegenheit für erste Erkundungen in der Stadt.

2. Tag: Dakar & Insel Gorée

Am Vormittag Stadtrundfahrt durch Dakar. Am Nachmittag setzen Sie mit dem Boot zur Insel Gorée über. Sie liegt auf der dem Atlantik abgewandten Seite des Cap Vert, das die westlichste Spitze Afrikas ist und wurde bis zum Verbot des dortigen Sklavenhandels im Jahr 1848 als Sklaveninsel bekannt. Die Insel besticht durch ihren Flair: Die pastellfarbenen Häuser, bewachsen mit Hibiskus, erinnern ganz stark an Südfrankreich. Der geschichtsträchtige Ort wurde von der UNESCO zum Welterbe der Menschheit erklärt. Am Abend kehren Sie wieder nach Dakar zurück. Liebhaber der afrikanischen Musik sollten am Abend unbedingt eine der unzähligen Musikkneipen besuchen.

3. Tag: Dakar – Lac Rose – Saly

Nach dem Frühstück fahren Sie zunächst zum pinkfarbenen ‚Rosa See‘ (Lac Rose) ca. 40 km nordöstlich von Dakar, der rosa in der Sonne leuchtet und zu einem Bad einlädt. Der See ist fast so salzhaltig wie das Tote Meer. Deshalb nutzt man ihn zur Salzgewinnung. Vom Atlantik ist er nur durch einige Dünen getrennt. Anschließend fahren Sie in südlicher Richtung an die Petite Côte zum schönen Sandstrand von Saly. Mit seinem senegalesischen Flair und dem europäischen Komfort lässt es sich in Saly am Nachmittag wunderbar entspannen. 

4. Tag: Saly – Île de Fadiouth – Sine Saloum Delta – Kaolack 

Am Morgen geht es zunächst zur Muschelinsel Fadiouth. Vor etwa 1500 Jahren begannen die einheimischen Fischer Muschelschalen ins Meer zu werfen. Im Laufe der Zeit entstanden dadurch drei kleine Inseln: die Inseln von Fadiouth. Ein Muschelberg wurde fortan als Speicherinsel genutzt, auf einer wohnte man und die dritte diente als Friedhofsinsel. Die ungewöhnliche Landschaft und das geschäftige Treiben auf der Hauptinsel sind ein echtes Erlebnis. 

Nicht mehr weit von Fadiouth ist es nun bis zum Nationalpark Delta du Saloum. Das Mündungsgebiet des Sine Saloum Flusses besteht aus Sanddünen entlang des Atlantischen Ozeans, Lagunen, mangrovengesäumten Wasserarmen, zahlreichen Inseln und kleineren Wäldern. Sie unternehmen eine Fahrt mit einer Piroge. Unter den zahlreichen Wasservögeln finden sich u.a. Reiher, Störche, Fischadler, rosa Flamingos und Pelikane. Vielleicht können wir sogar Krokodile, Antilopen, Warzenschweine oder Affen beobachten, die sich in Ufernähe aufhalten.

Am Nachmittag fahren Sie ins Landesinnere weiter nach Kaolack, am Rande des Deltas gelegen und ein Zentrum des Erdnussanbaus. Wenn Zeit bleibt, besuchen Sie den Marché Central, den nach Marrakesch zweitgrößten überdachten Markt Afrikas.

5. Tag: Kaolack – Wassadou

Am frühen Morgen brechen Sie auf und fahren in den Südosten des Senegal. Unterwegs besuchen Sie traditionelle Dörfer und lernen das senegalesische Landleben besser kennen. Am Nachmittag erreichen Sie Wassadou. Übernachtung in einer Ökolodge.

6. Tag: Ausflug zum Gambiafluss

Am Morgen unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Gambiafluss durch unberührte und atemberaubende Natur. Mit etwas Glück werden Ihnen Flusspferde und Krokodile begegnen. Am Nachmittag steht eine Wanderung zu nahegelegenen Dörfern auf dem Programm. Übernachtung wie am Vortag. 

7. Tag: Wassadou – Kedougou

Am Morgen besuchen Sie die Orte Bandafassi Bedik sowie Ndindefelo. In Ndindefelo finden Sie wunderschöne Wasserfälle. Die Gegend um die Wasserfälle erkunden Sie zu Fuß. Die von den Fällen geformten natürlichen Becken laden zum Baden in der ursprünglichen Natur ein.

8. Tag: Kedougou – Land der Bassari – Sementi

Am Morgen fahren Sie in das Land der Bassari, um Dörfer der Etiolo und Salemata zu besuchen. Ein Besuch bei den Bassari gehört zu den Höhepunkten einer jeden Reise in Westafrika. Ihre Lebensweise ist von der traditionellen Religion geprägt. Dies ist ein Grund, warum Angehörige anderer Völker in Senegal sie eher herablassend behandeln und als rückständige Wilde ansehen. Ihre Dörfer liegen meist hoch oben auf Hügeln, von denen aus sie in früheren Zeiten besser verteidigt werden konnten. Die urtümlichen strohgedeckten Hütten und ihre bunte Festkleidung sind ein beliebtes Fotomotiv. Am Nachmittag geht es weiter nach Sementi im Niokolo-Koba-Nationalpark. 

9. Tag: Niokolo-Koba Nationalpark – Tambacounda

Heute entdecken Sie den Niokolo-Koba Nationalpark nahe der Grenze zu Guinea-Bissau. Der Nationalpark ist mehr als 8.000 km² groß. Er wurde 1980 gegründet und ein Jahr später von der Unesco zum Weltnaturerbe ernannt. Durch diesen Park fließt der Gambia-Fluss, an dessen Ufern sich wunderschöne Galeriewälder erstrecken. Dort sind zum Beispiel Krokodile, Nilpferde und sogar Schimpansen zuhause. Ein großer Teil des Nationalparks besteht aus Savanne, in der viele typisch afrikanische Tierarten leben. Neben Löwen, Hyänen und Antilopen kann man hier mit etwas Glück die seltenen Leoparden beobachten. Insgesamt gibt es über 80 verschiedene Säugetierarten im Niokolo-Koba Nationalpark. Aber auch Vogelliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Man findet mehr als 330 verschiedene Arten in diesem Schutzgebiet. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Tambacounda.

10. Tag: Tambacounda – Janjanbureh

Sie verlassen Tambacounda in Richtung gambischer Grenze. Auf dem Weg besuchen Sie einen Nomadenstamm des Peul-Volkes, einer Volksgruppe, die in vielen Ländern Westafrikas gelebt hat (und lebt) und die im Senegal inzwischen überwiegend sesshaft geworden ist. Sie sind bekannt für Ihren Schmuck, die Gesichtstätowierungen und ihre eindrucksvolle Kleidung. Nach der Einreise nach Gambia fahren Sie nach Georgetown, einem alten Handelsplatz für Sklaven, der heute besser bekannt ist als Janjanbureh.

11. Tag: Janjanbureh – James Island – Banjul

Heute durchqueren Sie Gambia in Richtung Küste, entlang dem Gambia-Fluss, der Lebensader des kleinen Landes. Dabei erkunden Sie das Landleben der gambischen Bevölkerung, das sich hauptsächlich am Flussufer abspielt. Nicht weit vor der Hauptstadt Banjul erreichen Sie James Island oder „Kunta Kinteh“ Island. Die Insel ist von großer historischer Bedeutung und wurde in die Liste des Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen. Die ersten Europäer, die den Gambia-Fluss im 16. Jahrhundert befuhren, waren Portugiesen; sie nannten die kleine Insel Isla de Andrea (englisch St. Andrew's Island), nach einem Seemann, den sie dort beerdigten.

1661 wurde sie von England übernommen. Die Briten gaben der Insel zu Ehren ihres Königs James II. den Namen James Island. Sie nutzten sie zuerst für den Gold- und Elfenbeinhandel, später für den Sklavenhandel. Die Festung Fort James, die auf James Island lag, ist heute nur noch teilweise vorhanden. Nach der Ankunft in Banjul ist womöglich noch Zeit für eine Stadterkundung, u.a. für einen Besuch des berühmten Albert Markets.

 

12. Tag: Banjul – Ziguinchor – Quinhamel

Nach dem Frühstück verlassen wir Gambia in südlicher Richtung wieder in den Senegal und weiter an die Grenze zu Guinea-Bissau. Dabei durchqueren wir die für ihre landschaftliche Schönheit bekannte südsenegalesische Region Casamance und deren Hauptstadt Ziguinchor. Etwa auf halber Strecke der heutigen Etappe reisen wir nach Guinea-Bissau ein und fahren weiter bis nach Quinhamel.

13. Tag: Quinhamel – Ilha de Orango

Per Boot fahren Sie durch das Bijagós-Archipel, vorbei an kleinen Inseln und Sandbänken, etwa vier Stunden bis zur Ilha de Orango. Mit 122,7 km² ist Orango die zweitgrößte Insel des Archipels. Hauptort ist Eticoga im Nordwesten. Wie die anderen Inseln (außer den Häfen der nördlich gelegenen Region Cacheu und des benachbarten Bubaque) war Orango sehr lange nicht kolonisiert und fiel erst 1936 an die Portugiesen. So konnten sich die überwiegend traditionellen Glaubensvorstellungen und Riten der Bewohner erhalten.

Der österreichische Ethnologe Hugo Bernatzik lebte in den 1930er Jahren auf Orango und forschte u. a. über die matriarchalische Lebensweise. Heiratsanträge, etwa, werden auf Orango traditionell von Frauen gemacht. Nach dem Check-in im herrlich (am Strand) gelegenen Orango Parque Hotel unternehmen Sie am Nachmittag einen Besuch ins heilige Dorf und zum Mausoleum der letzten Königin der Bijagós, Okimka-Pampa.

 

14. Tag: Ilha de Orango

Am Morgen, je nach den Gezeiten, begleiten Sie Frauen des Bijagós-Stammes bei der traditionellen Meeresfrüchteernte. Außerdem gehen Sie mit den Männern fischen – natürlich auf traditionelle Weise und nicht mit der Angel. Der Nachmittag steht zur Entspannung am Strand und im Hotel zur Verfügung.

Orango und seine Nachbarinseln sind nicht nur ein Vogelparadies, auch Krokodile und Flusspferde werden Sie bei Ihren Ausflügen in den nächsten Tagen entdecken. Eine Besonderheit der hier lebenden Flusspferde besteht darin, dass sie sich als weltweit einzige ihrer Art auch im Salzwasser aufhalten. 

 

15. Tag: Ausflug in die Anor-Region

Heute steht ein Besuch des wohl spektakulärsten Ortes auf Orango an, der Region Anor. Vom Strand des Orango Parque Hotels aus fahren Sie zunächst den Fluss entlang, umgeben von Mangroven. Während der Bootsfahrt können Sie Flamingos, Pelikane und auch europäische Zugvögel beobachten. Zu Fuß überqueren Sie anschließend den Mangrovenwald und finden sich daraufhin in einer wilden Savanne mit hohen Gräsern und verstreuten Bäumen wieder. Sie besuchen die bedeutendsten Tabankas (Dörfer) der Gegend und die Lagunen, in denen Sie Vögel und andere Tiere des Nationalparks beobachten können (die Wanderung dauert ca. vier Stunden).

16. Tag: Ilha de Canago

Nach dem Frühstück machen Sie einen Tagesausflug zur östlich von Orango gelegenen Insel Canogo. Auch hier steht der Einblick in die Kultur der Bijagós im Vordergrund. Die Mehrheit des Volkes praktiziert traditionelle Religionen und glaubt, dass die sogenannten Iran-Figuren im Besitz von Gottheiten sind und besondere Eigenschaften haben. So dienen sie als zentrales Objekt von Gottheits-Zeremonien, als Beschützer der Haushalte gegen Flüche und als Heiler. Sie werden an besonderen Stellen im Haus aufgestellt und es werden ihnen Opfer gebracht.

17. Tag: Ilha de Canhabaque

Heute fahren Sie zur Insel Canhabaque und besuchen das Dorf Ambuduco, das älteste im gesamten Nationalpark. Sie wandern entlang des Flussbettes und durchqueren Mangroven und Wälder (die Wanderung dauert ca. fünf Stunden). 

18. Tag: Ilha de Orango – Bissau – Rückflug

Per Boot geht es zurück nach Quinhamel und von dort aus weiter zum Flughafen in Bissau. Rückflug am Abend.

19. Tag: Ankunft in Deutschland

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ReiseInformationen

Leistungen

  • Transfers und Rundreise gemäß Reisebeschreibung in guten klimatisierten Fahrzeugen, später per Boot im Bijagós-Archipel
  • Alle Ausflüge (außer als optional/auf eigene Kosten gekennzeichnet)
  • 17 Übernachtungen in guten landestypischen Hotels (siehe Hotelplan)
  • Verpflegung: Frühstück in Senegal, Gambia und Quinhamel, Vollpension (ohne Getränke) im Orango Parque Hotel im Nationalpark
  • Spritkosten, Eintrittsgelder für Besichtigungen
  • Englischsprechende Reiseleitung und lokale Führer

Preise

auf Anfrage

4.890 €

3.990 €

3.790 €

Zusatzleistungen

  • Langstreckenflüge ab Deutschland kosten ca. 600 - 800 €
  • Einzelzimmerzuschlag: 550 €

Visas

Visum

Senegal: Kostenloses Visum bei Einreise

Gambia: Kostenloses Visum bei Einreise

Guinea-Bissau: Kostenpflichtiges Visum erforderlich (zzt. ca. 95 €). Auf Wunsch kümmert sich Ivory Tours um das Visum gegen eine Gebühr von 50 €.

Impfungen

Erforderlich:
Gelbfieberimpfung

Empfohlen:
Malaria-Prophylaxe

Länderinfos

Nähere Informationen zu Land und Leuten finden Sie hier.

Reisetermine

Individualreise

Abflug von jedem größeren Flughafen jederzeit möglich.

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