+49 9122 88 65 730

Mo - Fr

9 - 17 Uhr

Mittagspause

12 - 13 Uhr

Hembacher Strasse 1
91126 Rednitzhembach

Reisetyp
Dauer

14 Tage

Preise in €

auf Anfrage

2.990 €

2.290 €

2.190 €

Kulturen der Elfenbeinküste

Tänze, Mystik & Geheimnisse

  • Zu Gast bei stolzen Stämmen und Ethnien
  • Typische Tänze erleben
  • Lehmmoschee von Kong
  • Traditionelles Kunsthandwerk am Berg Mont Korhogo
  • Besichtigung der Fetischhäuser in Niofouin
  • Möglichkeit der Badeverlängerung an der traumhaften Atlantikküste

Mehr als 60 Stämme prägen die Elfenbeinküste und ihr vielseitiges, durch unterschiedliches Brauchtum geprägtes, kontrastreiches Bild. Das Land ist Namensgeber von Ivory Tours und war unser Startpunkt Ende der Achtziger Jahre. Die Elfenbeinküste bietet sich nach Jahren der Unruhe wieder als ein stabiles und sicheres Reiseland an, und wir gehören sicherlich zu den besten Kennern von Land und Leuten. 

In der Elfenbeinküste finden Sie sämtliche Lebensräume Afrikas. Vom undurchdringlichen Regenwald im Süden bis hin zur Savanne im Norden des Landes, wohin Sie diese Reise zunächst führt. Der Regenwald geht in Feuchtsavanne über, während Sie unterwegs das Volk der Agni bei Abengourou und die Baule bei Bouaké besuchen. Besonders sehenswert ist auch die Lehmmoschee von Kong, die an die berühmten Moscheen Malis erinnert, die man aktuell kaum noch besuchen kann. 

Ein Besuch bei den Senoufos im Norden des Landes gehört zu den Höhepunkten dieser Rundreise. Geheimnisvolle Riten vermitteln Ihnen spürbar die Magie des schwarzen Kontinentes. Festlichkeiten, Tänze und Zeremonien basieren auf authentischer Tradition und Substanz.

Der Westen mit der Bergwelt um Man ist die landschaftlich interessanteste Region der Elfenbeinküste und der Besuch beim Volk der Yakouba ein finales kulturelles Highlight. Am Ende können Sie noch ein paar Tage am Atlantikstrand von Grand Bassam entspannen.

Corona-Update Stand März 2022: Die Elfenbeinküste ist praktisch ohne Einschränkung wieder gut und sicher zu bereisen!

Reiseverlauf

1. Tag: Deutschland – Abidjan – Grand Bassam

Am Morgen Flug nach Abidjan. Empfang am Flughafen und Transfer ins Hotel. Auf dem Weg zum Strandhotel in Grand Bassam säumen kleine Hüttendörfer und dichte Palmenhaine die Straße. Die Lagunenstadt an der Mündung des Flusses Comoé hat einen morbiden kolonialen Charme. Heute ist die frühere Hauptstadt der Elfenbeinküste vor allem ein Erholungsort.

2. Tag: Grand Bassam – Abengourou

Nach dem Frühstück machen Sie sich auf nach Abengourou, in die Grenzregion zu Ghana. Die Stadt ist das kulturelle Zentrum der Volksgruppe der Agni. Die Agni sind ein Akan-Volk, also Teil jener Gruppe von sprachlich und kulturell verwandten westafrikanischen Völkern, die vornehmlich in den zentralen und östlichen Gebieten der Elfenbeinküste und im zentralen und südlichen Teil Ghanas beheimatet sind. Als die Agni nach der Spaltung des Ashanti-Reiches in Ghana ins Exil gedrängt wurde, ließen sie sich entlang der ivorisch-ghanaischen Grenze nieder und gründeten ein eigenes Königreich.

Kurz vor Abengourou, in Anuansué, besuchen Sie die animistische Gemeinschaft der Komian. Das Wort Komian bedeutet so viel wie Trance, und diese Bedeutung wird bei einem Tanz der Komian-Heilerinnen besonders greifbar. Die Frauen, bemalt mit weißer Tonerde, tanzen sich in Trance und kommunizieren dabei mit den Geistern im Jenseits.

Nach einer Mittagspause fahren Sie das letzte Stück bis Abengourou, wo Sie am Nachmittag den Königspalast besuchen.

3. Tag: Abengourou – Yamoussoukro – Bouaké

Entlang der einen oder anderen Kakaoplantage geht es heute zunächst in westlicher Richtung nach Yamoussoukro. Die Retortenstadt, ca. 230 km nördlich von Abidjan in der Savanne liegt, ist seit 1983 politische und verwaltungstechnische Hauptstadt der Elfenbeinküste. Breite, teils menschenleere Prachtstraßen, eine moderne Moschee mit stilisierten Minaretten, der Präsidentenpalast mit dem See der heiligen Krokodile und das ultramoderne Kongresszentrum prägen die Stadt.

Doch all das wird überragt von der protzigen Kathedrale Notre Dame de la Paix, die dem Petersdom in Rom nachempfunden wurde. Dieses Bauwerk wirkt in der Savannenlandschaft gigantisch. Bauherr war der in Yamoussoukro geborene und inzwischen verstorbene Präsident Felix Houphouet-Boigny.

Nach einer Besichtigung der Kathedrale und weiteren Erkundungen geht es schließlich in nördlicher Richtung weiter nach Bouaké. 

4. Tag: Bouaké – Kong 

Am Morgen besuchen Sie traditionelle Handwerker des Volks der Baule, deren Zentrum Bouaké ist. Dann geht es weiter in den Norden. Zunächst machen Sie Halt im Dorf Katiola, im Land der Mangoro. Sie sind berühmt für ihre Töpferkunst, die nur von den Frauen ausgeübt wird.

Anschließend fahren Sie nach Kong. Die Stadt war von 1710 bis 1895 die Hauptstadt des einstigen Kong-Reiches und ist die Geburtsstadt des heutigen Präsidenten der Elfenbeinküste. Sie besichtigen die berühmte Lehmmoschee, die 1785 erbaut und 1897 erneuert wurde, 1910 dann vorübergehend zerstört. Die Gesamtanlage der Moschee erstreckt sich über eine Fläche von 400 Quadratmetern, der Mihrab-Turm misst 12,5 Meter Höhe. 

5. Tag: Kong – Korhogo 

Ein Stück nordwestlich von Kong erreichen Sie nach einer kurzen Fahrt Korhogo. Korhogo liegt in einer dichtbevölkerten Region am Fuße des Berges Mont Korhogo. In dieser Region werden Erdnüsse, Reis, Hirse, Tabak und Baumwolle angebaut. Die Stadt ist bekannt für das traditionelle Kunsthandwerk, die Riten, Tänze und das hochentwickelte Sozialsystem der Senoufos.

Nach Ihrer Ankunft besuchen Sie sowohl die berühmten Weber von Waraniéné und die unglaublich talentierten Fabrikanten der Perlenketten von Kapélé. Am Abend erleben Sie einen typischen Maskentanz in einem Senoufo-Dorf. 

6. Tag: Korhogo 

Korhogo und seine Umgebung bietet ein Spektakel traditioneller Handwerkskunst. Nach den Besichtigungen am Vortag bestaunen Sie heute Vormittag die traditionelle Herstellung der "beurre de karité" (Sheabutter) und fahren anschließend ins Dorf Fakaha, das in der Kunstwelt berühmt ist für die mit Darstellungen von Maskenfiguren und Tieren bemalten Textilien, die nur hier produziert werden ("toiles de Fakaha"). Hier erzählt man sich auch davon, dass einst sogar Pablo Picasso das Dorf besucht und sich von den Künstlern der Senoufou inspirieren lassen habe.

Am Nachmittag besuchen Sie die Schmiede von Koni und einen heiligen Felsen. Mit etwas Glück geraten Sie hier in eine Opferzeremonie und werden Zeuge dieser animistischen Tradition. Oft wird ein Huhn am Felsen geschlachtet, um das Blut des Tieres als Opfergabe zu vergießen, während der Zeremonienmeister Beschwörungsformeln rezitiert.

7. Tag: Korhogo – Niofoin – Boundiali – Kouto

Auf dem Weg nach Westen besichtigen Sie heute zunächst die berühmten Fetischhäuser der Senoufo in Niofouin. Das ganze Dorf ist architektonisch beeindruckend, etwa die raffinierten Speicherbauten aus Lehm und Kuhdung. Besonders prachtvoll aber sind die Fetischhäuser, die nicht bewohnt, sondern allein den Fetischen vorbehalten sind. Fetische sind meist kunstvoll geschnitzte Figuren aus Holz, die zum Fetisch werden, indem der Priester ihnen mit Hilfe der Geister der Ahnen besondere Kraft verleiht, etwa um Krankheiten zu heilen.

Anschließend fahren Sie weiter über Boundiali, das Baumwollzentrum des Landes, nach Kouto, wo Sie die Moschee besichtigen und einen traditionellen Tanz erleben.

8. Tag: Kouto – Odienné

Am Morgen erleben Sie den sogenannten Ngoro-Tanz, der traditionell der Initiations-Tanz der Jungfrauenin der Senufo-Kultur ist. Anschließend geht es nach Odienné. Die Stadt liegt in einer Talebene und ist von Obstplantagen umgeben. Überragt wird Odienné vom 800 m hohen Berg Dien Quélé. Auf die historische Bedeutung der Stadt weist nur noch das Grab von Vakaba Touré hin. Er gründete vor Jahrhunderten ein moslemisches Reich, dessen Hauptstadt Odienné war. 

9. Tag: Odienné – Silacoro – Man

Auf dem Weg nach Man in südlicher Richtung fahren Sie heute zunächst nach Silacoro, wo Sie die Tradionen der Yakuba kennenlernen und einen traditionellen Maskentanz erleben. Die Yakuba, auch Dan genannt, waren ursprünglich ein kriegerisches Bauernvolk, das auch Tiere züchtete und polygam lebte. Die Gesellschaft wurde bis ins 20. Jahrhundert hinein von geheimen Männerbünden kontrolliert. Heute leben die Yakuba-Dan vor allem von der Plantagenwirtschaft.

Über Touba fahren Sie dann nach Man. Die Stadt liegt inmitten bewaldeter Hügel und ist wegen des angenehmen Klimas beliebtes Ausflugsziel der Ivorer. Es gibt einen sehenswerten Markt, auf dem die Masken und Stoffe der in dieser Region lebenden Guere und Yakuba-Dan angeboten werden. Alte Masken dieser Ethnien sind in vielen Völkerkunde- und Kunstmuseen der Erde zu finden. In der Gegend befinden sich Wasserfälle und auch zahlreiche Lianen-Brücken. Diese dürfen nur ohne Schuhe betreten werden. Die Herstellung erfolgt auch heute noch nach genau festgelegten Riten. 

10. Tag: Ausflug nach Danané

Aufgrund der Nähe zu Liberia ist Man ein wichtiger Handelsplatz in der Elfenbeinküste. Heute unternehmen Sie einen Ausflug in Richtung der Grenze nach Danané, wo Sie eine der berühmten Lianen-Brücken besichtigen. Außerdem unternehmen Sie eine Exkursion in den "heiligen Wald", wo Sie auch einige Affen sehen werden. Anschließend Rückkehr nach Man.

11. Tag: Man – Yamoussoukro

Nach dem Frühstück kurzer Besuch der Wasserfälle ("Cascades") de Man. Anschließend liegt eine etwas längere Fahrt quer durch das Land zurück in die Hauptstadt Yamoussoukro vor Ihnen. Unterwegs ist Zeit für den einen oder anderen Stopp, z.B. in Daloa.

12. Tag: Yamoussoukro – Abdijan – Grand Bassam

Am Morgen geht es weiter nach Abidjan, wo Sie eine kleine Stadterkundung unternehmen. Nach all den Tagen auf dem Land und in den Provinzstädten, ist die ivorische Hauptstadt mit seinen modernen Hochhäusern ein echter Kulturschock. Anschließend fahren Sie zurück nach Grand Bassam.

13. Tag: Grand Bassam – Rückflug

Am Vormittag erkunden Sie Grand Bassam. Die historische Altstadt wurde 2012 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen als herausragendes Beispiel einer Kolonialstadt des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die Stadtviertel waren auf spezielle Belange ausgerichtet, so etwa für Handel und Verwaltung, und es gab getrennte Wohnvierteln für Afrikaner und Europäer. Die Gebäude sind in teils schlechtem Zustand und von weiterem Verfall bedroht. Zum Bereich des Welterbes gehört auch das Fischerdorf N’zima. 

Außerdem ist Zeit, den Strand und das Meer zu genießen. Am Abend werden Sie zum Flughafen gebracht und treten Ihre Rückreise an.

Sie können den Strandaufenthalt in Grand Bassam selbstverständlich verlängern.

14. Tag: Ankunft in Deutschland

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ReiseInformationen

Leistungen

  • Transfers und Rundreise gemäß Reisebeschreibung in guten klimatisierten Fahrzeugen
  • Alle Ausflüge (außer als optional/auf eigene Kosten gekennzeichnet)
  • 12 Übernachtungen in guten landestypischen Hotels (siehe Hotelplan)
  • Verpflegung: Frühstück
  • Spritkosten, Eintrittsgelder für Besichtigungen
  • 5 traditonelle Tänze bei verschiedenen Volksgruppen
  • Englisch sprechende Reiseleitung und lokale Führer

Preise

auf Anfrage

2.990 €

2.290 €

2.190 €

Zusatzleistungen

  • Langstreckenflüge ab Deutschland kosten ca. 600 - 800 €
  • Einzelzimmerzuschlag: 350 €
  • Deutschsprachige Reiseleitung: Auf Anfrage

Visas

Visum

Kostenpflichtiges Visum erforderlich (zzt. 80 €). Auf Wunsch kümmert sich Ivory Tours um das Visum gegen eine Gebühr von 50 €.

Impfungen

Erforderlich:
Gelbfieberimpfung

Empfohlen:
Malaria-Prophylaxe

Länderinfos

Nähere Informationen zu Land und Leuten finden Sie hier.

Reisetermine

Individualreise

Abflug von jedem größeren Flughafen jederzeit möglich.

 

Gruppenreise

Keine Gruppenreise derzeit geplant. Bei Interesse an einer Gruppe melden Sie sich gerne, ggf. können wir einen Gruppentermin nach Ihren Wünschen planen.

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