14 Tage
auf Anfrage
3.150 €
2.690 €
2.490 €
Erlebnisreise Kamerun
Natur, Kultur & Strandurlaub
- Geführte Privatreise mit kompetenter Reiseleitung
- Spektakuläre Ekom-Wasserfälle
- Beeindruckende Kulturen im Kameruner Grasland
- Traditionelle Häuptlingtümer und Chefferien
- Besuch beim Sultan von Foumban
- Baden und Entspannen am Traumstrand von Kribi
Kamerun begeistert mit seiner landschaftlichen Vielfalt: Immergrüne Regenwälder, imposante Wasserfälle und vulkanische Bergmassive mit farbig leuchtenden Kraterseen bilden eine atemberaubende Kulisse. Ergänzt wird dies durch die kulturelle Fülle von über 200 Stammeskulturen, deren Traditionen und Handwerkskunst bis heute lebendig sind.
Diese Reise führt Sie nach einem Abstecher nach Limbe und Buea am Fuße des gewaltigen Mount Cameroon in das sogenannte Grasland im Südwesten Kameruns. Sie werden beeindruckt von lebhaften Märkten, malerischen Landschaften und einer lebensfrohen Bevölkerung. Sie lernen verschiedene Kulturen und mächtige traditionelle Häuptlingstümer kennen und bekommen ausreichend Gelegenheit, Königen und Handwerkern über die Schultern schauen.
Zum Abschluss genießen Sie einige entspannte Tage zur Erholung an den von Kokospalmen gesäumten, feinsandigen Stränden von Kribi.
Impressionen
Reiseverlauf
1. Tag: Flug nach Douala
Empfang am Flughafen und Transfer zum "Foyer du Marin", ein schönes kleines Hotel, das bis vor einigen Jahren der Deutschen Seemannsmission gehörte.
2. Tag: Ausflug nach Buea und Limbe
Heute unternehmen Sie einen Ausflug nach Buea und Limbe in der englischsprachigen Provinz Sud-Ouest. Sie verlassen Douala in westlicher Richtung und fahren zunächst bis Tiko, wo man unter der Woche den alten Bahnhof besichtigen kann, auf dem sogar noch eine deutsche Lokomotive aus der Kolonialzeit steht, mit der man Kakao und Zuckerrohr von den Plantagen im Hinterland zu den Häfen transportierte.
Anschließend geht es in nördlicher Richtung an hügeligen Teeplantagen vorbei in die auf knapp 1000 Meter Höhe gelegene Provinzhauptstadt Buea, die am Fuße des Mount Cameroon liegt. Dieser ist mit seinen 4090 m der höchste Berg West- und Zentralafrikas und der prägende landschaftliche und klimatische Faktor der Region. Auch hier stoßen Sie auf Spuren der deutschen Kolonialzeit wie den Gouverneurspalast, den Bismarckbrunnen und den deutschen Friedhof, denn auch wegen des angenehmen Klimas war Buea ab 1891 Sitz der deutschen Kolonialverwaltung.
Nach dem Besuch einer Farm fahren Sie schließlich weiter nach Limbe. Der Badeort mit seinen tiefschwarzen, vulkanischen Sandstränden liegt inmitten üppig grüner Vegetation. Sie besuchen den Botanischen Garten und fahren anschließend zum Limbe Wildlife Centre. Das LWC ist eine Auffangstation für Gorilla- und Schimpansenwaisen, die Opfer von Wilderei und Tierhandel wurden. Die urwaldbedeckten Hänge des Kamerunberges beherbergen eine unvergleichliche Artenvielfalt, darunter Nigeria-Schimpansen, Preuss-Meerkatzen, Waldelefanten, Zwergkrokodile und Gorillas. Das LWC betreibt seit Jahren ein intensives Aufklärungs- und Umweltbildungsprogramm, das sich an die Besucher des LWC und an die lokale Bevölkerung wendet. Das Projekt hat den Schutz der in Kamerun lebenden westlichen Flachlandgorillas und der besonders bedrohten Cross-River-Gorillas zum Ziel. Anschließend geht es wieder zurück nach Douala. Denn von Limbe aus wäre die Fahrt am nächsten Tag sehr lange.
3. Tag: Douala – Ekom-Wasserfälle – Dschang
Am Morgen machen Sie sich auf den Weg in Richtung Dschang, vorbei an den Ekom-Wasserfällen. Die Ekom-Fälle sind zwei Wasserfälle des Nkam (eines der Quellflüsse des Wouri) sowie eines seiner Nebenflüsse an der Grenze der Regionen Littoral und Ouest. Sie dienten im Jahr 1984 als Drehort für den mehrfach Oskar-nominierten Film Greystoke – Die Legende von Tarzan, Herr der Affen.
Anschließend fahren Sie weiter nach Dschang und erreichen das Kameruner Grasland, wie seit der deutschen Kolonialzeit die ausgedehnte Savannenregion aus vulkanischen hohen Plateaus bezeichnet wird, die im Westen Kameruns in den Provinzen Nordwest und West liegt. In dem dicht besiedelten Gebiet leben eine Vielzahl von Stämmen und Ethnien, die ihre Traditionen bis heute bewahrt haben.
4. Tag: Dschang – Djuttitsa – Foumban – Bafoussam
Nach dem Frühstück besuchen Sie eine Teeplantage bei Djuttitsa, wo Sie sowohl bei der Ernte als auch der Verarbeitung des Tees in einer kleinen Fabrik zusehen können. Anschließend fahren Sie durch das abwechslungsreiche hügelige Gebiet des Kameruner Graslandes nach Bafoussam und weiter nach Foumban. Unterwegs haben Sie Gelegenheit, auf den bunten Märkten Kontakte zur einheimischen Bevölkerung zu knüpfen. Nach der Ankunft in Foumban erkunden Sie den Sultanspalast mit dem sehr gut ausgestatteten Museum.
Mit etwas Glück erhalten Sie eine Audienz beim Sultan, dem 20. in direkter Erbfolge der Dynastie Bamoun seit dem 14. Jahrhundert. Berühmt wurde sein Großvater, König Seidu Njimoluh Njoya, der sein Volk fast 60 Jahre lang regierte und viel für die Entwicklung des Handwerks, der Kunst, der eigenen Schrift und damit der Erhaltung der Geschichte des eigenen Landes geleistet hat.
Sie besichtigen das Tam-Tam-Haus, in dem eine mehrere Meter lange Trommel aufbewahrt wird, die einst dazu diente, den Kriegszustand auszurufen und die Soldaten herbeizutrommeln. Anschließend besteht Gelegenheit, den verschiedenen Handwerkern über die Schulter zu schauen. Dann geht es zurück nach Bafoussam.
Wer möchte, kann vor der Weiterreise nach Bafoussam einen Zusatztag einbauen, um die Region um Dschang näher zu erkunden. Die Gegend gehört zu den landschaftlichen und ethnologischen Höhepunkten des Kameruner Graslandes und Sie haben u.a. Zeit für einen Besuch des Civilization Museum, das Ihnen die Geschichte, Kultur und das Kunsthandwerk in Kamerun näherbringt.
5. Tag: Bafoussam – Col Batié – Bana
Auch der heutige Tag ist geprägt von der landschaftlichen Schönheit des Graslands. Zuerst geht es zum Col Batié, einem Gebirgspass auf einem der höchstgelegenen Abschnitte im Bamiléké-Land. Hier bietet sich ein einzigartiger Blick auf die Bergkette, die das Bamiléké-Plateau bei Bana dominiert. Dann geht es weiter in südlicher Richtung über den Bana-Pass in die Gemeinde Bana. Sie liegt auf einer Höhe von 1.418 Metern und hat daher ein kühles Klima. Bana war einst ein deutscher Militärposten. Es gibt noch einen ehemaligen deutschen Friedhof und ein Gefängnis, das heute das Postamt ist. Sie besichten auch die Chefferie von Bana, Sitz des Königs, die sehr eindrucksvoll ist. Vielleicht haben Sie Glück und können seine Majestät persönlich hier antreffen.
6. Tag: Bana – Bapa – Batoufam – Bangoulap
Am Morgen fahren Sie zur Chefferie von Bapa. Sie soll Anfang des 17.Jahrhunderts von einem Jäger namens Fé Tchouanmegne aus Bamendou gegründet worden sein. Mündlichen Überlieferungen zufolge entdeckte er während eines Jagdausflugs dieses Wildgebiet und ließ sich dort mit anderen Jägern nieder. Aus Angst davor, aufzufallen und aus dem Gebiet vertrieben zu werden, suchte die Gruppe ständig den Horizont ab. Daher sagt man über sie, dass sie "pagnié" oder lauernd sind. Aus dieser Bezeichnung leitet sich der Name pa ab, woraus sich wiederum „Bapa“ ableitet.
Nach dem Besuch fahren Sie weiter nach Batoufam, wo die traditionellen Strukturen der Chefferies noch lebendig erhalten sind. Im Palais Royal werden Sie vom Chef oder seinem Repräsentanten willkommen geheißen und bekommen eine Einführung in die traditionellen Strukturen der Chefferie. Jede hat ihr eigenes kulturelles Erbe, das die Geschichte der Dynastie widerspiegelt. Hier in Batoufam sind diese Zeugnisse in einem labyrinthartigen Museum zu besichtigen.
Schließlich geht es weiter nach Bangoulap, wo Sie in der idyllisch gelegenen Villa Boutanga einchecken.
7. Tag: Bangoulap – Yaoundé
Nach dem Frühstück brechen Sie auf in die Hauptstadt Yaoundé. 1889 kamen die Deutschen von Kribi aus und gründeten hier eine Militärstation. Später folgten Verwaltung und einige Handelsfirmen. Der Name Yaoundé ist eine Verballhornung des Wortes „Ya Owondo“ und bedeutet die Erdnussesser. So wurden die Bewohner des Dorfes Ongala von den Trägern der deutschen Expedition genannt. Curt von Morgen, der Leiter der Expedition, machte daraus das etwas preußischer klingende Jaunde. Yaoundé wurde eine wichtige Station auf dem Weg vom Atlantik nach Osten und zu den Fulbe Ländern im Norden. Nach der Ankunft ist womöglich noch Zeit für erste Erkundungen in der Stadt.
8. Tag: Yaoundé – Edea
Am Morgen unternehmen eine Stadtrundfahrt und besichtigen dabei z.B. das Benediktinerkloster Mont Fébé mit einem sehenswerten Museum. Alternativ ist auch das Nationalmuseum einen Besuch wert. Anschließend setzen Sie Ihre Reise in Richtung Küste fort. Nach etwa 180 Kilometern erreichen Sie Edea, das 1885 von einem Hamburger Kaufmann als Handelsposten gewählt wurde.
Wer möchte, kann vor der Weiterreise nach Edea einen Zusatztag für einen Ausflug nach Ebogo einbauen. Etwa 60 Kilometer südlich von Yaoundé bei dem Dorf Ebogo hat sich am Ufer des Nyong-Flusses ein überschaubarer Ökotourismus etabliert. In diesem kleinen Paradies unternehmen Sie eine Pirogenfahrt inmitten tropischen Regenwalds. Am Nachmittag Rückkehr nach Yaoundé.
9. Tag: Edea – Marienberg – Kribi
Nach dem Frühstück fahren Sie auf einer schlechten Piste nach Marienberg. Die katholische Missionsstation wurde ehemals von den Deutschen errichtet, die Kirche befindet sich am Ufer des Flusses Sanaga. Auf einer Piroge werden Sie von hier aus zu kleinen Inseln im Fluss gefahren, auf denen Schimpansen im Rahmen eines Natur- und Artenschutzprojekts leben, die man vom Boot aus gut sehen kann.
Anschließend geht es zurück nach Edea und weiter nach Kribi. Kribi war einst Bezirkshauptstadt in der Kolonie Kamerun und bestand aus den Dörfern Loome, Tale, Enugu und Bougamuwe. Es verfügte über ein Zollamt, eine Postagentur und eine katholische Mission der Pallotiner mit einer großen Kirche und einer Schule. Die Dampfer der Woermann-Linie liefen Kribi zweimal pro Monat an. Sie unternehmen einen kleinen Stadtrundgang und checken dann im wunderschönen Hotel Ilomba direkt am Atlantikstrand ein.
10. - 12. Tag: Kribi
Genießen Sie die schöne Hotelanlage und den traumhaften Strand.
Neben weiteren Besichtigungen in der Stadt können Sie sich am Strand erholen, einen Spaziergang zum nahe gelegenen Lobé-Wasserfall machen oder einen Ausflug zu einem Pygmäendorf unternehmen (vor Ort buchbar). Sie können den Strandaufenthalt in Kribi selbstverständlich verlängern.
13. Tag: Kribi – Douala – Rückflug
Nach einem entspannten Tag am Strand werden Sie am Nachmittag zum Flughafen in Douala gebracht und treten Ihren Rückflug an.
14. Tag: Ankunft in Deutschland
ReiseInformationen
Leistungen
- Transfers und Rundreise gemäß Reisebeschreibung in guten klimatisierten Fahrzeugen
- Alle Ausflüge (außer als optional/auf eigene Kosten gekennzeichnet)
- 12 Übernachtungen in guten landestypischen Hotels (siehe Hotelplan)
- Verpflegung: Frühstück
- Spritkosten, Eintrittsgelder für Besichtigungen
- Englisch- ggf. deutschsprechende Reiseleitung und lokale Führer bis Tag 9
Preise
auf Anfrage
3.150 €
2.690 €
2.490 €
Zusatzleistungen
- Langstreckenflüge ab Deutschland kosten ab ca. 800 €
- Einzelzimmerzuschlag: 600 €
Visas
Kostenpflichtiges E-Visum erforderlich (zzt. ca. 170 €)
Impfungen
Erforderlich:
Gelbfieberimpfung
Empfohlen:
Malaria-Prophylaxe
Länderinfos
Nähere Informationen zu Land und Leuten finden Sie hier.
Reisetermine
Individualreise
Abflug von jedem größeren Flughafen jederzeit möglich.