15 Tage
auf Anfrage
2.990 €
2.790 €
2.690 €
Senegal mit Flusskreuzfahrt
Reiseabenteuer in Westafrika
- Einzigartige Flusskreuzfahrt von Saint Louis nach Podor
- Erkundungen im Sine Saloum Delta
- Inselzauber auf der Île de Gorée
- Charmante Kolonialstadt Saint Louis
- Vogelvielfalt im Djoudj-Nationalpark
- Badeabschluss am Atlantikstrand
Im Mittelpunkt dieser Senegal-Reise steht eine einmalige Flusskreuzfahrt: Von der alten Hauptstadt Saint Louis, die die koloniale Vergangenheit atmet, unternehmen Sie eine Fahrt auf dem stolzen Schiff Bou El Mogdad und gleiten den Senegal-Fluss hinauf ins Landesinnere nach Podor. Unterwegs ist auf Ausflügen genauso Gelegenheit, um das Landleben entlang des Flusses zu entdecken, wie für ruhige Momente an Bord, um die Natur auf sich wirken zu lassen, während Ihr Blick vom Senegal (rechtes Ufer) nach Mauretanien (linkes Ufer) schweift.
Bevor es aufs Schiff geht, lernen Sie die Höhepunkte an der Küste kennen. Ihre Reise startet an der Petite Côte am Atlantik, wo Sie die wunderschöne Mangrovenlandschaft des Sine Saloum Deltas und die einzigartige Muschelinsel Fadiouth entdecken. Während die Hauptstadt Dakar sich vorwärtsgewandt präsentiert, tauchen Sie auf der geschichtsträchtigen Insel Gorée und in der einstigen Hauptstadt Saint Louis in die koloniale Vergangenheit Senegals ein.
Auch der pinkfarbene Salzsee Lac Rose und die kleine Wüste von Lompoul dürfen nicht fehlen. Wer möchte, kann zum Schluss noch einige Badetage an Senegals traumhaften Atlantikstränden anhängen.
Impressionen
Reiseverlauf
1. Tag: Flug nach Dakar – Saly
Empfang am Flughafen und Transfer zum schönen Hotel Royam am Atlantikstrand von Saly. Hier, an der Petite Côte, starten Sie ganz entspannt in Ihr Reiseabenteuer.
Da der Start Flusskreuzfahrt (Tag 7) immer samstags stattfindet, fällt der Anreisetag hier auf einen Sonntag. Dabei sind wir aber grundsätzlich flexibel: Wer an einem anderen Wochentag anreisen möchte, dem können wir das Landprogramm der ersten Woche gerne je nach Wunsch verkürzen oder verlängern.
2. Tag: Strandtag
Entspannung pur im Hotel und am Strand.
Wer möchte, kann heute einen Ausflug ins Naturreservat Bandia unternehmen. 1990 wurde der Park errichtet, das Gelände eingezäunt und nach und nach Tiere aus anderen afrikanischen Nationalparks zugeführt. Sie können bei einer Pirschfahrt durch das Reservat typische afrikanische Großtiere wie Giraffen, Zebras, Nashörner und Büffel in einer wunderschönen Savannenlandschaft mit mächtigen Baobab-Bäumen entdecken.
3. Tag: Île de Fadiouth & Sine-Saloum-Delta
Nach dem Frühstück fahren Sie ein Stück in den Süden zur Muschelinsel Fadiouth. Vor etwa 1500 Jahren begannen die einheimischen Fischer Muschelschalen ins Meer zu werfen. Im Laufe der Zeit entstanden dadurch drei kleine Inseln: die Inseln von Fadiouth. Ein Muschelberg wurde fortan als Speicherinsel genutzt, auf einer wohnte man und die dritte diente als Friedhofsinsel. Die ungewöhnliche Landschaft und das geschäftige Treiben auf der Hauptinsel sind ein echtes Erlebnis.
Anschließend geht es in den Nationalpark Delta du Saloum. Das Mündungsgebiet des Sine Saloum Flusses besteht aus Sanddünen entlang des Atlantischen Ozeans, Lagunen, mangrovengesäumten Wasserarmen, zahlreichen Inseln und kleineren Wäldern. Sie unternehmen eine Fahrt mit einer Piroge. Unter den zahlreichen Wasservögeln finden sich u.a. Reiher, Störche, Fischadler, rosa Flamingos und Pelikane. Vielleicht können Sie sogar Krokodile, Antilopen, Warzenschweine oder Affen beobachten, die sich in Ufernähe aufhalten. Schließlich geht es zurück nach Saly.
4. Tag: Saly – Dakar
Heute fahren Sie weiter nach Dakar. Auf der westlichsten Spitze Kontinentalafrikas, der Kap-Vert-Halbinsel, liegt die Hauptstadt des Senegal mit ihren Vorstädten. Dakar wurde 1857 rund um ein französisches Fort gegründet und wuchs als Hafenstadt und späterer Flottenstützpunkt heran, bis es schließlich 1895 Saint Louis als Hauptstadt von Französisch-Westafrika ablöste.
Sie verbringen den Tag mit einer Stadtrundfahrt. Im Zentrum („Plateau“) besuchen Sie den Markt und entdecken zwischen den Hochhäusern auch das eine oder andere tolle Gebäude wie den 2022 komplett renovierten Bahnhof. Wer möchte, kann auch das neue „Musée des civilisations noires“ besuchen (Eintritt vor Ort zu bezahlen). Entlang der Küstenstraße lohnt sich ein Stopp beim Fischereihafen sowie dem riesigen „Monument de la Renaissance africaine“ (Eintritt vor Ort zu bezahlen), bevor Sie zum westlichsten Punkt des Kap Vert, der Pointe des Almadies, gelangen.
Am Abend empfehlen wir ein Dinner bei Sonnenuntergang an der „Corniche“. Das „Lagon“ ist das wohl berühmteste Restaurant Senegals und trotzdem nicht übermäßig teuer, in dem schon Stargäste aus aller Welt gespeist haben.
5. Tag: Insel Gorée
Am Vormittag setzen Sie mit dem Boot zur Insel Gorée über. Sie liegt auf der dem Atlantik abgewandten Seite des Cap Vert, das die westlichste Spitze des kontinentalen Afrikas ist, und wurde bis zum Verbot des dortigen Sklavenhandels im Jahr 1848 als Sklaveninsel bekannt. Die Insel besticht durch ihr Flair: Die pastellfarbenen Häuser, bewachsen mit Hibiskus, erinnern an Südfrankreich. Der geschichtsträchtige Ort wurde von der Unesco zum Welterbe der Menschheit erklärt. Eine entspannte Ruhe herrscht hier, denn Verkehrslärm gibt es nicht, die Insel ist komplett autofrei.
Die Idylle steht im Widerspruch zur düsteren Geschichte. Auch heute noch kann hier das letzte erhaltene Sklavenhaus, „Maison des Esclaves“, welches ca. 1778 errichtet wurde, besichtigt werden. Es dient als Museum und erzählt von der Geschichte der Sklavenverschiffung. Von diesem Haus aus wurden – so die Geschichte – die Sklaven durch die Pforte ohne Wiederkehr, die „porte sans retour“, auf die Schiffe getrieben, die sie für immer von ihrer Heimat trennen würden. Übernachtung in einer Pension auf der Insel
6. Tag: Gorée – Lac Rose – Lompoul Wüste
Nach dem Frühstück fahren Sie zunächst zum „Rosa See“ (Lac Rose) ca. 40 km nordöstlich von Dakar, der rosa in der Sonne leuchtet. Die Färbung entsteht durch spezielle Mikroalgen, die in dem salzigen Wasser leben und ein rotes Pigment als Sonnenschutz produzieren. Der See wird von Salzbauern bewirtschaftet, die Sie bei der Arbeit beobachten können. Vom Atlantik ist er nur durch einige Dünen getrennt.
Nach dem Besuch geht es weiter in die Petit Desert, die kleine Wüste, von Lompoul. Sie haben die Möglichkeit, in den Dünen zu wandern, und genießen die Atmosphäre an diesem besonderen Ort. Übernachtung im exotischen Wüstencamp.
7. Tag: Lompoul Wüste – Saint Louis – Einschiffung
Heute geht es weiter nach Saint Louis, die ehemalige Hauptstadt von Französisch-Westafrika, die im Nordwesten unweit der Grenze zu Mauretanien am Fluss Senegal liegt. Das Stadtbild ist geprägt durch ehemalige Kolonialbauten und den Brücken, die die drei Stadtteile miteinander verbinden. Saint Louis gilt als kulturelles Zentrum Senegals und wird von einer vielfältigen Gesellschaft bewohnt, wobei die meisten Einheimischen von Fischerei und Landwirtschaft leben.
Zum Mittagessen treffen Sie auf die anderen Teilnehmer der Flusskreuzfahrt und werden anschließend zum Hafen gebracht, wo die Einschiffung stattfindet. Im Anschluss gehen Sie nochmals von Bord und erleben Saint Louis bei einer Stadtrundfahrt mit der Pferdekutsche.
8. Tag: Saint Louis – Diama – Tiguet (Djoudj Nationalpark)
Heute heißt es: Leinen los! Sie lassen die grüne Landschaft der sonst trockenen Savanne an sich vorüberziehen und erreichen den Staudamm Diama, der das Salzwasser des Meeres vom Süßwasser des Senegal-Flusses trennt. Nach dem Mittagessen an Bord geht es weiter zum Vogelpark Djoudj, dem drittgrößten Vogelschutzgebiet der Welt. Sie erkunden in motorisierten Pirogen dieses Naturparadies, wo Flamingos, Pelikane und Kormorane leben. Von November bis April überwintern hier drei Millionen Vögel, und es gibt etwa zwanzig Säugetierarten.
9. Tag: Tiguet – Diaouar – Richard-Toll
Flussaufwärts geht es an zahlreichen Reisfeldern vorbei. In Rosso angekommen, können Sie ein reges Treiben beobachten: per Fähre oder Piroge wird hier die Grenze zwischen Mauretanien und Senegal überquert. Ihr Mittagessen erfolgt an Bord. Am Nachmittag erreichen Sie Richard Toll (Jardin de Richard). Der Ort verdankt seinen Namen der Tatsache, dass die Franzosen dort während der Kolonialzeit im Jahr 1822 landwirtschaftliche Methoden erprobten. Sie besichtigen die Stadt und die Zuckerrohrfabrik CSS (Compagnie Sucrière Sénégalaise), die sich über 10.000 Hektar erstreckt und die Haupteinnahmequelle der Stadt darstellt.
10. Tag: Richard-Toll – Goumel - Dagana
Am Morgen entdecken Sie das verfallene Schloss "la Folie du Baron Roger" im französischen Stil. Umgeben ist dieses Schloss von Banco-Gebäuden, der traditionellen Architektur der Region. Anschließend legen Sie ab und geht es weiter in Richtung Dagana. Gegen Mittag erreichen Sie das Dorf Goumel, das in einer Mündung des Senegalflusses liegt. Inmitten von Mangobäumen und Palmen am Flussufer wird Ihnen hier das traditionelle senegalesische Nationalgericht „Tiep bou dijen“ (Reis und Fisch), serviert. Dann geht es mit den Beibooten zum Wolof-Dorf Dagana, der „Hauptstadt von Walo“, einem alten kolonialen Handelsposten. Sie besuchen die Färberei, den Markt und die Schule. Anschließend machen Sie Halt am Fort von Dagana, das heute ein Hotel ist. Dort können Sie den herrlichen Swimmingpool am Flussufer genießen. Rückkehr zum Schiff bei Sonnenuntergang.
11. Tag: Dagana – Thiangaye
Vormittags unternehmen Sie einen längeren Spaziergang durch den Wald von Goumel und besuchen ein traditionellen Peulh-Dorf mit länglichen Hütten. Zurück am Schiff geht es flussaufwärts in das Herz der afrikanischen Sahelzone – in das Königreich der Toucouleur. Die Ruhe der wunderschönen Landschaft wird nur durch das Geplätscher einiger Kinder, der Wäscherinnen mit ihren bunten Lendentüchern und der Tierherden, die zum Trinken an die Ufer kommen, unterbrochen. Nach dem Mittagessen geht es mit dem Beiboot in einen kleinen Flussarm. Sie besuchen die Toucouleur-Dörfer, die ganz aus Lehm gebaut sind und an den steilen Ufern des Senegalflusses liegen. Anschließend Rückkehr zum Schiff.
12. Tag: Thiangaye – Podor
Ankunft gegen 14 Uhr in Podor, einem ehemaligen Handelsposten aus der Zeit der französischen Kolonialzeit. Die Handelshäuser an den Kais mit ihren großen Innenhöfen und die Lagerhäuser, in denen früher Gummiarabikum, Brennholz, Elfenbein gelagert und Sklaven untergebracht wurden, sind die Überreste einer gar nicht so fernen Vergangenheit. Sie besichtigen das ehemalige Fort und tauchen ein in seine Geschichte. Nach dem Mittagessen an Bord können Sie am Nachmittag den Markt besuchen, durch die ruhigen Straßen schlendern oder auf den Stufen eines der alten Häuser sitzen und den Sonnenuntergang über dem mauretanischen Ufer beobachten.
13. Tag: Podor – Saint Louis – Taré
Nach dem Frühstück an Bord fahren Sie den Fluss entlang zurück nach Saint Louis und weiter zur wunderschön gelegenen Lodge „Ocean et Savane“, die ca. eine Stunde südlich direkt am Strand liegt. Gegenüber befindet sich auf einer langgezogenen Insel der Nationalpark Langue de Barbarie, dahinter erstreckt sich der Atlantik bis zum Horizont.
Sie können den Strandaufenthalt in Taré selbstverständlich verlängern. Auch ein Badeabschluss in Saly an der Petite Côte ist möglich.
14. Tag: Taré – Dakar – Rückflug
Am Vormittag können Sie noch den Strand und das Meer genießen, bevor Sie am Nachmittag zum Flughafen nach Dakar gebracht werden und Ihren Rückflug antreten.
15. Tag: Ankunft in Deutschland
ReiseInformationen
Leistungen
- Transfers und Rundreise gemäß Reisebeschreibung in guten klimatisierten Fahrzeugen
- Alle Ausflüge (außer als optional/auf eigene Kosten gekennzeichnet)
- 7 Übernachtungen in guten bis sehr guten landestypischen Hotels (siehe Hotelplan)
- 6 Übernachtungen in der Schiffskabine Typ "Comfort" mit privatem Badezimmer
- Verpflegung: Frühstück in Dakar und auf Gorée; Halbpension in Saly, im Wüstencamp und in Taré; Vollpension an Bord des Schiffes
- Spritkosten, Eintrittsgelder für Besichtigungen
- Englisch- oder deutschsprechende Reiseleitung bis zur Einschiffung; englischsprechender Ansprechpartner auf dem Schiff
Preise
auf Anfrage
2.990 €
2.790 €
2.690 €
Zusatzleistungen
- Langstreckenflüge ab Deutschland kosten ab ca. 700 €
- Einzelzimmerzuschlag: 650 €
- Ausflug zum Bandia-Reservat an Tag 2: auf Anfrage
Visas
Kostenloses Visum bei Einreise
Impfungen
Erforderlich:
Keine
Empfohlen:
Malaria-Prophylaxe
Länderinfos
Nähere Informationen zu Land und Leuten finden Sie hier.
Reisetermine
Individualreise
Reise zwischen Ende Oktober und Anfang Mai möglich
Gruppenreise
Keine Gruppenreise derzeit geplant. Bei Interesse an einer Gruppe melden Sie sich gerne, ggf. können wir einen Gruppentermin nach Ihren Wünschen planen.