+49 9122 88 65 730

Mo - Fr

9 - 17 Uhr

Mittagspause

12 - 13 Uhr

Hembacher Strasse 1
91126 Rednitzhembach

Reisetyp
Dauer

13 Tage

Preise in €

2.090 €

1.490 €

1.420 €

1.360 €

Erlebnisreise Gambia

Kleinod an der Küste Westafrikas

  • Exotische Tier- und Pflanzenwelt
  • Bootsfahrten auf dem Gambia-Fluss
  • Makasutu – der "Heilige Wald"
  • Unesco-Weltkulturerbe: James Island und Steinkreis von Wassu
  • Entspannung am langen goldgelben Sandstrand

Gambia ist das kleinste Land Afrikas und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Trendreiseziel in Westafrika entwickelt. Anders als oft dargestellt hat Gambia jedoch viel mehr als 80 Kilometer fantastischen Strand zu bieten! Völlig umschlossen vom Senegal ist es ein wahres Naturparadies und beeindruckt mit einer artenreichen Tierwelt. Mangrovensümpfe, weite Savannenlandschaften, der Gambia-Fluss als Lebensader und sogar Regenwaldgebiete verzaubern den Besucher.

Auf dieser Reise entdecken Sie nicht nur die schönsten Plätze an Gambias Küste, sondern bereisen auch das Hinterland entlang des Gambia-Flusses. Tierfreunde werden sich in den Naturschutzgebieten und Wildreservaten über die exotische Fauna freuen, zahlreiche Affenarten, Flusspferde und sogar Schimpansen lassen sich auf dieser Reise gut beobachten. Besonders bunt und vielfältig ist die Vogelwelt im Winter: Zahlreiche Zugvögel genießen hier das tropisch warme Klima zum Überwintern.

Während der Rundreise darf auch ein Ausflug zur James Island (Kunta Kinteh Island), mitten im Gambia Fluss gelegen, nicht fehlen. Ehemals Umschlagplatz für Sklavenhandel, begeben Sie sich hier auf die Spuren des Romanhelden aus Alex Haleys „Roots“. Als Ausklang bietet sich ein Aufenthalt in einem schönen Strandhotel an.

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Banjul

Empfang am Flughafen und Transfer ins Hotel. Übernachtung im Senegambia Beach Hotel.

2. Tag: Kotu – Abuku Nature Reserve – Kartong

Am Morgen werden Sie von Ihrem Fahrer am Hotel abgeholt und fahren zum Abuko Nature Reserve. Das 1968 gegründete Naturschutzgebiet, das direkt an der Hauptstraße von Serekunda nach Brikama liegt, ist nur zu Fuß zu erkunden. Auf dem beschilderten Rundgang, der etwa drei Kilometer lang ist, liegen einige schöne Beobachtungspunkte, von denen aus man die Tiere in Ruhe beobachten und fotografieren kann. Hier gibt es Krokodile, Hyänen und grüne Meerkatzen zu sehen sowie viele einheimische Vögel. Die Flora besteht aus einer typischen Savannenlandschaft und Galeriewald.

Anschließend fahren Sie weiter in südlicher Richtung bis an die Grenze zum Senegal nach Kartong. Nach dem Check-in in der Lodge unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Grenzfluss Allaheim – perfekt, um Vögel und vielleicht auch Krokodile in Ruhe zu beobachten. Am Nachmittag machen Sie noch einen Ausflug nach Tanji, etwa 30 Kilometer die Küste hinauf. Hier ist der Fischmarkt atemberaubend schön und interessant, und man kann auch bunte afrikanische Stoffe zu günstigen Preisen bekommen. Anschließend geht es zurück zur Lodge, die fußläufig von einem wunderschönen Strand entfernt liegt. 

Übernachtung in der Halahin-Lodge.

3. Tag: Kartong – Makasatu Culture Forest – Kassagne

Nach dem Frühstück geht es zurück in Richtung Brikama und weiter zum Makasatu Culture Forest, wo Sie nicht nur die Ökologie, sondern auch die Kultur Gambias näher kennenlernen. Während Ihrer Wanderung durch den Wald sind einige freundliche Affen Ihr ständiger Begleiter. Auch eine kleine Bootstour durch die Mangrovensümpfe ist vorgesehen. Nach Ihrerm Besuch geht es nun weiter Richtung Osten, in das Landesinnere von Gambia. Nach etwa einer Stunde erreichen Sie die AbCa's Creek-Lodge bei Bintang. Die äußerst liebevoll eingerichtete Lodge liegt in einer zauberhaften Umgebung. Es ist ein Paradies für Vögel, von denen es hier mehr als 550 verschiedene gibt und auch Affen kommen gerne zu Besuch. Wenn der Wasserstand es zulässt, können Sie am Nachmittag gegen kleines Geld eine Bootstour durch den größten Creek Gambias unternehmen oder einfach nur an diesem herrlichen Ort entspannen.

Übernachtung in AbCa's Creek-Lodge.

 

4. Tag: Kassagne – Kiang National Park – Tendaba 

Auch heute Morgen ist Zeit für die angesprochene Bootstour, wenn Sie möchten. Anschließend geht es dann ganz entspannt weiter nach Tendaba, eine gute Stunde weiter östlich, direkt am Gambia-Fluss gelegen. Nach dem Check-in im Tendaba-Camp fahren Sie am Nachmittag zum Kiang National Park. Der Park wurde 1987 gegründet und ist das größte Naturschutzgebiet in Gambia. Vom Südufer des Gambia River mit seinen Mangroven umsäumten Ufern bis zu den etwas höher gelegenen Savannen und lichten Wäldern zeigt dieser Nationalpark ganz verschiedene Landschaftsformen. Er bietet die Heimat für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Das Großwild wurde schon zu Kolonialzeiten ausgerottet, aber mit etwas Glück findet man den Buschbock, Ducker, Serval oder Wüstenluchs und am Gambia-Fluss Krokodile. Verschiedene Gruppen der scheuen Guinea-Pavianen durchstreifen das Areal. Besonders ist jedoch die vielfältige Landschaft mit seiner faszinierenden Vogelwelt. 

Übernachtung im Tendaba-Camp.

 

5. Tag: Tendaba – Wassu – Baboon Islands – Janjanbureh

Heute geht es nach nach Georgetown oder Janjanbureh, den alten Handelsplatz für Sklaven. Nach etwa 40 Kilometern überqueren Sie den Gambia-Fluss über die neue Senegambia-Brücke, die Soma auf der südlichen Uferseite mit Farafenni auf der nördlichen verbindet. Vor dem Bau der Brücke, die in erster Linie für den innersenegalesischen Verkehr gebraucht wird, da Gambia ja wie ein Zapfen in das Nachbarland hineinragt, mussten Autos hier teilweise bis zu zwei Tage warten, um per Fähre überzusetzen.

Rund 100 Kilometer weiter östlich erreichen Sie Wassu, wo Sie die berühmten Steinkreise besichtigen – das gambische Stonehenge, ein mystischer Ort. Wassu ist nur der bekannteste Ort, insgesamt gibt es im Süden der historischen Region Senegambia mehr als 1000 solcher Steinkreise. Die Steine von Wassu wurden um das 8. Jahrhundert auf früheren Gräbern aufgerichtet. Die Gewichte der zehn bis 25 Steine in jedem Kreis oder Doppelkreis betragen bis zu zehn Tonnen pro Stein. In der Größe variieren sie von einem bis zweieinhalb Metern in der Höhe und sind im Allgemeinen aus Laterit. Archäologen konnten bis heute noch nicht genau die Erbauer identifizieren und spekulieren über die genaue Funktion der Steinkreise. Anhand von gefundenen Waffen und kupfernem Armschmuck lässt sich vermuten, dass es sich um Herrschergräber handelt.

Im Nachbarort Kuntaur besteigen Sie ein Boot und machen eine Tour zu den Baboon Inseln, die malerisch eingebettet im Gambia-Fluss liegen. Die Inseln gehören zum River Gambia National Park, der sich weiter am Ufer des Flusses fortsetzt. Hier leben Hippos, Krokodile und unzählige Vögel. Ein besonderes Highlight sind jedoch die Schimpansen, die in den Bäumen am Ufer zu entdecken sind. Auf den Baboon Islands wurden 1979 wieder Schimpansen ausgewildert, die vorher im Abuko Nature Reserve aufgezogen wurden. Zum Schutz der Tiere und Besucher ist das Betreten der Inseln nicht erlaubt, Ausnahmen sind nur mit behördlicher Genehmigung möglich. Zum Glück sind die neugierigen Tiere aber vom Boot aus in der Regel gut zu beobachten.

Anschließend geht es noch ein Stück weiter nach Janjanbureh und in Ihre Unterkunft, die wunderschön am Fluss mit Blick auf MacCarthy Island gelegen ist. 

Übernachtung im Janjangbureh-Camp.

6. Tag: Janjanbureh – North Bank – James Island – Juffure 

Heute geht es zurück durch die sogenannte North Bank Region nach Farafenni und weiter nach Juffure. Mit gut 220 Kilometern ist das heute die längste Fahrtstrecke. Nach dem Check-in in der Lodge besuchen Sie James Island oder „Kunta Kinteh“ Island, eine winzige Insel, die sie per Boot erreichen. Die Insel ist von großer historischer Bedeutung und wurde in die Liste des Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen. Die ersten Europäer, die den Gambia-Fluss im 16. Jahrhundert befuhren, waren Portugiesen; sie nannten die kleine Insel Isla de Andrea (englisch St. Andrew's Island), nach einem Seemann, den sie dort beerdigten. 1661 wurde sie von England übernommen. Die Briten gaben der Insel zu Ehren ihres Königs James II. den Namen James Island. Sie nutzten sie zuerst für den Gold- und Elfenbeinhandel, später für den Sklavenhandel. Die Festung Fort James, die auf James Island lag, ist heute nur noch teilweise vorhanden.

Nach der Rückkehr aufs Festland besuchen Sie das Dorf, aus dem Kunta Kinteh stammte. Seine Familie lebt hier in neunter Generation nach ihm. Berühmt wurde seine Geschichte durch das Buch "Roots" des Schriftstellers Alex Hailey. Danach sei Kunta Kinteh von Sklavenjägern entführt und am 5. Juli 1767 auf dem Sklavenschiff Lord Ligonier in die damalige britische Kolonie Maryland verbracht worden. Auf einer Versteigerung in Annapolis habe ein Plantagenbesitzer Kinte erworben. Infolge seines widerspenstigen Verhaltens und zweier Fluchtversuche sei der Afrikaner, der sich unter anderem geweigert habe, den ihm verliehenen Sklavennamen Toby zu akzeptieren, von seinen neuen Herren mehrfach misshandelt worden. Nach dem zweiten Fluchtversuch sei ihm der vordere Teil eines Fußes abgehackt worden, um ihn künftig an der Flucht zu hindern. Hailey selbst war dreimal in Juffure um die Wurzeln seiner selbst – er sagt, er sei ein direkter Nachfahre von Kunta Kinteh – zu ergründen.

Übernachtung am Flussufer bei Juffure im Kunta Kinteh Roots Camp.

7. Tag: Juffure – Kotu 

Das Kunta Kinteh Roots Camp ist traumhaft gelegen. Man hat sowohl einen schönen Sonnenunter- als auch -aufgang, den Sie heute Morgen genießen. Nach dem Frühstück erkunden Sie die Umgebung bei Juffure und besuchen das örtliche Museum. Dann geht es zurück in Richtung Küste. Mit der Fähre geht es von Barra nach Banjul und weiter zu Ihrem Strandhotel.

Übernachtung im Senegambia Beach Hotel.

Südlich von Banjul gibt es eine Menge Strandhotels in allen Größen und Preisklassen. Das Senegambia Beach Hotel ist etwas ruhiger als andere Hotels gelegen und besticht durch einen wunderschönen Garten und direkter Strandlage. Ein paar Kilometer nördlich bei Kotu wird der Strand deutlich breiter und die Umgebung etwas geschäftiger. Auch hier gibt es einige schöne Hotels wie das Sunprime Tamala Beach. Gerne suchen oder buchen wir Ihnen also auch ein anderes Hotel, wenn Sie wünschen.

8. - 11. Tag: Entspannung am Strand

Zum Abschluss Ihrer Reise entspannen Sie am Strand und im Hotel. Von hier aus können Sie auch unkompliziert Ausflüge unternehmen, bei denen Ihnen das Hotel behilflich ist. 

  • Der Bijilo Forest, auch Monkeypark genannt, liegt fußläufig vom Senegambia Beach Hotel. Hier warten jede Menge Grüne Meerkatzen und die etwas scheueren roten Stummelaffen auf Besucher und hüpfen Ihnen auch mal auf die Schulter. Aber keine Angst, die Tiere sind sehr behutsam und nehmen Ihnen die Nüsse, die man zur Fütterung kaufen kann, ganz sanft aus den Händen.
  • Sehenswert sind auch die heiligen Krokodile von Katchikally, ein Halbtagesausflug mit dem Auto. Das Krokodil dient in Gambia als heiliges Tier und Fruchtbarkeitssymbol. So sehen die Westafrikaner zum Beispiel im Vollmond nicht den Mann im Mond, sondern ein Krokodil. An dieser Kultstätte Katchikally im Ort Bakau wurden einst einem Gott zwei Tiere geschenkt, um ihn milde zu stimmen. Diese Tiere haben sich seither ordentlich vermehrt und leben auf dem privaten Areal, wo es auch ein Museum gibt. Zu den Besuchern hier gehörte auch schon Queen Elisabeth II. Die Krokodile sind äußerst friedliche Gesellen, die man sogar streicheln kann. Sie werden ausreichend gefüttert und haben somit keinen Grund anzugreifen. Ein bisschen Nervenkitzel für den Besucher ist es trotzdem.
  • Auch gut auf eigene Faust können Sie eine Stadterkundung Banjuls unternehmen, die sich insbesondere für den Besuch des berühmten Albert Markets lohnt.

 

12. Tag: Antritt der Rückreise

Den Tag über können Sie noch den Strand und das Meer genießen, bevor Sie am Abend zum Flughafen gebracht werden und Ihren Rückflug antreten.

13. Tag: Ankunft in Deutschland

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ReiseInformationen

Leistungen

  • Transfers und Rundreise gemäß Reisebeschreibung in guten Fahrzeugen
  • Alle Ausflüge (außer als optional/auf eigene Kosten gekennzeichnet)
  • 5 Übernachtungen in bestmöglichen Lodges und Camps während der Rundreise
  • 6 Übernachtungen im Strandhotel
  • Verpflegung: Vollpension während der Rundreise; im Strandhotel Frühstück
  • Spritkosten, Eintrittsgelder für Besichtigungen
  • Englisch sprechende Reiseleitung und lokale Führer

Preise

2.090 €

1.490 €

1.420 €

1.360 €

Zusatzleistungen

  • Langstreckenflüge ab Deutschland kosten ca. 500 - 700 €
  • Einzelzimmerzuschlag: 280 €
  • Strandhotels sind zur Hauptsaison teurer

Visas

Kostenloses Visum bei Einreise 

Sogenannte Sicherheitsgebühr von 20 USD jeweils bei der Ein- und Ausreise

Impfungen

Erforderlich:
Keine

Empfohlen:
Malaria-Prophylaxe

Länderinfos

Nähere Informationen zu Land und Leuten finden Sie hier.

Reisetermine

Individualreisen

Abflug von jedem größeren Flughafen jederzeit möglich.

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