01. Tag, Sa: Deutschland - Douala
Gegen Abend Ankunft in Douala. Transfer zum Hotel. Übernachtung in Douala.
02. Tag, So: Douala - Yaoundé
Heute verlassen wir Douala und fahren nach Yaoundé (ca. 235 km). Hier unternehmen wir eine Rundfahrt durch verschiedene Viertel der Landeshauptstadt. Am Abend besteigen wir in Yaoundé den Nachtzug nach Norden. Übernachtung im Zug.
03. Tag, Mo: Ngaoundéré - Lagdo
Am Morgen Ankunft in Ngaoundéré. Weiterfahrt über eine gute Straße in Richtung Garoua (ca. 300 km). Abendessen und Übernachtung am Lagdo Stausee.
04. Tag, Di: Lagdo - Rhumsiki
Nach dem Frühstück fahren wir zunächst ca. 50 km nach Garoua. Von dort geht es weiter über Piste nach Rhumsiki (ca. 170 km). Die bizarre Gebirgslandschaft von Rhumsiki wird in vielen Reiseberichten als eine der eigentümlichsten und schönsten Landschaften Afrikas bezeichnet. Die Mandara Berge mit ihren bis zu 300 m in die Höhe ragenden Vulkanzapfen sind die Heimat der Kirdi, einem Bergvolk, das in festungsähnlichen Rundhütten mit spitz zulaufenden Strohdächern lebt. Abendessen und Übernachtung.
05. Tag, Mi: Rhumsiki
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Wanderung durch einige Dörfer der Kapsiki. Am Nachmittag besuchen wir das Krabbenorakel. Abendessen und Übernachtung nochmals in Rhumsiki.
06. Tag, Do: Rhumsiki - Tourou - Waza NP
Nach dem Frühstück fahren wir nach Tourou. Auf dem farbenfrohen Markt treffen sich Fulbe und Matakam zum Tauschhandel. Häufig tragen die Frauen der Matakam halbe Kalebassen als Kopfbedeckung. Anschließend fahren wir weiter zum Col de Koza. Auf dem Pass eröffnen sich herrliche Ausblicke über die Berglandschaft und wir erfahren einiges über den hier ansässigen Stamm der Mafa. Weiterfahrt in Richtung Waza ins Gebiet der Fulbe (ca. 250 km). Den Nachmittag verbringen wir in Kameruns größtem Wildreservat. Hier kann man zahlreiche Säuger der Savanne beobachten. Antilopen, Giraffen, Löwen und zahlreiche andere Tiere tummeln sich an den Wasserstellen. Am bekanntesten ist der Park jedoch für seine großen Elefantenherden. Abendessen und Übernachtung in der Waza Lodge.
07. Tag, Fr: Waza NP - Maroua
Morgens unternehmen wir eine Pirschfahrt im Waza Park. Am Nachmittag fahren wir über Mora in das Bergdorf Oudjila. Das Stammesoberhaupt des hier ansässigen Podokostammes hat über 50 Frauen, die gelegentlich für Besucher tanzen. Fahrt nach Maroua und Stadtrundgang durch diese faszinierende islamische Stadt, deren örtliches Kunsthandwerk weithin bekannt ist (ca. 140 km). Abendessen und Übernachtung.
08. Tag, Sa: Maga See - Pouss
Unser heutiger Ausflug führt uns zunächst über Maga nach Pouss. Die hier beheimateten Mousgoum fallen besonders durch ihre Körpergröße auf. Bemerkenswert sind auch ihre kunstvollen Kuppelbauten. Dieser Haustyp, der wegen seiner Form "Obus" (Granate) genannt wird, ähnelt einem erdfarbenen Kegel. Sehenswert ist auch der großräumig gebaute Lamido-Palast. Zurück in Maga unternehmen wir eine Pirogenfahrt auf dem Maga-See. In diesem Vogelschutzgebiet finden sich viele kleine Fischerdörfer auf hübschen grünen Inseln. Rückfahrt nach Maroua (ca. 190 Tageskilometer). Abendessen und Übernachtung.
09. Tag, So: Maroua - Ngaoundéré
Nach dem Frühstück fahren wir über Teerstraße nach Garoua und weiter nach Ngaoundéré (ca. 520 km). Stadtbesichtigung. Am späten Abend verlässt der Nachtzug ‚Transcamerounais‘ den Bahnhof in Richtung der Hauptstadt. Übernachtung im Zug.
10. Tag, Mo: Yaoundé - Koutaba
Am Morgen Ankunft in Yaoundé. Weiterfahrt nach Koutaba (ca. 375 km). Falls zeitlich möglich besuchen wir unterwegs die „Chefferie“ von Bafoussam. Als Hauptstadt der Provinz Ouest ist Bafoussam gleichzeitig ein Zentrum der Kaffee-Verarbeitung und die Metropole der Bamiléké, die für ihre Holzschnitzereien bekannt sind. Abendessen und Übernachtung in Koutaba.
11. Tag, Di: Koutaba - Foumban - Bamenda
Nach dem Frühstück erkunden wir den Sultanspalast von Foumban mit dem sehr gut ausgestatteten Museum. Mit etwas Glück erhalten wir eine Audienz beim Sultan, dem 18. in direkter Erbfolge der Dynastie Bamoun seit dem 14. Jahrhundert. Berühmt wurde sein Vater, König Njoya, der viel für die Entwicklung des Handwerks, der Kunst, der eigenen Schrift und damit der Erhaltung der Geschichte des eigenen Landes geleistet hat. Wir besichtigen das Tam-Tam-Haus, in dem eine mehrere Meter lange Trommel aufbewahrt wird, die einst - zum letzten Mal im vorigen Jahrhundert - dazu diente, den Kriegszustand auszurufen und die Soldaten herbeizutrommeln. Anschließend besteht Gelegenheit, den verschiedenen Handwerkern über die Schulter zu schauen. Weiterfahrt nach Bamenda (ca. 200 km), Hauptstadt der englischsprachigen Provinz Northwest und an der Ringroad des Kameruner Graslandes gelegen. Abendessen und Übernachtung.
12. Tag, Mi: Ringroad
Nach dem Frühstück fahren wir durch das abwechslungsreiche hügelige Gebiet des Kameruner Graslandes entlang der Ringroad. Die Route wechselt je nach jahreszeitlich bedingtem Zustand der kurvenreichen Piste. Am Nachmittag unternehmen wir einen Ausflug zum Palast des Fon von Bafut, der bedeutendsten "Chefferie" der Region. Abendessen und Übernachtung in Bamenda.
13. Tag, Do: Bamenda - Buea - Limbe
Heute fahren wir zunächst nach Buea. Der Ort ist auf einer Höhe von 1000 m am Mount Cameroon gelegen und verfügt noch über zahlreiche Bauten aus der Kolonialzeit. Anschließend geht es hinunter an den Atlantik nach Limbe. Der Badeort mit seinen tiefschwarzen, vulkanischen Sandstränden liegt inmitten üppig grüner Vegetation direkt am Fuße des Mount Cameroon. Dieser ist mit seinen 4090 m der höchste Berg West- und Zentralafrikas und der prägende landschaftliche und klimatische Faktor der Südwestprovinz Kameruns. Unser Hotel liegt westlich von Limbe an einem schönen Strand (ca. 400 Tageskilometer). Abendessen und Übernachtung.
14. Tag, Fr: Limbe
Nach dem Frühstück besuchen wir den Botanischen Garten in Limbe und fahren anschließend zum Limbé Wildlife Centre. Das Limbé Wildlife Centre (LWC) ist eine Auffangstation für Gorilla- und Schimpansenwaisen, die Opfer von Wilderei und Tierhandel wurden und befindet sich zwischen dem Kamerunberg und der Küstenregion. Die urwaldbedeckten Hänge des Kamerunberges beherbergen eine unvergleichliche Artenvielfalt, darunter Nigeria-Schimpansen, Preuss Meerkatzen, Waldelefanten, Zwergkrokodile und Gorillas. Das LWC betreibt seit Jahren ein intensives Aufklärungs- und Umweltbildungsprogramm das sich an die Besucher des LWC und an die lokale Bevölkerung wendet. Das Projekt hat den Schutz der in Kamerun lebenden Westlichen Flachlandgorillas und der besonders bedrohten Cross-River Gorillas zum Ziel. Nach einem umfangreichen Besuch des LWC kehren wir zu unserem Hotel zurück.
15. Tag, Sa: Limbe – Transfer zum Flughafen
Nach dem Frühstück besuchen wir den Botanischen Garten in Limbe. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug.
16. Tag, So: Ankunft in Deutschland