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Mali

Tausendundein Zeitalter erleben

Das kulturhistorisch wohl interessanteste Land Westafrikas ist Mali. Hier hat sich die hohe Kultur der sudanesischen Königreiche erhalten, deren Hauptstädte größtenteils im heutigen Mali lagen. Eine Reise führt entlang der phantastischen Lehmmoscheen von Bamako über Ségou, San und Djenné nach Mopti. Man erlebt die faszinierende Kultur der Dogon im Gebiet der Falaise de Bandiagara, die auf Forscher und Abenteurer wie Heinrich Barth und René Caillé eine geradezu magische Anziehung ausübte.

Momentan sind aus Sicherheitsgründen leider keine Reisen quer durch Mali möglich. Was genau geht, ändert sich wöchentlich. Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich gerne.

Aktuelle Mali Reisen

Länderinformationen

Geschichte

Im 11. Jahrhundert entstand am oberen Niger das legendäre Großreich der Mali, dessen Handelszentrum Timbuktu im 14. Jahrhundert weit über die Grenzen Afrikas bekannt werden sollte und zum größten islamischen Gelehrtenzentrum südlich der Sahara aufstieg. Ende des 19. Jahrhunderts unterwarfen die Franzosen das Land und wurde unter dem Namen Französisch-Sudan zur Kolonie Frankreichs. Seine Unabhängigkeit von Frankreich erlangte Mali am 22. September 1960, der seither als Nationalfreiertag gilt.

Geographie

Mit einer Fläche von 1.240.000 km² ist die Republik Mali etwa dreimal so groß wie Deutschland und ist ein Binnenstaat und grenzt im Norden an Mauretanien und Algerien, im Osten an die Republik Niger, im Süden an Burkina Faso und Elfenbeinküste und im Westen an Guinea und den Senegal. Im Zentrum des Landes bildet der Niger ein großes Binnendelta mit fruchtbarem Schwemmland. Aufgrund seiner Größe erstreckt sich das Land über mehrere Klima- und Vegetationszonen: Sahara, Sahel und Sudanzone. Die saharische Zone im Norden (ca. zwei Drittel des Landes) ist weitgehend trocken und hier ist es im Winter kälter und im Sommer heißer als im Süden des Landes. Südlich von dieser Zone finden wir die Sahelzone, eine Dornbuschsavanne mit vereinzelt stehenden Akazien- und Baobab-Bäumen. Aufgrund der zunehmenden Niederschläge in der südlich angrenzenden Sudanzone mit einem tropisch-feuchtem Klima kann in dieser Region mehr Landwirtschaft betrieben werden. Touristische Anziehungspunkte sind neben den Naturschönheiten die alten Königsstädte Timbuktu, Mopti und die Hauptstadt Bamako.

Sehenswürdigkeiten

Die am Niger gelegene Hauptstadt Bamako bietet neben dem Nationalmuseum, dem Botanischen Garten auch zahlreiche interessante Märkte. Die wohl wichtigste Hafenstadt des Landes ist Mopti, das mit einer pittoresquen Altstadt voller Moscheen und Märkte lockt. Ein absolutes Muss ist eine Fahrt in das tausendjährige Djenné mit der größten Lehmmoschee der Welt und dem einzigartigen Montagsmarkt. An der Schnittstelle zwischen der endlosen Wüste, der Sahara, und dem fruchtbaren Nigerbinnendelta liegt Timbuktu. Hier stehen drei Moscheen, die Djinger-ber-Moschee, die Sankóre-Moschee sowie die Sidi Yahia-Moschee. Diese drei Moscheen und 16 Friedhöfe wurden zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Eine weitere Sehenswürdigkeit von Mali ist das Felsmassiv von Bandiagara, welches über fast 500 Meter hohe Klippen verfügt. Im Süden Malis liegt am gleichnamigen Fluss der Bafing Nationalpark, in dem viele Schimpansen leben. Er zeichnet sich vor allem durch seine vielfältige Pflanzenwelt aus. Im Westen des Landes liegt der Boucle du Baoule Nationalpark, der von besonderem landschaftlichen Reiz ist. Hier lieben hauptsächlich Nilpferde, Giraffen, Elefanten, Büffel, Löwen und Leoparden, die an den zahlreichen Seen gut beobachtet werden können.

Reiseinformationen

Klima & Reisezeiten

Der Norden unterscheidet sich klimatisch stark von der südlichen Hälfte. Der Norden ist im Winter kälter und im Sommer wärmer als der Süden. Im Norden fällt auch weniger Regen, was die Dürrewahrscheinlichkeit deutlich größer werden lässt. Insbesondere im an die Sahara-Wüste angrenzenden Norden des Landes ist zunehmende Wüstenbildung eine Gefahr. In dem Gebiet südlich der Sahara sind die klimatischen Bedingungen von einem tropisch heißem und feuchtem Klima bestimmt. Zu unseren Reiseterminen ist das Klima im allgemeinen trocken und heiß. Nach der Regenzeit (Mai bis September) können die Temperaturen im Oktober und November bis 40°C ansteigen. Im Dogonland erleben wir zu dieser Zeit die Hirseernte und die ersten Zwiebelgärten werden angelegt. In Mopti beginnen sich die Märkte mit Gemüse und Früchten zu füllen, im Süden, bei Bamako, ist Melonenernte. Der Nigerfluss hat jetzt im Nigerbinnendelta soviel Wasser, dass der Debosee nördlich von Mopti zum Binnenmeer ausufert. Wenige Besucher konnten sich solche immense Wassermassen im trockenen Sahel vorstellen. Die Monate Dezember und Januar sind zwar die kühlsten des Jahres, doch herrscht zu dieser Zeit ein Nord-Ost Passat (Harmattan), der feinen Staub aus der Sahara mit sich bringt. Besonders auf der Pinasse kann es im Dezember recht kalt werden, da sich der Wind über dem Wasser zusätzlich abkühlt und die Uferkulisse keinen natürlichen Schutz bietet. Ein warmer Schlafsack und eine Fleece Jacke sollten im Gepäck nicht fehlen. Im Februar und März wird es signifikant wärmer. Beim Trekking muss gelegentlich eine Rast zum Abkühlen unter einem schattigen Baobab eingelegt werden. Die Ernte der Bauern ist nun vollständig eingefahren und die Speicher sind voll. Diese Jahreszeit wird auch zur Herstellung von Kunstgegenständen genutzt, da es für die Feldarbeit zu heiß ist. Bis Mai wird nun auf den ersten Regen gewartet und der jahreszeitliche Zyklus beginnt von neuem.

Essen & Trinken

Das Grundnahrungsmittel besteht - wie in vielen westafrikanischen Ländern auch - aus Mais und Hirse. Aus diesen Getreiden wird traditionell ein fester Brei hergestellt, dazu sind Gemüse und Soßen wie das aus Erdnüssen hergestellte Tiga diga sehr beliebt. Entlang des Niger gehören Fischgericht zu den beliebtesten Nahrungsmitteln. Tee ist ein sehr beliebtes Getränk in Mali.

Sprache

Offizielle Amtssprache ist Französisch. Auf dem Land wird Bambara, Peul, Dogon, Songhai etc. gesprochen - je nach Region. Englisch ist kaum verbreitet.

Währung

Landeswährung ist der CFA, der in einem Umrechnungsverhältnis von 1:656 fest an den EURO gekoppelt ist. Es empfiehlt sich, ausschließlich Bargeld in Euro in Scheinen mitzunehmen. Ein guter Umtauschkurs in Mali ist € 1,- zu CFA 650,-. Dieser ist allerdings nicht immer zu erreichen, in manchen Gegenden erhält man lediglich CFA 635,- für einen Euro (je nach Verhandlungsgeschick). Der Umtausch in Banken ist oft zeitraubend, leichter ist es in manchen (besseren) Hotels. Hier kann der Reiseleiter weiterhelfen, auch hat dieser in einigen Orten Kontakt zu zuverlässigen Wechslern. Die besten Umtauschkurse werden mit größeren Euro-Scheinen von ca. € 50,- erreicht. Sprechen Sie sich mit dem Reiseleiter ab, wo sich während der Reise voraussichtlich wieder eine Möglichkeit zum Umtausch bietet (allzuviele Orte sind es erfahrungsgemäß nicht). Kreditkarten (VISA, Eurocard) werden meist nur in den größeren Hotels akzeptiert (gegen Gebühr), sind als Zahlungsmittel in Mali also eher unpraktisch. Reiseschecks werden nicht von allen Banken akzeptiert. Der Umtausch ist zeitraubend.

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