+49 9122 88 65 730

Mo - Fr

9 - 17 Uhr

Mittagspause

12 - 13 Uhr

Hembacher Strasse 1
91126 Rednitzhembach

Reisetyp
Dauer

13 Tage

Preise in €

4.890 €

2.790 €

2.590 €

2.390 €

Elfenbeinküste und Ghana

Stolze Stämme & Kolonialgeschichte

  • Traditionelles Kunsthandwerk am Berg Mont Korhogo
  • Typischer Maskentanz der Senoufo
  • Besichtigung der Fetischhäuser in Niofouin
  • Ashanti-Kultur (UNESCO-Weltkulturerbe)
  • Frühkoloniale Festungen an der Goldküste
  • Optional: Am Strand an der traumhaften Atlantikküste entspannen
     

In der Elfenbeinküste finden Sie sämtliche Lebensräume Afrikas. Vom undurchdringlichen Regenwald im Süden bis hin zur Savanne im Norden des Landes. Mehr als 60 Stämme ergeben ein vielseitiges, durch unterschiedliches Brauchtum geprägtes, kontrastreiches Bild. 

Dieser Reise führt Sie zunächst Richtung Norden. Der Regenwald geht in Feuchtsavanne über und Sie gelangen nach Yamoussoukro, die politische Hauptstadt des Landes. Der Präsidentenpalast mit dem See der heiligen Krokodile, die große Moschee und die gigantische Basilika sind die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt. Ein Besuch bei den Senoufos gehört ebenso zu den Höhepunkten dieser Rundreise wie die Bergwelt um Man. Geheimnisvolle Riten und Maskenkulte vermitteln Ihnen spürbar die Magie des schwarzen Kontinentes.

Anschließend erleben Sie Ghana, das direkt am warmen Golf von Guinea liegt. Der Süden des Landes ist mit tropischem Regenwald bedeckt, der nach Norden hin in Baum- und Strauchsavanne übergeht. Ghana hat für jeden Geschmack etwas zu bieten: Herrliche Strände, lebhafte Städte, warmherzige Menschen, wilde Natur mit vielfältiger Tierwelt und ein einzigartiges Weltkulturerbe. 

Die Festungen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, dienten den europäischen Kolonialmächten, ihre Herrschaft zu festigen. Später dann vor allem dem Sklavenhandel. Dieses traurige Kapitel der Geschichte wird in Museen an der Goldküste aufgearbeitet. Die Begegnung mit Ghanas Menschen, spannende Einsichten in die Kolonialgeschichte und eine einmalige Natur lassen auch diesen Teil der Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis werden.

Reiseverlauf

1. Tag: Deutschland – Abidjan – Grand Bassam

Am Morgen Flug nach Abidjan. Empfang am Flughafen und Transfer ins Hotel. Auf dem Weg zum Strandhotel in Grand Bassam säumen kleine Hüttendörfer und dichte Palmenhaine die Straße. Die Lagunenstadt an der Mündung des Flusses Comoé hat einen morbiden kolonialen Charme. Heute ist die frühere Hauptstadt der Elfenbeinküste vor allem ein Erholungsort.

2. Tag: Grand Bassam – Yamoussoukro – Bouaké

Besichtigung von Bassam am Morgen. Dann geht es in den Norden, zunächst nach Yamoussoukro, eine Retortenstadt ca. 230 km nördlich von Abidjan in der Savanne, ist seit 1983 politische und verwaltungstechnische Hauptstadt. Breite, teils menschenleere Prachtstraßen, eine moderne Moschee mit stilisierten Minaretten, der Präsidentenpalast mit dem See der heiligen Krokodile und das ultramoderne Kongresszentrum prägen die Stadt. Doch all das wird überragt von der protzigen Kathedrale Notre Dame de la Paix, die dem Petersdom in Rom nachempfunden wurde. Dieses Bauwerk wirkt in der Savannenlandschaft gigantisch. Bauherr war der in Yamoussoukro geborene und inzwischen verstorbene Präsident Felix Houphouet-Boigny. Anschließend Weiterfahrt nach Bouaké. 

3. Tag: Bouaké – Man

Nach dem Frühstück geht es weiter in westlicher Richtung nach Man. Die Stadt liegt inmitten bewaldeter Hügel und ist wegen des angenehmen Klimas beliebtes Ausflugsziel der Ivorer. Es gibt einen sehenswerten Markt, auf dem die Masken und Stoffe der in dieser Region lebenden Guere und Dan angeboten werden. Alte Masken dieser Ethnien sind in vielen Völkerkunde- und Kunstmuseen der Erde zu finden. In der Gegend befinden sich Wasserfälle und auch zahlreiche Lianen-Brücken. Diese dürfen nur ohne Schuhe betreten werden. Die Herstellung erfolgt auch heute noch nach genau festgelegten Riten. Am Nachmittag fahren Sie in ein Dorf der Yakuba, wo Sie einen traditionellen Maskentanz erleben (Bezahlung vor Ort). 

4. Tag: Man – Odienné

Am Vormittag ist Zeit für weitere Erkundungen in Man. Dann geht es weiter nach Odienné. Die Stadt liegt in einer Talebene und ist von Obstplantagen umgeben. Überragt wird Odienné vom 800 m hohen Berg Dien Quélé. Auf die historische Bedeutung der Stadt weist nur noch das Grab von Vakaba Touré hin. Er gründete vor Jahrhunderten ein moslemisches Reich, dessen Hauptstadt Odienné war. Am Nachmittag Ausflug in das Dorf Samatiguila. Hier befindet sich eine schöne Banko-Moschee aus dem 17. Jahrhundert. 

5. Tag: Odienné – Korhogo 

Auf einer Piste fahren Sie über Boundiali, das Baumwollzentrum des Landes, Richtung Osten nach Korhogo. Unterwegs besichtigen Sie in Niofouin Fetischhäuser der Senoufo. Die Lehmarchitektur ihrer Häuser ist beeindruckend. Korhogo liegt in einer dichtbevölkerten Region am Fuße des Berges Mont Korhogo. In dieser Region werden Erdnüsse, Reis, Hirse, Tabak und Baumwolle angebaut. Die Stadt ist bekannt für das traditionelle Kunsthandwerk, die Riten, Tänze und das hochentwickelte Sozialsystem der Senoufos. Am Abend erleben wir einen typischen Maskentanz in einem Senoufo-Dorf (Bezahlung vor Ort). 

6. Tag: Korhogo – Kong – Yamoussoukro

Am Vormittag besuchen Sie Kong. Die Stadt war von 1710 bis 1895 die Hauptstadt des einstigen Kong-Reiches und ist die Geburtsstadt des heutigen Präsidenten der Elfenbeinküste. Sie besichtigen die berühmte Lehmmoschee, die 1785 erbaut und 1897 erneuert wurde, 1910 dann vorübergehend zerstört. Die Gesamtanlage der Moschee erstreckt sich über eine Fläche von 400 Quadratmetern. Der Mihrab-Turm misst 12,5 Meter Höhe. Anschließend fahren Sie zurück in südlicher Richtung nach Yamoussoukro.

7. Tag: Yamoussoukro – Abengourou

Auf Ihrem Weg in die Grenzregion zu Ghana fahren Sie heute nach Abengourou. Die Stadt ist das kulturelle Zentrum der interessanten Volksgruppe der Agni. Als die Volksgruppe der Agni nach der Spaltung des Ashanti-Reiches in Ghana ins Exil gedrängt wurde, ließen sie sich entlang der Grenze nieder und gründeten ein eigenes Königreich. Nach der Ankunft besichtigen Sie den Palast von Abengourou.

8. Tag: Abengourou – Techiman

Nach dem Frühstück fahren Sie weiter zur Grenze nach Ghana. Nach Erledigung der Grenzformalitäten geht es weiter nach Techiman. Nach der Ankunft besuchen Sie den Techiman Market, den größten Markt Zentralghanas.

Wer möchte kann von hieraus nach Norden zum Mole Game Reserve fahren, den besten Nationalpark Westafrikas für Safari und Tierbeobachtungen.

Etwa 30 Kilometer östlich von Techiman befindet sich das Boabeng Fiema Monkey Sanctuary. Das Reservat liegt in einem Übergangsgebiet zwischen Regenwald und Savanne und ist ein ursprünglicher Lebensraum für die Tiere. Anders als die meisten anderen Nationalparks und Reservate in Ghana (z.B. Mole und Kakum), ist die Gründung des Affen-Schutzgebiets auf die dortige Naturreligion zurückzuführen. Die Geoffroy-Stummelaffen und die Lowe-Meerkatzen werden von den ortsansässigen Menschen nämlich als heilige Lebewesen verehrt. Im Reservat gibt es keine Zäune und Käfige. Die Affen kommen und gehen freiwillig, allenfalls Essen und die berühmte Neugierde der Tiere wird Sie mit ihnen zusammenführen. Daher sind Schätzungen darüber wie viele Tiere hier leben auch nur sehr vage. Man geht von etwa 500-700 Exemplaren aus. Wer das Boabeng Affenreservat gerne besuchen möchte, kann eine Extra-Nacht in Techiman verweilen.

9. Tag: Techiman – Kumasi

Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg nach Kumasi. Kumasi ist das historische und spirituelle Zentrum der Ashantikultur. Die Gründung des Ashantireiches erfolgte um 1670. Im Laufe der nächsten Jahrhunderte dehnten die Ashanti ihren Einflussbereich bis in den heutigen Nachbarstaat Elfenbeinküste aus. Mit den Holländern in El Mina und den Preußen in Großfriedrichsburg betrieben die Ashanti einen lukrativen Handel mit Gold, Elfenbein und waren auch am Sklavenhandel beteiligt. Nach dem Verkauf der holländischen Besitzungen an die Briten weigerten sich die Ashanti, sich dem britischen Empire zu unterwerfen. Sie leisteten erbitterten Widerstand und unterwarfen sich erst nach vier verlustreichen Kriegen dem Empire. 

Nach Ihrer Ankunft besuchen Sie das Manhyia Palace Museum mit prachtvollen Exponaten an Ashantigoldschmuck und das Ashanti Kulturzentrum mit Museum, Kunstgalerie und Handwerksstätten, in denen Sie verschiedenen Kunsthandwerkern über die Schulter schauen können. 

10. Tag: Kumasi – Elmina

Am Morgen ist Zeit für weitere Erkundungen in Kumasi, etwa für einen Rundgang über den großen Markt mit über 10.000 Händlern – einer der größten Märkte Afrikas – oder den Besuch des Kriegsmuseums, das im alten englischen Fort unterbebracht ist. Dann machen Sie sich auf den Weg zurück an die Küste. Tagesziel ist dabei Elmina. Check-in im wunderschönen Coconut Grove Hotel direkt am Meer.

11. Tag: Elmina, Cape Coast & Kakum-Nationalpark

Am Morgen besichtigen Sie das St. George's Castle (Elmina Castle), das 1482 von den Portugiesen als erster Handelsstützpunkt an der Küste Schwarzafrikas erbaut wurde. Außerdem machen Sie einen Abstecher nach Cape Coast, seinerzeit Sitz der englischen Kolonialregierung (damals Goldküste), das heute als Museum dient, in dem die Geschichte der Sklaverei dokumentiert ist. Denn hier war einst der Ausgangspunkt für die Verschiffung eines Großteils der Sklaven.

Anschließend besuchen Sie den Kakum-Nationalpark, der ca. 30 km nördlich von Elmina liegt. Er ist eines der letzten Regenwaldgebiete Westafrikas. In diesem 360 km2 großen Schutzgebiet leben über 600 Schmetterlingsarten, 280 Vogelarten und rund 100 Säugetier-, Reptilien- und Amphibienarten. Auch sehr seltene und vom Aussterben bedrohte Tiere sind hier beheimatet, wie die Monameerketzen und Waldelefanten. Sie unternehmen eine Wanderung durch den Park und über die Hängebrücken (bis zu 45 m hoch) unter den Baumkronen des Regenwaldes. Schließlich geht es zurück nach Elmina.

Wer möchte, kann an dieser Stelle noch ein paar Tage Strandurlaub anschließen. Es empfehlen sich ganz besonders das wunderschöne Ankobra Beach Resort am traumhaften Strand von Axim oder das Maaha Beach Resort ein Stück weiter östlich bei Benyin.

12. Tag: Elmina – Accra – Rückflug

Am Morgen Rückfahrt nach Accra entlang der Atlantikküste. Vor Ihrem Rückflug am Abend haben Sie vielleicht noch Zeit für eine Stadtbesichtigung. Die Hauptstadt Ghanas spiegelt den rasanten Aufschwung des Landes der letzten Jahre wider: Glaspaläste glitzern neben den traditionellen Werkstätten der Handwerker. Es lohnt sich ein Spaziergang im Altstadtviertel Jamestown. Am Abend Transfer zum Flughafen und Antritt des Rückflugs.

13. Tag: Ankunft in Deutschland

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ReiseInformationen

Leistungen

  • Transfers und Rundreise gemäß Reisebeschreibung in guten klimatisierten Fahrzeugen
  • Alle Ausflüge (außer als optional/auf eigene Kosten gekennzeichnet)
  • 11 Übernachtungen in guten landestypischen Hotels (siehe Hotelplan)
  • Verpflegung: Frühstück
  • Spritkosten, Eintrittsgelder für Besichtigungen
  • Englisch/Deutsch sprechende Reiseleitung und lokale Führer

Preise

4.890 €

2.790 €

2.590 €

2.390 €

Zusatzleistungen

  • Langstreckenflüge ab Deutschland kosten ca. 500 - 700 €
  • Einzelzimmerzuschlag: 340 €

Visas

Visum

Elfenbeinküste: Kostenpflichtiges Visum erforderlich (zzt. 73 €)

Ghana: Kostenpflichtiges Visum erforderlich (zzt. ca. 100 €)

Auf Wunsch kümmert sich Ivory Tours um die Visa gegen eine Gebühr von 25 € pro Visum.

Impfungen

Erforderlich:
Gelbfieberimpfung

Empfohlen:
Malaria-Prophylaxe

Länderinfos

Nähere Informationen zu Land und Leuten finden Sie hier.

Reisetermine

Individualreise

Abflug von jedem größeren Flughafen jederzeit möglich.

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