+49 9122 88 65 730

Mo - Fr

9 - 17 Uhr

Mittagspause

12 - 13 Uhr

Hembacher Strasse 1
91126 Rednitzhembach

Reisetyp
Dauer

15 Tage

Preise in €

auf Anfrage

8.290 €

7.590 €

7.390 €

Abenteuer Rep. Kongo

Geheimnisse des Regenwalds

  • Geführte Privatreise mit kompetenter Reiseleitung
  • Auf dem Sangha-Fluss tief in den Regenwald schippern
  • Gorillatrekking im Nouabalé-Ndoki-Nationalpark
  • Spektakuläre Waldlichtungen Wali Bai, Imbalanga Bai und Moba Pool Bai
  • Bootssafari im Odzala-Kokoua-Nationalpark
  • Einzigartige Naturerlebnisse im Herzen des Kongobeckens

Die Republik Kongo ist das touristisch vielleicht meistunterschätzte Land Afrikas. Und so bietet das Land, das nicht mit der fragilen Demokratischen Republik Kongo zu verwechseln ist, einzigartige Regenwaldsafaris fernab des Massentourismus. Diese Reise entführt Sie in die unberührte Natur im Herzen des Kongobeckens, dem zweitgrößten tropischen Wald der Welt.

Zwei Nationalparks stehen auf dem Programm: Zunächst führt Sie eine beeindruckende Bootsfahrt auf dem Sangha-Fluss in den Nouabalé-Ndoki-Nationalpark. Hier, im Camp Mondika, fernab der Zivilisation, gibt es seit vielen Jahren ein Gorillaforschungsprojekt, bei dem Sie zwei Nächte zu Gast sind. Natürlich haben Sie hier die Gelegenheit, den Westlichen Flachlandgorillas in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Eine Übernachtung auf der Besucherplattform an der spektakulären Wali Bai rundet den Besuch in Nouabalé-Ndoki ab.

Anschließend reisen Sie weiter in den Odzala-Kokoua-Nationalpark. Hier schlafen Sie komfortabler in einer tollen Zelt-Lodge unter dem dichten Blätterdach des Regenwalds. Nur wenige Gehminuten von der Unterkunft entfernt können Sie an der Imbalanga Bai die Tiere des Waldes beobachten, außerdem sind Ausflüge zur Moba Pool Bai sowie eine Bootssafari auf den Flüssen Mambili und Lokoué eingeplant.

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Brazzaville 

Flug nach Brazzaville, in die Hauptstadt der Republik Kongo, die direkt am Kongo-Fluss gegenüber von Kinshasa liegt. Sie werden am Flughafen empfangen und zu Ihrem Hotel gebracht. Je nach Ankunftszeit empfiehlt sich am Abend ein Besuch des Restaurants Mami Wata, das wunderschön am Fluss liegt mit Blick auf Kinshasa.

Wer möchte, kann am Folgetag von Brazzaville aus eine ganztägige Bootstour auf dem Kongo-Fluss unternehmen und so einen etwas entspannteren Ankunfstag verbringen. Die Fahrt, die Sie etwa drei Stunden flussaufwärts nach Norden und wieder zurück führt, ist eine wunderbare Gelegenheit das Alltagsleben am Kongo-Fluss zu beobachten, während Sie den Blick von der einen Uferseite, auf der die Republik Kongo liegt, zur anderen, auf der die Demokratische Republik Kongo liegt, schweifen lassen.

2. Tag: Brazzaville – Gamboma

Nach dem Frühstück fahren Sie in nördlicher Richtung nach Gamboma, eine Kleinstadt im Landesinneren, die Sie nach etwa sechs Stunden erreichen. Unterwegs passieren Sie kleine Dörfer und blicken auf sanft geschwungene Hügellandschaften. In Gamboma übernachten Sie in der Residence N’Keni, einem ehemaligen Privathotel der Präsidentenfamilie, das heute für jedermann geöffnet ist.

3. Tag: Gamboma – Ouésso 

Nach einem entspannten Morgen am Pool oder im Garten fahren Sie vormittags weiter nach Ouésso, das ganz im Norden des Landes liegt. Die Fahrt dauert wieder etwa sechs Stunden. Nach der Ankunft bleibt eventuell noch Zeit für einen Marktbesuch.

4. Tag: Ouésso – Bomassa

Früh am nächsten Morgen steigen Sie in ein kleines Motorboot und fahren auf dem Sangha-Fluss, einem Nebenstrom des Kongo, in Richtung Bomassa. Je nach Wasserstand des Flusses kann diese Fahrt den halben Tag dauern. Langsam verlassen Sie dabei die Zivilisation, fahren an immer weniger Dörfern und Hütten vorbei und haben bald nichts mehr um sich als den Fluss und den Wald. Es gibt keinen besseren Weg, als diese Bootsfahrt, um zu spüren, wie tief man sich im Herzen des Regenwaldes befindet. 

Bomassa, das direkt am Sangha-Fluss liegt, ist das Tor zum Nouabalé-Ndoki-Nationalpark. Er umfasst über 4.000 Quadratkilometer unberührten Tieflandregenwald und bietet ohne Straßen und Holzeinschlag ein intaktes Regenwald-Ökosystem. Der Park beherbergt bedeutende Populationen von Waldelefanten, Flachlandgorillas und Schimpansen. Seit 1993 arbeiten die kongolesische Regierung und die Wildlife Conservation Society (WCS) gemeinsam am Schutz des Gebiets. 2014 wurde die Nouabalé-Ndoki-Stiftung gegründet, um die langfristige Finanzierung und professionelle Verwaltung des Parks zu sichern. Heute gilt der Park als eines der wichtigsten Schutzgebiete Zentralafrikas.

In Bomassa befindet sich die Verwaltung des Parks sowie ein Gästehaus und einige einfache Restaurants. Sie übernachten in einem Gästehaus der Forschungsstation, dem „Sangha House“, das sich zwischen dem Dorf und dem Hauptquartier der Parkverwaltung befindet. Es bietet vier schlichte Zimmer (zwei mit eigenem Bad und zwei mit Gemeinschaftsbad), eine Küchenzeile, ein Wohnzimmer und eine Terrasse mit Blick auf den Sangha-Fluss.

5. Tag: Bomassa – Mondika

Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg in den Park zum Gorilla-Forschungscamp Mondika. Es wurde 1995 gegründet und zunächst in der Zentralafrikanischen Republik vermutet, bevor die GPS-Geräte genau genug waren, um das Lager auf der kongolesischen Seite der Grenze zu lokalisieren. Von Bomassa aus sind es 45 Minuten Autofahrt und anschließend 2,5 Stunden Fußmarsch bis zum Camp. Eine durchaus schweißtreibende Anreise, bei der Sie sich aber immer wieder Zeit zum Ausruhen nehmen und die spektakuläre Natur auf sich wirken lassen.

Seit seiner Gründung vor einem Vierteljahrhundert wird in Mondika wissenschaftlich geforscht, wobei sich die Wissenschaftler dabei stets auf die unverzichtbare Expertise einheimischer Fährtensucher stützten, um die hier lebenden Flachlandgorillas zu finden und zu beobachten.

Das Mondika-Camp besteht aus geräumigen Zelten, die auf überdachten Holzplattformen stehen und so gut vor Regen und Sonne geschützt sind. Im Camp stehen nur zwei solcher Zelte für Gäste bereit, sodass Mondika nur vier Besucher maximal gleichzeitig beherbergen kann. Geduscht wird mit bereitgestellten Wassereimern – einfach, aber funktional – und es gibt eine Trockentoilette.

6. Tag: Gorillatrekking

Heute ist Zeit für Wanderungen im Wald und ein Gorillatrekking. Die erfahrenen Tracker, die jeden Winkel des Urwaldes kennen, führen Sie am Morgen zu einer der beiden habituierten Gorillafamilien, angeführt von den Silberrücken Buka oder Mététélé. Je nachdem, wie tief die Tiere im Wald sind, kann das Trecking lange und anstrengend sein. Die meisten Streifgebiete der Gorillagruppen sind jedoch etwa eine Stunde Fußmarsch vom Camp entfernt.

7. Tag: Mondika – Bomassa – Wali Bai

Am Morgen geht es zurück nach Bomassa. Von dort aus laufen Sie am Nachmittag zu Fuß zur Wali Bai, einer überfluteten Waldlichtung (ca. 4 Kilometer, eine Stunde, von Bomassa entfernt). Hier können Sie Waldelefanten, Büffel, zahlreiche Vögel und andere Tiere vor allem am späten Nachmittag und am frühen Morgen beobachten. Auf der Aussichtsplattform angekommen, schlagen Sie Ihr Lager auf, denn Sie bleiben hier über Nacht. Camping an den Bais ist ein besonderes Erlebnis. Tiere sind nachts schwerer zu sehen, dafür bieten Gerüche und Geräusche den Besuchern eine andere Perspektive, die Tierwelt zu erleben. Geschlafen wird in einfachen Camping-Zelten, für Verpflegung wird gesorgt.

8. Tag: Wali Bai – Bomassa – Ouésso  

Früh am nächsten Morgen geht es zurück nach Bomassa. Dort steigen Sie wieder in Ihr Boot und fahren auf dem Sangha-Fluss zurück nach Ouésso. Da Sie dieses Mal mit dem Strom fahren, ist die Fahrt etwas kürzer.

9. Tag: Ouésso – Imbalanga 

Nach dem Frühstück fahren Sie die Nationalstraße N2 zurück in südlicher Richtung, bis es nach knapp 150km von der Straße weggeht und Sie auf einer Piste ca. 30 min zum Camp Imbalanga in den Odzala-Kokoua-Nationalpark fahren.

Der Nationalpark ist einer der ältesten Parks Afrikas und steht seit 1935 unter Naturschutz. Die üppige Landschaft im Herzen des Kongobeckens umfasst dichten Regenwald, Sumpfgebiete, Savannen und ein weit verzweigtes Netz aus Flüssen. Alleine etwa 25.000 Flachlandgorillas sollen in dem mehr als 1,3 Millionen Hektar großen Gebiet leben – eine gigantische Zahl verglichen mit den rund 1.000 Berggorillas, die es heute noch in Ostafrika (u.a. Uganda, Ruanda) gibt.

2010 schloss die Nichtregierungsorganisation African Parks mit dem kongolesischen Ministerium für Waldwirtschaft, nachhaltige Entwicklung und Umwelt einen 25-jährigen Vertrag zum Schutz des Parks. In Anerkennung des ökologischen und soziopolitischen Wertes von Odzala-Kokoua bekräftigte die Regierung 2020 die Vereinbarung und integrierte außerdem das Lossi-Gorilla-Schutzgebiet, das einige wichtige Wildkorridore in der Region umfasst, in das Projekt.

Das Camp Imbalanga wird von African Parks betrieben. Es liegt nur wenige Gehminuten von der namensgebenden Imbalanga Bai entfernt, man kann hier also in unmittelbarer Umgebung Westliche Flachlandgorillas, Waldelefanten und andere Waldbewohner erleben. Das Camp ist offen gestaltet und verfügt über komfortable Zelt-Chalets mit eigenem Bad, eingebettet unter dem Blätterdach riesiger Bäume.

10. - 11. Tag: Imbalanga 

Zwei Tage haben Sie nun Zeit für Aktivitäten rund um das Camp Imbalanga. Jederzeit möglich ist ein Besuch der Imbalanga Bai, die Aussichtsplattform liegt nur wenige Minuten Fußmarsch vom Camp entfernt. Auch geführte Urwaldwanderungen auf sogenannten Gorillapfaden kann man vom Camp aus unternehmen.

Am 10. Tag ist ein Besuch der Moba Pool Bai geplant,  zu der man nach einer etwa 1,5-stündigen Fahrt und einem rund 15-minütigen Fußmarsch gelangt.  Mit etwas Glück lassen sich auf der Lichtung neben Elefanten, Büffeln usw. auch Gorillafamilien beobachten.

Am 11. Tag unternehmen Sie eine etwa dreistündige Bootsfahrt auf den Flüssen Mambili und Lokoué – ein eindrucksvolles Erlebnis in unberührter Landschaft (Abfahrtsort ca. 1,5 Stunden Fahrt vom Camp entfernt).

12. Tag: Imbalanga – Gamboma

Vor dem Frühstück haben Sie noch einmal die Möglichkeit, die Imbalanga Bai zu besuchen. Anschließend fahren Sie zurück auf die Nationalstraße und weiter nach Gamboma.

13. Tag: Gamboma – Brazzaville

Heute fahren Sie zurück nach Brazzaville. Nach dem Check-in im Hotel können Sie am Nachmittag zum Markt fahren oder das kleine, aber sehr schöne Nationalmuseum besuchen. Zum Abschluss empfehlen wir Ihnen noch einmal das Restaurant Mami Wata.

14. Tag: Rückflug nach Deutschland

Je nach Abflugszeit haben Sie eventuell Zeit für weitere Erkundungen in der Stadt. Anschließend erfolgt der Transfer zum Flughafen und Antritt der Rückreise.

Auf Wunsch können Sie heute noch einen Abstecher nach Kinshasa auf die andere Seite des Kongo-Flusses machen. Von hier aus können Sie das weltweit einzigartige Bonobo-Refugium Lola ya Bonobo besuchen. Auf dem Rückweg haben Sie evtl. noch Zeit, die pulsierende Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo kennen zu lernen. 

15. Tag: Ankunft in Deutschland

gesamten Reiseverlauf anzeigen

ReiseInformationen

Leistungen

  • Transfers und Rundreise gemäß Reisebeschreibung in klimatisierten Geländewagen
  • Fahrt im Motorboot in Begleitung eines Kapitäns und Steuermanns auf dem Sangha-Fluss von Ouésso nach Bomassa und zurück
  • Private-Charter-Flug vom Odzala-Kokoua-Nationalpark nach Brazzaville
  • 6 Übernachtungen in guten Hotels (s. Hotelplan)
  • 4 Übernachtungen in einfacher Umgebung im Nouabalé-Ndoki-Nationalpark 
  • 3 Übernachtungen im komfortablen Camp Imbalanga im Odzala-Kokoua-Nationalpark
  • Verpflegung: Frühstück; Vollpension im Camp Imbalanga und Vollverpflegung während des Aufenthalts im Nationalpark Nouabalé-Ndoki 
  • Tägliche Aktivitäten im Odzala-Kokoua-Nationalpark
  • Spritkosten, Nationalparkgebühren
  • Englischsprechende Reiseleitung und lokale Führer

Preise

auf Anfrage

8.290 €

7.590 €

7.390 €

Zusatzleistungen

  • Langstreckenflüge ab Deutschland kosten ab ca. 900 €
  • Einzelzimmerzuschlag: 1.200 €
  • Gorillatrekking in Mondika: 460 € 
  • Verlängerung im Camp Imbalanga: auf Anfrage
  • Ganztägiger Bootsausflug auf dem Kongo-Fluss ab/an Brazzaville: auf Anfrage
  • Ausflug Kinshasa mit Besuch des Bonobo-Projekts: auf Anfrage

Visas

Kostenpflichtiges Visum erforderlich (zzt. 185 €). Auf Wunsch kümmert sich Ivory Tours um das Visum gegen eine Gebühr von 50 €.

Impfungen

Erforderlich:
Gelbfieberimpfung

Empfohlen:
Malaria-Prophylaxe

Länderinfos

Nähere Informationen zu Land und Leuten finden Sie hier.

Reisetermine

Individualreise

Abflug von jedem größeren Flughafen jederzeit möglich.

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