+49 9122 88 65 730

Mo - Fr

9 - 17 Uhr

Mittagspause

12 - 13 Uhr

Hembacher Strasse 1
91126 Rednitzhembach

Reisetyp
Dauer

15 Tage

Preise in €

auf Anfrage

3.890 €

3.590 €

3.390 €

Höhepunkte Kameruns

Stolze Kulturen & Abenteuer Regenwald

  • Beeindruckende Kulturen im Kameruner Grasland
  • Besuch beim Sultan von Foumban
  • Spektakuläre Ekom-Wasserfälle
  • Spuren deutscher Kolonialzeit am Fuße des Mount Cameroon
  • Abenteuer Regenwald
  • Gorillatrekking im Campo-Ma'an-Nationalpark

Immergrüner Regenwald im Süden, vulkanische Bergmassive mit farbig leuchtenden Kraterseen, das weite Grasland der Savannen, Kamerun bietet eine schier unglaubliche Landschaftsvielfalt. Dazu kommen über 200 verschiedene Stammeskulturen mit reichen und langlebigen Traditionen, die sich durch die Mannigfaltigkeit und Vielfalt ihrer Folklore, ihres Kunsthandwerks und ihrer Lebensweisen ausdrücken.

Auf dieser Reise stehen zunächst die Kulturen und die traumhaft schöne Natur des sogenannten Graslands im Südwesten Kameruns im Mittelpunkt. Sie werden beeindruckt von lebhaften Märkten, malerischen Landschaften und einer lebensfrohen Bevölkerung. Sie lernen verschiedene Kulturen und mächtige traditionelle Häuptlingstümer kennen und bekommen ausreichend Gelegenheit, Königen und Handwerkern über die Schultern schauen. 

Anschließend erleben Sie eine nahezu unberührte, atemberaubende und ungewöhnlich artenreiche Wildnis im afrikanischen Dschungel des Campo-Ma'an-Nationalparks. Der Höhepunkt ist zweifellos das Gorillatrekking. Ein u.a. vom WWF unterstütztes Projekt hat mehrere Gorillafamilien habituiert, das heißt an menschliche Besucher gewöhnt. Die Gorilla-Habituierung dient auch dem Aufbau von Ökotourismus-Projekten, die der lokalen Bevölkerung eine wichtige Einkommensalternative etwa zur Wilderei bieten sollen. Untergebracht sind Sie in einem einfachen, aber sympathischen Camp mitten im Wald, das Sie nur zu Fuß erreichen können. Abenteuer Regenwald eben!

Zum Abschluss ist Zeit, um sich an den von Kokospalmen gesäumten, feinsandigen Stränden von Kribi zu erholen.

Corona-Update Stand März 2022: Unter Beachtung einiger Test-Regelungen kann man Kamerun wieder gut und sicher bereisen!

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Douala 

Am Morgen Flug nach Douala. Empfang am Flughafen und Transfer ins "Foyer du Marin" (Seemannsheim), ein schönes kleines Hotel unter deutscher Leitung. 

2. Tag: Douala – Limbe

Am Morgen unternehmen Sie eine kurze Stadtrundfahrt durch Douala. Dann machen Sie sich auf den Weg nach Limbe, etwa 80 Kilometer westlich von Douala gelegen. Der Badeort mit seinen tiefschwarzen, vulkanischen Sandstränden liegt inmitten üppig grüner Vegetation direkt am Fuße des Mount Cameroon. Dieser ist mit seinen 4090 m der höchste Berg West- und Zentralafrikas und der prägende landschaftliche und klimatische Faktor der Südwestprovinz Kameruns.

Sie besuchen den Botanischen Garten und fahren anschließend zum Limbe Wildlife Centre. Das LWC ist eine Auffangstation für Gorilla- und Schimpansenwaisen, die Opfer von Wilderei und Tierhandel wurden. Die urwaldbedeckten Hänge des Kamerunberges beherbergen eine unvergleichliche Artenvielfalt, darunter Nigeria-Schimpansen, Preuss-Meerkatzen, Waldelefanten, Zwergkrokodile und Gorillas. Das LWC betreibt seit Jahren ein intensives Aufklärungs- und Umweltbildungsprogramm, das sich an die Besucher des LWC und an die lokale Bevölkerung wendet. Das Projekt hat den Schutz der in Kamerun lebenden westlichen Flachlandgorillas und der besonders bedrohten Cross-River-Gorillas zum Ziel.

3. Tag: Limbe – Buea – Ekom-Wasserfälle – Dschang

Am Morgen machen Sie sich auf den Weg in nördlicher Richtung und fahren an hügeligen Teeplantagen vorbei in die auf 1000 Meter Höhe gelegene Provinzhauptstadt Buea. Von dort geht es weiter zu den Ekom-Wasserfällen unweit von Nkongsamba. Auf dem Weg passieren Sie Kaffee-, Kakao- und Pfefferplantagen. Die Ekom-Fälle sind zwei Wasserfälle des Nkam (eines der Quellflüsse des Wouri) sowie eines seiner Nebenflüsse an der Grenze der Regionen Littoral und Ouest. Sie dienten im Jahr 1984 als Drehort für den mehrfach Oskar-nominierten Film Greystoke – Die Legende von Tarzan, Herr der Affen. 

Anschließend fahren Sie weiter nach Dschang und erreichen das Kameruner Grasland, wie seit der deutschen Kolonialzeit die ausgedehnte Savannenregion aus vulkanischen hohen Plateaus bezeichnet wird, die im Westen Kameruns in den Provinzen Nordwest und West liegt. In dem dicht besiedelten Gebiet leben eine Vielzahl von Stämmen und Ethnien, die ihre Traditionen bis heute bewahrt haben.

4. Tag: Dschang – Foumban – Bafoussam

Nach dem Frühstück fahren Sie durch das abwechslungsreiche hügelige Gebiet des Kameruner Graslandes nach Bafoussam und weiter nach Foumban. Unterwegs haben Sie Gelegenheit, auf den bunten Märkten Kontakte zur einheimischen Bevölkerung zu knüpfen. Nach der Ankunft in Foumban erkunden Sie den Sultanspalast mit dem sehr gut ausgestatteten Museum.

Mit etwas Glück erhalten Sie eine Audienz beim Sultan, dem 20. in direkter Erbfolge der Dynastie Bamoun seit dem 14. Jahrhundert. Berühmt wurde sein Großvater, König Seidu Njimoluh Njoya, der sein Volk fast 60 Jahre lang regierte und viel für die Entwicklung des Handwerks, der Kunst, der eigenen Schrift und damit der Erhaltung der Geschichte des eigenen Landes geleistet hat.

Sie besichtigen das Tam-Tam-Haus, in dem eine mehrere Meter lange Trommel aufbewahrt wird, die einst dazu diente, den Kriegszustand auszurufen und die Soldaten herbeizutrommeln. Anschließend besteht Gelegenheit, den verschiedenen Handwerkern über die Schulter zu schauen. Dann geht es zurück nach Bafoussam.

5. Tag: Bafoussam – Col Batié – Bana

Auch der heutige Tag ist geprägt von der landschaftlichen Schönheit des Graslands. Zuerst geht es zum Col Batié, einem Gebirgspass auf einem der höchstgelegenen Abschnitte im Bamiléké-Land. Hier bietet sich ein einzigartiger Blick auf die Bergkette, die das Bamiléké-Plateau bei Bana dominiert. Dann geht es weiter in südlicher Richtung über den Bana-Pass in die Gemeinde Bana. Sie liegt auf einer Höhe von 1.418 Metern und hat daher ein kühles Klima. Bana war einst ein deutscher Militärposten. Es gibt noch einen ehemaligen deutschen Friedhof und ein Gefängnis, das heute das Postamt ist. Sie besichten auch die Chefferie von Bana, Sitz des Königs, die sehr eindrucksvoll ist. Vielleicht haben Sie Glück und können seine Majestät persönlich hier antreffen.

6. Tag: Bana – Bapa – Batoufam – Bangoulap

Am Morgen fahren Sie zur Chefferie von Bapa. Sie soll Anfang des 17.Jahrhunderts von einem Jäger namens Fé Tchouanmegne aus Bamendou gegründet worden sein. Mündlichen Überlieferungen zufolge entdeckte er während eines Jagdausflugs dieses Wildgebiet und ließ sich dort mit anderen Jägern nieder. Aus Angst davor, aufzufallen und aus dem Gebiet vertrieben zu werden, suchte die Gruppe ständig den Horizont ab. Daher sagt man über sie, dass sie "pagnié" oder lauernd sind. Aus dieser Bezeichnung leitet sich der Name pa ab, woraus sich wiederum „Bapa“ ableitet.

Nach dem Besuch fahren Sie weiter nach Batoufam, wo die traditionellen Strukturen der Chefferies noch lebendig erhalten sind. Im Palais Royal werden Sie vom Chef oder seinem Repräsentanten willkommen geheißen und bekommen eine Einführung in die traditionellen Strukturen der Chefferie. Jede hat ihr eigenes kulturelles Erbe, das die Geschichte der Dynastie widerspiegelt. Hier in Batoufam sind diese Zeugnisse in einem labyrinthartigen Museum zu besichtigen.

Schließlich geht es weiter nach Bangoulap, wo Sie in der idyllisch gelegenen Villa Boutanga einchecken.

7. Tag: Bangoulap – Yaoundé 

Nach dem Frühstück brechen Sie auf in die Hauptstadt Yaoundé. 1889 kamen die Deutschen von Kribi aus und gründeten hier eine Militärstation. Später folgten Verwaltung und einige Handelsfirmen. Der Name Yaoundé ist eine Verballhornung des Wortes „Ya Owondo“ und bedeutet die Erdnussesser. So wurden die Bewohner des Dorfes Ongala von den Trägern der deutschen Expedition genannt. Curt von Morgen, der Leiter der Expedition, machte daraus das etwas preußischer klingende Jaunde. Yaoundé wurde eine wichtige Station auf dem Weg vom Atlantik nach Osten und zu den Fulbe Ländern im Norden. Sie unternehmen eine Stadtrundfahrt und besichtigen auch das Benediktinerkloster Mont Fébé mit einem sehenswerten Museum. Alternativ ist auch das Nationalmuseum einen Besuch wert.

8. Tag: Yaoundé – Edea – Kribi

Am Morgen setzen Sie Ihre Reise in Richtung Küste fort. Nach etwa 180 Kilometern erreichen Sie Edea, das 1885 von einem Hamburger Kaufmann als Handelsposten gewählt wurde. Von hier aus fahren Sie auf einer Piste etwa eine halbe Stunde nach Marienberg, dessen Kirche sich am Ufer des Flusses Sanaga befindet. Die katholische Missionsstation wurde ehemals von den Deutschen errichtet. Auf einer Piroge werden Sie von hier aus zu kleinen Inseln im Fluss gefahren, auf denen Schimpansen im Rahmen eines Natur- und Artenschutzprojekts leben, und die man vom Boot aus gut sehen kann.

Schließlich fahren Sie zurück zur Hauptstraße und machen sich auf den Weg in südlicher Richtung nach Kribi, das ebenfalls kolonialgeschichtlich wichtig war. Kribi war einst Bezirkshauptstadt in der Kolonie Kamerun und bestand aus den Dörfern Loome, Tale, Enugu und Bougamuwe. Es verfügte außerdem über ein Zollamt, eine Postagentur und eine katholische Mission der Pallotiner mit einer großen Kirche und einer Schule. Die Dampfer der Woermann-Linie liefen Kribi zweimal pro Monat an. 

Sie unternehmen einen kleinen Stadtrundgang und checken dann im wunderschönen Hotel Ilomba direkt am Atlantikstrand ein.

9. Tag: Kribi

Heute steht ein Ruhetag an, bevor Sie sich morgen auf das Abenteuer Regenwald einlassen. Wer nicht nur am Strand liegen möchte, kann neben weiteren Besichtigungen in der Stadt auch einen Ausflug zu einem nahen Pygmäendorf oder zu dem beeindruckenden Lobé-Wasserfall unternehmen.

10. Tag: Kribi – Campo-Ma'an-Nationalpark

Ganz entspannt starten Sie heute mit der Fahrt in den Süden Kameruns an die Grenze zu Äquatorialguinea. Hier liegt der Campo-Ma‘an-Nationalpark mit einer Fläche von rund 260.000 Hektar (etwa so groß wie das Saarland), die Heimat von mehr als 100 verschiedenen Säugetierarten, sowie Hunderten verschiedene Vogel- und Fischarten. Ein Naturparadies, das touristisch kaum erschlossen ist. Nach etwa vier Stunden erreichen Sie eine Brücke, die Ihr Jeep nicht überqueren kann. Die letzten Kilometer ins Camp müssen Sie also zu Fuß zurücklegen. Die Wanderung ist der Startschuss für Ihr Regenwaldabenteuer in den nächsten Tagen. Nachdem Sie sich im Camp eingerichtet haben, können Sie am Nachmittag die Umgebung erkunden.

Der Campo-Ma‘an-Nationalpark verbindet außergewöhnliche viele Elemente: Westlich des Parks liegt die Atlantikküste, an der Meeresschildkröten ihre Eier legen. Im Park dominiert die Flusslandschaft des Ntem Rivers, im Süßwasser leben kleine Krokodile und viele Fischarten. Der Regenwald ist das Zuhause von Waldelefanten, Waldbüffeln, Leoparden und vielen weiteren Tieren. Außerdem ist der Park unter Biologen für seine Vielfalt an Amphibien bekannt .

Das besondere aber ist die große Affenpopulation, vor allem an Schimpansen und Flachlandgorillas. Hinzu kommt, dass der Campo-Ma‘an-Nationalpark der einzige Park in Kamerun ist, in dem Mandrills leben.

11. Tag: Gorillatrekking im Campo-Ma'an-Nationalpark

Da Sie die meisten großen Tiere nur mit sehr viel Glück zu Gesicht bekommen, steht das Gorillatrekking beim Besuch des Nationalparks im Vordergrund. Der Park gehört zu den letzten Rückzugsgebieten des vom Aussterben bedrohten Westlichen Flachlandgorillas, von dem außergewöhnlich große Gruppen von bis zu 30 Tieren über die saftig grünen, bis zu 800 Meter hohen Berghänge ziehen. Sie besuchen heute eine der habituierten Gorillafamilien.

12. Tag: Campo-Ma'an-Nationalpark – Kribi

Am Morgen ist Zeit für einen zweiten Besuch bei den Gorillas. Mittags geht es schließlich zurück nach Kribi.

13. Tag: Kribi 

Genießen Sie die schöne Hotelanlage und den traumhaften Strand. 

Sie können den Strandaufenthalt in Kribi selbstverständlich verlängern.

14. Tag: Kribi – Douala – Rückflug

Nach einem entspannten Tag am Strand werden Sie am Nachmittag zum Flughafen in Douala gebracht und treten Ihren Rückflug an.

15. Tag: Ankunft in Deutschland

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ReiseInformationen

Leistungen

  • Transfers und Rundreise gemäß Reisebeschreibung in guten klimatisierten Fahrzeugen
  • Alle Ausflüge (außer als optional/auf eigene Kosten gekennzeichnet)
  • 2x Gorillatrekking zu habituierten Gorillafamilien
  • 13 Übernachtungen in guten landestypischen Hotels (siehe Hotelplan); 2 Übernachtungen im Camp im Nationalpark (Übernachtung in rustikaler Hütte, alternativ Campingzelt)
  • Verpflegung: Frühstück in den Hotels; Vollverpflegung durch Begleitkoch im Nationalpark
  • Spritkosten, Eintrittsgelder für Besichtigungen und den Nationalpark
  • Englisch/Deutsch sprechende Reiseleitung und lokale Führer

Preise

auf Anfrage

3.890 €

3.590 €

3.390 €

Zusatzleistungen

  • Langstreckenflüge ab Deutschland kosten ca. 700 - 900 €
  • Einzelzimmerzuschlag: 540 €
  • Gebühr für Kamera- und Fotoequipment im Campo-Ma'an-Nationalpark: 10 - 15 € pro Tag (Zahlung vor Ort)

Visas

Kostenpflichtiges Visum erforderlich (zzt. ca. 110 €). Auf Wunsch kümmert sich Ivory Tours um das Visum gegen eine Gebühr von 50 €.

Impfungen

Erforderlich:
Gelbfieberimpfung

Empfohlen:
Malaria-Prophylaxe

Länderinfos

Nähere Informationen zu Land und Leuten finden Sie hier.

Reisetermine

Individualreise

Abflug von jedem größeren Flughafen jederzeit möglich.

 

Gruppenreise

Keine Gruppenreise derzeit geplant. Bei Interesse an einer Gruppe melden Sie sich gerne, ggf. können wir einen Gruppentermin nach Ihren Wünschen planen.

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