+49 9122 88 65 730

Mo - Fr

9 - 17 Uhr

Mittagspause

12 - 13 Uhr

Hembacher Strasse 1
91126 Rednitzhembach

Reisetyp
Dauer

16 Tage

Preise in €

auf Anfrage

6.990 €

6.790 €

6.590 €

Abenteuer Gabun

Afrikas spektakulärste Natur

  • Spektakuläre Tierbeobachtungen in Gabun
  • Mandrills im Lekedi-Park
  • Der pinke Canyon von Leconi
  • Traumhafte Seenlandschaft bei Tsam Tsam
  • Gabuns grandioses Juwel: der Loango-Nationalpark
  • Zu Besuch bei Waldelefanten und surfenden Hippos
  • Exklusives Gorilla-Trekking

Diese Reise kombiniert drei der beeindruckensten Orte Gabuns. Sie beginnen Ihre Reise weit im Osten in den "Parc de la Lekedi", in dem man das ganze Jahr über die scheuen Mandrills beobachten kann. Anschließend wandeln Sie auf den Spuren Albert Schweitzers und entdecken die grandiose Natur des Ogooué-Stroms und der spektakulären Seenlandschaft bei Tsam Tsam.

Zum Abschluss reisen Sie zum Loango-Nationalpark, ein kaum erschlossenes Juwel an der Atlantikküste mit Wald, Lagunen und Küstengebiet. Das riesige Schutzgebiet wird auf vielen Kilometern von Stränden eingefasst, die von Menschen bisher größtenteils unentdeckt blieben. Das Besondere am Loango-Nationalpark ist die große Artenvielfalt, u.a. kann man hier den Westlichen Flachlandgorilla beobachten.

Corona-Update Stand März 2022: Trotz der Einreisebeschränkungen für Touristen kann Ivory Tours bei den Behörden vor Ort Visa besorgen. Unter Beachtung einiger Test-Regelungen kann man Gabun wieder gut und sicher bereisen!

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Libreville

Empfang am Flughafen und Transfer zur Résidence Océane. Das kleine schicke Boutique-Hotel unweit des Flughafens mit seinem tollen Garten und Blick auf den Strand ist Ihr Anlaufpunkt auch vor der Weiterreise nach Loango und vor dem Heimflug am Ende.

2. Tag: Libreville – Moanda

Am Morgen fliegen Sie nach Franceville. Dort werden Sie von Ihrem Guide erwartet und fahren zu den sehenswerten Poubara-Wasserfällen. Dort, am Ogooué-Fluss können Sie die berühmte, heute gut 50 Meter lange Lianenbrücke überqueren, die 1915 gebaut wurde, um die Überquerung des tosenden Ogooués mit Pirogen zu vermeiden. Einst war sie sogar um die 120 Meter lang. Die Brücke wird bis heute von den Nachkommen des Brückenbauers instand gehalten, was durch Gebühren finanziert wird. Anschließend fahren Sie nach Moanda, in der Nähe des Lekedi-Parks.

3. Tag: Moanda – Lekedi-Park – Bongoville

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Bakoumba, von wo aus es in den Lekedi-Park geht. Der Park ist ein privates Projekt und umfasst heute ca. 14.000 Hektar Mischlandschaft aus Savanne und Regenwald. Berühmt ist der Park für seine habituierte Mandrill-Gruppe. Die Primaten mit ihren rot-blau gefärbten Flecken im Gesicht und am Gesäß, die nur an wenigen Orten in Afrika überhaupt gut zu finden sind, können hier praktisch garantiert gesichtet und beobachtet werden. Die Annäherung an die Tiere erfolgt in kleinen Gruppen und kann durchaus sportlich sein, da sich die Mandrills gerne viel bewegen. Was nicht selten dazu führt, dass sich Besucher plötzlich inmitten des mehr als 100 Tiere zählenden Rudels befinden, während vor allem die Jungtiere um sie herumtoben. 

Nach einer ausgiebigen Erkundung des Parks fahren Sie am Nachmittag nach Bongoville, woher der spätere Präsident Omar Bongo (Vater des heutigen Präsidenten Ali Bongo) stammt. 

4. Tag: Bongoville – Leconi – Franceville

Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Ausflug zu den Canyons von Leconi, drei beeindruckende Felsgebilde, die sich aus der Savanne erheben. Sie besuchen den schönsten von Ihnen, den Canyon Rouge (auch als Canyon Rose oder Cirque de Leconi bekannt), der am Nachmittag in ein wunderschönes rosa Licht getaucht wird. Nach einigen Kilometern Sandpiste erreichen Sie recht abrupt eine Klippe und blicken hinunter in zwei Schluchten: die größere ("männliche") Schlucht und die kleinere ("weibliche") dahinter. Am Rande des männlichen Canyons führt ein Pfad zum weiblichen Canyon. Die Einheimischen glauben, dass die Schluchten Geister beherbergen, und wer sie betritt, kehrt nie mehr zurück.

Auf dem Weg nach Franceville durchqueren Sie die Region Ngounié, in der sehr viel Palmwein hergestellt wird. Wenn Sie möchten, können Sie unterwegs ein Glas frischen "palmier" probieren.

5. Tag: Franceville – Libreville

Rückflug nach Libreville und Transfer zum Hotel.

6. Tag: Libreville – Lambarene

Am Morgen machen Sie sich auf der Route National 1 auf den Weg nach Lambarene. Unterwegs lernen Sie das ländliche Gabun kennen und tauchen in Land und Leute ein. In Lambarene angekommen, besuchen Sie das berühmte Albert-Schweitzer-Hospital und wandeln auf den Spuren des "Urwalddoktors". In der Nähe des modernen Krankenhauskomplexes, der auch seinen Namen trägt, befindet sich das historische Areal.

Beim Betreten seines Wohnhauses hat man den Eindruck, als ob Schweitzer nur kurz für einen Spaziergang weggegangen sei. Sein Mantel und sein Tropenhelm hängen noch ordentlich am Haken, sein Bett ist frisch bezogen und auf dem Schreibtisch liegen seine Lesebrille und persönliche Briefe. Im Nebenzimmer, das komplett mit Bücherregalen gefüllt ist, steht sein tropentaugliches Klavier. Seine Ruhestätte, wie die seiner Frau, befindet sich nur einige Schritte von seinem Wohnhaus entfernt – mit Blick auf den Ogooué. Nebenan im einstigen Spital kann man u.a. den Operationssaal, den Entbindungsraum und den beeindruckenden Zahnarztstuhl besichtigen. In der Apotheke sind noch viele Medikamente und diverse Prothesen zu bestaunen.

7. Tag: Tsam Tsam

Nach dem Frühstück besteigen Sie ein Boot und folgen dem Ogooué in südlicher Richtung. Durch einen Nebenarm gelangen Sie in eine atemberaubende Seenlandschaft, durchqueren den Lac Onangué und erreichen schließlich den Lac Ogemoué. Nach etwa 1,5 Stunden kommen Sie in Tsam Tsam an. Das Ökotourismusprojekt wird von einer amerikanischen Biologin und ihrem gabunischen Partner, der in der Nähe aufgewachsen ist, in enger Kooperation mit der lokalen Community betrieben.

Auf einer abgelegenen Halbinsel verstecken sich zwischen den Bäumen eine Handvoll Plattformen, die auf Stelzen gebaut sind, jede mit einem Zelt unter einem Strohdach. Die wunderschöne Holzkonstruktion bietet Ihnen ein vollkommenes Naturerlebnis. Verpflegt werden Sie während Ihres Aufenthalts vor allem mit frischem Fisch aus dem See. Ihr Programm können Sie vor Ort mit den lokalen Guides abstimmen. Die Erlöse aus dem Tourismus finanzieren die Schwesterorganisation Organisation Ecotouristique du Lac Oguemoué (OELO), die sich für die Umwelterziehung in den örtlichen Schulen, die nachhaltige Fischerei und die Förderung von Alternativen zum illegalen Buschfleischhandel einsetzt.

Nach dem Einchecken und einem Mittagessen können Sie einen Spaziergang in die naheliegenden Dörfer unternehmen und dort in das Alltagsleben der lokalen Bevölkerung eintauchen. In der Gegend sind viele Menschen Teil der Bwiti-Religionsgemeinschaft, einem Kult, der in Gabun und in angrenzenden Gebieten der Nachbarstaaten praktiziert wird und in Gabun sogar als Religion anerkannt ist. Wenn Sie Glück haben, können Sie während Ihres Aufenthalts auch einem Bwiti-Tanz beiwohnen. 

8. Tag: Tsam Tsam

Genießen Sie den Tag in der Natur. Wir empfehlen, dass Sie am Morgen eine Fahrt in einer traditionellen Piroge durch überschwemmte Wälder unternehmen und die Landschaft vom Wasser aus bestaunen. Am Nachmittag bietet sich eine geführte Wanderung durch die hoch aufragenden Laubwälder an. Die Chancen stehen dabei gut, dass Sie Affen und Elefanten beobachten können.

9. Tag: Tsam Tsam – Lambarene – Libreville 

Nach dem Frühstück geht es per Boot zurück nach Lambarene und anschließend zurück nach Libreville.

10. Tag: Libreville – Loango-Nationalpark

Am Morgen fliegen Sie nach Port-Gentil, die zweitgrößte Stadt Gabuns, die nur etwa 30 Minuten Flugzeit südlich von Libreville liegt, aber über Land sehr umständlich zu erreichen ist. Von hier aus fahren Sie weiter in südlicher Richtung zunächst nach Iguela und von dort aus zum Loango-Nationalpark, dessen Gebiet an der Iguela-Lagune beginnt. Sie werden in eines der komfortabel ausgestatteten Camps im Nationalpark gebracht, in denen Sie während Ihres Aufenthalts übernachten (Auswahl des/der Camps je nach Saison).

Der Loango-Nationalpark besitzt eine Fläche von etwa 1550 km² und ist ein wahres Kleinod mit 100 Kilometern unbewohnter Küste. Die Gewässer hier beherbergen eine der größten Wal- und Delfinkonzentrationen der Welt, ganz zu schweigen von "surfenden" Nilpferden in der Meeresbrandung. Auch Elefantenfamilien kann man dabei beobachten, wie sie die leeren weißen Sandstrände nach salzhaltiger Vegetation absuchen und für sensationelle Fotomotive sorgen.

Das Besondere am Loango-Nationalpark ist die große Artenvielfalt im Tierreich. Zu jeder Zeit können Ihnen Hippos, Krokodile, Seekühe, Sumpfantilopen, Pinselohrschweine, Waldelefanten, Waldbüffel, Leoparden, Schimpansen, Westliche Flachlandgorillas und viele Tiere mehr begegnen. Zwischen Oktober und Januar graben Meeresschildkröten an den unberührten Stränden ihre Eier in den Sand, während sich zwischen Juli und September Wale und Delfine vor der Küste tummeln.

11. - 13. Tag: Loango-Nationalpark

Zu Land und zu Wasser erkunden Sie den Nationalpark. Das Programm wird je nach Jahreszeit und Witterungsbedingungen vor Ort festgelegt und Ihren Wünschen entsprechend angepasst. 

Morgens werden Sie von den Rufen der Schimpansen und dem Zwitschern der Vögel geweckt. Frühaufsteher können vor dem Frühstück mit den Guides durch die Wälder streifen. Es ist ein beinahe erhabenes Erlebnis, dort im dichten Gehölz einem Waldelefanten zu begegnen. Und mit etwas Glück können Sie die Schimpansen nicht nur hören, sondern auch sehen.

Den Tag über gehen Sie auf Pirschfahrten in der herrlichen Mischlandschaft aus Savanne und Regenwald, bei denen Ihnen immer wieder Elefantenfamilien und große Büffelherden begegnen. Oder Sie unternehmen Bootsfahrten auf der Iguela-Lagune und beobachten dabei Hippos, Vögel und Affen, die sich auf den Bäumen am Ufer tummeln. Sie fahren auf verschlungenen Wegen durch beeindruckende Mangroven und können dort am Abend nach Krokodilen Ausschau halten. Die Lagune ist außerdem so fischreich, dass selbst ungeübte Angler eine erfolgreiche Ausfahrt erleben können.

Ganzjährig möglich sind auch Besuche bei den Westlichen Flachlandgorillas. Die Primaten sind habituiert und eine Begegnung daher praktisch garantiert. Wir empfehlen, ein Gorillatrekking vorab zu buchen (gegen Aufpreis).

Das Programm unterscheidet sich etwas zwischen Trockenzeit und Regenzeit:

  • Trockenzeit (ca. Juni - September): Während der Sommermonate tummeln sich die Tiere in der Savanne des Hinterlands, und dort vor allem an den Flüssen. Aktivitäten und Pirschfahrten werden vor allem vom Wasser aus gemacht, in dieser Zeit spricht man vom gabunischen Okavango. Außerdem ziehen im Juli und August Buckelwale an der Küste des Nationalparks vorbei. Sie sollten unbedingt eine Bootsfahrt hinaus aufs Meer unternehmen und Zeuge dieses Naturschauspiels werden (Zuzahlung vor Ort).
  • Regenzeit (ca. September - Mai): Mit Beginn der Regenzeit ziehen die Tiere langsam wieder in Richtung Küste. Die spektakulären Bilder von Elefanten am Strand entstehen vor allem während dieser Zeit. Die Zeit zu Beginn und am Ende der Regenzeit hat den Vorteil, dass es nur vereinzelt regnet und die Schauer schnell wieder vorrüber sind. Doch auch in der Regenzeit gibt es genug "trockene" Stunden für Pirschfahrten und die Jeeps und Boote lassen sich mit durchsichtigen Planen verhängen, sodass der Safari nichts im Wege steht. 

 

14. Tag: Loango-Nationalpark – Libreville

Am Morgen ist Zeit für letzte Aktivitäten. Dann steht die Rückfahrt nach Port Gentil an und der Flug nach Libreville.

15. Tag: Libreville – Rückflug

Heute erkunden mit einem Guide Libreville. Der größte Markt der Stadt ist der lebhafte Bouet Market, wo man das bunte und quirlige Treiben eines afrikanischen Marktes erleben kann. Neben den Stadtvierteln Nombakele und Akebe gehören vor allem der Hafen und die Basilika St. Michels zu den sehenswerten Zielen. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Antritt der Rückreise.

Wer an die Reise ein paar Tage am Strand anhängen möchte, dem bietet sich die Pongara Lodge an:

Gegenüber von Libreville, auf einem schmalen Küstenstreifen liegt der Pongara-Nationalpark. Die Pongara Lodge liegt wunderschön direkt am traumhaften Sandstrand und ist per Boot übers offene Meer bzw. per Boot über die Bucht und weiter per Allradjeep in ein bis zwei Stunden zu erreichen. Hier kann man zum Ende der Reise ein paar entspannte Tage am Meer verbringen und hat die vielfältige Natur des Pongara-Nationalparks um sich. Obwohl der Nationalpark so nah an der Hauptstadt liegt, wimmelt es hier von wilden Elefanten, Waldbüffeln, Sumpfböcken, Duikern und sogar einigen Schimpansen. Und Schildkröten: Die warmen äquatorialen Strände Gabuns beherbigen laut einer Studie die weltweit größte nistende Lederschildkrötenpopulation, ganz zu schweigen von drei anderen bedrohten Arten von Meeresschildkröten.

Tagsüber können Sie sich zu Fuß oder im Geländewagen auf Pirsch begeben. Und abends, zum Sundowner in der tollen Bar oder am Strand, leisten Ihnen häufig Elefanten Gesellschaft. Von November bis Ende März ist es zudem einer der besten Orte Gabuns, um Meeresschildkröten beim Eier legen oder frisch geschlüpfte Jungtiere auf ihrem Weg ins Meer zu beobachten. Pongara ist ein absoluter Wohlfühlort mit toll designten Bungalows und deshalb der ideale Platz für ein paar abschließende Tage zum Ende der Rundreise.

 

16. Tag: Ankunft in Deutschland

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ReiseInformationen

Leistungen

  • Transfers und Rundreise gemäß Reisebeschreibung in guten klimatisierten Fahrzeugen
  • 4 Inlandsflüge Libreville – Franceville – Libreville und Libreville – Port Gentil – Libreville
  • Alle Ausflüge (außer als optional/auf eigene Kosten gekennzeichnet)
  • 14 Übernachtungen in guten landestypischen Unterkünften, darunter sehr gute Lodge in Loango und Übernachtungen im Campingzelt in einer Ökolodge in Tsam Tsam
  • Verpflegung: Frühstück; Vollpension in Tsam Tsam; All Inclusive (außer 'harter' Alkohol) in in Loango
  • Mandrilltrekking in Lekedi; tägliche Aktivitäten im Loango-Nationalpark
  • Nationalparkgebühren
  • Spritkosten
  • Englischsprechende Guides während der Rundreise und im Nationalpark

Preise

auf Anfrage

6.990 €

6.790 €

6.590 €

Zusatzleistungen

  • Langstreckenflüge ab Deutschland kosten ca. 800 €
  • Einzelzimmerzuschlag: auf Anfrage
  • Gorilla-Trekking in Loango: 465 € (Buchung vorab empfohlen)
  • Walbeobachtung in Loango: Preise vor Corona = 460 € pro Boot bis max. 3 Personen; 115 € für jede weitere Person (Zahlung vor Ort)
  • Verlängerung Pongara Lodge: auf Anfrage

Visas

Visum

Kostenpflichtiges Visum bei Einreise

Impfungen

Erforderlich:
Gelbfieberimpfung

Empfohlen:
Malaria-Prophylaxe

Länderinfos

Nähere Informationen zu Land und Leuten finden Sie hier.

Reisetermine

Individualreise

Abflug von jedem größeren Flughafen jederzeit möglich.

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