1. Tag, Sa: Deutschland - Douala
Gegen Abend Ankunft in Douala. Transfer zum Hotel. Übernachtung in Douala.
2. Tag, So: Douala - Lomié
Früh am Morgen verlassen wir Douala und fahren auf guter Teerstraße in die Hauptstadt Yaoundé. Anschließend geht es weiter in den nur spärlich besiedelten Osten des Landes. Über Teerstraße geht es bis nach Ayos, anschließend weiter über eine staubige, aber gute Piste durch teilweise primären Regenwald über Abong Mbang nach Lomié. Falls zeitlich möglich unternehmen wir einen Abstecher in ein Pygmäendorf. Abendessen und Übernachtung in einem einfachen Hotel.
3. Tag, Mo: Lomié - Yokadouma
Durch Regenwald und Savanne fahren wir heute nach Osten. Am späten Nachmittag erreichen wir Yokadouma, nahe der zentralafrikanischen Grenze gelegen. Abendessen und Übernachtung in einem einfachen Hotel.
4. Tag, Di: Yokadouma - Bayanga
Am nächsten Morgen fahren wir zunächst bis zur Grenze. Nach Erledigung der Grenzformalitäten, die je nach Laune der Zöllner unterschiedlich lange dauern können, fahren wir weiter nach Bayanga, das tief im Regenwaldgebiet am Rande des Dzanga Ndoki Nationalparks liegt. Unterwegs überqueren wir mit der Fähre einen Seitenarm des Sangha-Flusses. Endlich in der Doli-Lodge, werden wir für die abwechslungsreiche, aber auch anstrengende Fahrt belohnt. Die 1996 mit Hilfe von GTZ und WWF erstellte Doli Lodge besteht aus auf Stelzen gebauten Holzhäusern für jeweils zwei Personen. Sie verfügen über Bad und Terrasse mit Blick auf dichte Bäume und den Sangha-Fluss, einen Nebenstrom des Kongo. Vom Hauptgebäude aus haben wir eine grandiose Aussicht auf den Fluss und können abends herrliche Sonnenuntergänge erleben. Je nach Ankunftszeit evtl. Einführung in das Projekt Dzanga Sangha und eine kurze Führung durch das Ökosystem Regenwald. Für die Aktivitäten der kommenden Tage wird die Gruppe in mehrere Kleingruppen unterteilt. Abendessen und Übernachtung in der Doli Lodge.
5.-7. Tag, Mi-Fr: Dzanga Sangha
Die Waldlichtungen (Salinen) sind einzigartige Landschaftsszenarien in diesem riesigen intakten Ökosystem. Der Wildreichtum in der Bayanga-Region ist einmalig. Nur hier kann man die äußerst scheuen und seltenen Waldelefanten mit Sicherheit beobachten. Verschiedene Ausflüge warten in den kommenden Tagen auf uns: Mit unserem Pygmäenführer durchwaten wir ein Bachbett, an dem häufig unzählige bunte Schmetterlinge zu sehen sind, und gelangen so zur Lichtung der Elefanten. Je nach Tageszeit können von der Beobachtungsplattform aus bis zu 100 dieser Dickhäuter gezählt werden. Außerdem bietet sich eine gute Chance Bongos, Büffel und Graupapageienschwärme zu beobachten. Besonders beeindruckend ist die Begegnung mit den Pygmäen. Nicht nur im Lesen von Spuren sind die kleinwüchsigen Menschen wahre Meister, sie kennen auch die verschiedensten Kräuter- und Pflanzenarten des Regenwaldes. Mit den Frauen der Ba Aka suchen wir Heilpflanzen und lassen uns die Wirkungsweise der jeweiligen Kräuter erklären. In einem Pygmäendorf erhalten wir einen Einblick in den Alltag der Ba Aka. Besonders spannend ist es, mit den Pygmäen auf Netzjagd zu gehen. Mit unglaublicher Geschicklichkeit bahnen sich die Männer ihren Weg durch den Urwald und spannen ihre Netze. Per Einbaum unternehmen wir eine Erkundungstour auf den Seitenarmen des Sangha-Flusses. Wir durchqueren Lilienteppiche und genießen die unvergleichliche Geräuschkulisse des Urwalds.Für viele der absolute Höhepunkt ist jedoch das Gorillatrekking mit den Ba Aka-Pygmäen, die jeden Winkel des Urwaldes kennen. Sie begleiten die Gorillas abends bereits zu ihren Schlafplätzen. Am Morgen führen sie uns dann zu den jeweiligen Gruppen. Eine Begegnung mit den Flachlandgorillas ist somit höchstwahrscheinlich. Falls es durch unvorhersehbare Umstände doch einmal nicht klappen sollte, erhalten die Gäste eine zweite Pirsch gratis. Abendessen und Übernachtung in der Doli Lodge.
08. Tag, Sa: Bayanga - Yokadouma
Noch vor Sonnenaufgang brechen wir heute auf. Nach dem Grenzübertritt nach Kamerun erreichen wir gegen Abend Yokadouma. Abendessen und Übernachtung.
09. Tag, So: Yokadouma - Bertoua
Heute starten wir zeitig und fahren zurück nach Bertoua. Langsam geht der Wald wieder in Savanne über. Abendessen und Übernachtung.
10. Tag, Mo: Bertoua – Yaounde - Foumban
Heute erreichen wir Yaoundé. Weiterfahrt nach Koutaba. Falls zeitlich möglich besuchen wir unterwegs die „Chefferie“ von Bafoussam. Als Hauptstadt der Provinz Ouest ist Bafoussam gleichzeitig ein Zentrum der Kaffeeverarbeitung und die Metropole der Bamiléké, die für ihre Holzschnitzereien bekannt sind. Abendessen und Übernachtung in Koutaba.
11. Tag, Di: Koutaba - Foumban - Bamenda
Nach dem Frühstück erkunden wir den Sultanspalast von Foumban mit dem sehr gut ausgestatteten Museum. Mit etwas Glück erhalten wir eine Audienz beim Sultan, dem 18. in direkter Erbfolge der Dynastie Bamoun seit dem 14. Jahrhundert. Berühmt wurde sein Vater, König Njoya, der viel für die Entwicklung des Handwerks, der Kunst, der eigenen Schrift und damit der Erhaltung der Geschichte des eigenen Landes geleistet hat. Wir besichtigen das Tam-Tam-Haus, in dem eine mehrere Meter lange Trommel aufbewahrt wird, die einst - zum letzten Mal im vorigen Jahrhundert - dazu diente, den Kriegszustand auszurufen und die Soldaten herbeizutrommeln. Anschließend besteht Gelegenheit, den verschiedenen Handwerkern über die Schulter zu schauen. Weiterfahrt nach Bamenda (ca. 200 km), Hauptstadt der englischsprachigen Provinz Northwest und an der Ringroad des Kameruner Graslandes gelegen. Abendessen und Übernachtung.
12. Tag, Mi: Ringroad
Nach dem Frühstück fahren wir durch das abwechslungsreiche hügelige Gebiet des Kameruner Graslandes entlang der Ringroad. Die Route wechselt je nach jahreszeitlich bedingtem Zustand der kurvenreichen Piste. Am Nachmittag unternehmen wir einen Ausflug zum Palast des Fon von Bafut, der bedeutendsten "Chefferie" der Region. Abendessen und Übernachtung in Bamenda.
13. Tag, Do: Bamenda - Buea - Limbe
Heute fahren wir zunächst nach Buea. Der Ort ist auf einer Höhe von 1000 m am Mount Cameroon gelegen und verfügt noch über zahlreiche Bauten aus der Kolonialzeit. Anschließend geht es hinunter an den Atlantik nach Limbe. Der Badeort mit seinen tiefschwarzen, vulkanischen Sandstränden liegt inmitten üppig grüner Vegetation direkt am Fuße des Mount Cameroon. Dieser ist mit seinen 4090 m der höchste Berg West- und Zentralafrikas und der prägende landschaftliche und klimatische Faktor der Südwestprovinz Kameruns. Am späten Nachmittag besuchen wir den Botanischen Garten von Limbe. Unser Hotel liegt westlich von Limbe an einem schönen Strand. (ca. 400 Tageskilometer). Abendessen und Übernachtung.
14. Tag, Fr: Limbe – Gorillaschutzstation
Das Limbé Wildlife Centre (LWC) ist eine Auffangstation für Gorilla- und Schimpansenwaisen, die Opfer von Wilderei und Tierhandel wurden und befindet sich zwischen dem Kamerunberg und der Küstenregion. Die urwaldbedeckten Hänge des Kamerunberges beherbergen eine unvergleichliche Artenvielfalt, darunter Nigeria-Schimpansen, Preuss Meerkatzen, Waldelefanten, Zwergkrokodile und Gorillas. Das LWC betreibt seit Jahren ein intensives Aufklärungs- und Umweltbildungsprogramm das sich an die Besucher des LWC und an die lokale Bevölkerung wendet. Das Projekt hat den Schutz der in Kamerun lebenden Westlichen Flachlandgorillas und der besonders bedrohten Cross-River Gorillas zum Ziel. Nach einem umfangreichen Besuch des LWC kehren wir zu unserem Hotel zurück.
15. Tag, Sa: Limbe – Rückflug
Am Vormittag besuchen wir den botanischen Garten in Limbe. Anschließend haben Sie Zeit, sich am Strand zu erholen. Am späten Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug.
16. Tag, So: Ankunft in Deutschland