Nationalparks im Senegal, Afrika

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Der Nationalpark Niokolo Koba im Südosten des Landes ist mehr als 8.000 km² groß und wurde mittlerweile von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt. Durch diesen Park fließt der Gambia-Fluss. Dort sind zum Beispiel Krokodile, Nilpferde und sogar Schimpansen zuhause.
Ein großer Teil des Nationalparks besteht aus Savanne, in der viele typisch afrikanische Tierarten leben. Neben Löwen, Hyänen und Antilopen kann man hier mit etwas Glück die seltenen Leoparden beobachten, Aber auch Vogelliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Man findet mehr als 330 verschiedene Arten in diesem Schutzgebiet.

Der Djoudj-Nationalpark im Norden des Landes – etwa 60 km nordöstlich von der Mündung des Flusses Senegal entfernt - ist ein etwa 160 km² großes Vogelschutzgebiet. Im Park beheimatet sind ca. 400 verschiedene Vogelarten und im europäischen Winter kommen die Zugvögel dazu, die hier nach ihrer Durchquerung der Sahara wieder Süßwasser finden. Außerdem tummeln sich hier Pelikane, Flamingos, Kormorane, Störche, Kronenkraniche, Fischadler. Daneben gibt es u. a. auch Wasserschildkröten, Warzenschweine, Boas, Gazellen und Schakale. Das Vogelschutzgebiet Djoudj wurde im Jahr 1981 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

Das Sine-Saloum-Delta liegt direkt an der Atlantikküste in den Flussdeltas des Saloum und des Sine. Da sich im Delta Meerwasser mit Flusswasser mischt, ist hier ein besonderer Lebensraum für Tiere und Pflanzen entstanden. Hier verbringen viele Zugvögel wie z. B. Flamingos, Kormorane, Kraniche, Pelikane, Reiher, Störche den Winter. Der Nationalpark umfasst einen der bedeutendsten Mangrovenbestände in Westafrika.  Das Delta wurde im Jahr 2011 in die Liste der UNESCO Welterbestätten aufgenommen.