Geschichte von Burkina Faso, Afrika

Unsere Burkina Faso Reise:

Felszeichnungen sowie zahlreiche von Archäologen ausgegrabene Steinobjekte lassen darauf schließen, dass das Gebiet des heutigen Burkina eine lange Geschichte aufzuweisen hat. Keimzelle des heutigen Burkina Faso ist der im 11. Jahrhundert von den Mossi gegründete Staat Ouagadougou, der im 19. Jahrhundert von den Franzosen erobert wurde. 1919 wurde es eigenständige Verwaltungseinheit (Kolonie) unter dem Namen Obervolta. Zwischen 1932 und 1947 wurde die Kolonie aufgeteilt und den Nachbarkolonien Niger, dem französischen Sudan (heute Mali) und der Elfenbeinküste (Côte d'ivoire) zugerechnet. 1960 wurde das Land unabhängig und heißt seit 1984 Burkina Faso. Das Land litt seit der Unabhängigkeit unter Putschversuchen und einer langen Militärdiktatur. Seit den 90er Jahren wurden viele Schritte zur Demokratisierung Burkina Fasos unternommen, darunter die Etablierung eines Mehrparteiensystems und marktwirtschaftlicher Strukturen, sowie die Annahme einer neuen Verfassung – dennoch zählt das westafrikanische Land heute zu den ärmsten Staaten der Erde.