+49 9122 88 65 730

Mo - Fr

9 - 17 Uhr

Mittagspause

12 - 13 Uhr

Hembacher Strasse 1
91126 Rednitzhembach

Reisetyp
Dauer

15 Tage

Preise in €

auf Anfrage

2.990 €

2.490 €

2.390 €

Große Senegal-Rundreise

Westafrikas Juwel entdecken

  • Geführte Privatreise mit kompetenter Reiseleitung
  • Ideal für einen ersten Kontakt mit westafrikanischer Lebensart
  • Inselzauber auf der Ile de Gorée
  • Charmante Kolonialstadt Saint Louis
  • Vogelvielfalt im Djoudj-Nationalpark
  • Land der Bassari
  • Safari im Niokolo-Koba-Nationalpark
  • Baden und Entspannen am traumhaften Atlantikstrand

Der Senegal gehört zu den am besten touristisch erschlossenen Ländern Westafrikas und bietet ideale Bedingungen für einen entspannten Urlaub mit vielen kulturellen Highlights. Während das Land im Norden bis zur Sahara reicht, wird der Süden bereits von tropischen Wäldern bestimmt. Mit seiner Unverfälschtheit bietet der Senegal Besuchern einen Einblick in die westafrikanische Kultur und Lebensart, in der Musik und Tanz eine große Rolle spielen.

Auf der Insel Gorée und in der alten Hauptstadt Saint Louis erhalten Sie einen Eindruck von der kolonialen Vergangenheit. Das Djoudj Vogelreservat ist für Sing- und Wasservögel aus Europa und den Weiten Sibiriens überlebensnotwendig, denn es bietet eine der wenigen Möglichkeiten, nach Durchquerung der Sahara endlich wieder Wasser und Nahrung aufzunehmen. Außerdem bietet das Reservat auch Lebensraum für viele einheimische Vogelarten. 

Auf Ihren Weg in den Süden passieren Sie Touba mit seiner Großen Moschee als einem der prächtigsten Zeugnisse islamischer Baukunst in ganz Westafrika. Tief im Südosten erleben Sie das Volk der Bassari, die Tierwelt des Niokolo-Koba-Nationalparks und die wunderschöne Natur des Sine Saloum Deltas. Abschließend entspannen Sie an einem traumhaften Strand an der Petite Côte.

Reiseverlauf

1. Tag: Deutschland – Dakar

Flug nach Dakar, die Hauptstadt Senegals. Empfang am Flughafen und Transfer ins Hotel. Je nach Ankunftszeit ist Gelegenheit für erste Erkundungen in der Stadt.

In Dakar ergibt es Sinn, auf dem "Plateau", dem alten Stadtzentrum zu schlafen. Insbesondere mit Blick auf die Verkehrssituation am nächsten Tag. Die Hotellandschaft auf dem Plateau wird jedoch von den großen internationalen Ketten dominiert, die wir nach Möglichkeiten meiden. In der Mittelklasse nehmen wir gerne das Hotel Saint Louis Sun, das in einem denkmalgeschützten Gebäude inmitten des Plateaus liegt, fußläufig zu verschiedenen Restaurants und z.B. auch zu dem tollen Kulturzentrum des "Institut Francais". Das Saint Louis Sun hat einen wunderschönen Innenhof und wird von einer senegalesischen Familie geführt, die Zimmer sind jedoch eher spartanisch und einfach. Wer gehobener in den Urlaub starten möchten, dem legen wir das Hotel Le Lagon nahe, das ebenso auf dem Plateau, allerdings an der Küste mit Blick auf die Insel Gorée liegt. Das zugehörige Restaurant ist eines der besten der Stadt, und trotzdem nicht übermäßig teuer, in dem schon Stargäste aus aller Welt gespeist haben.

Wer die Stadt besser kennen lernen möchte, kann hier auch noch eine zweite Nacht verbringen.

2. Tag: Dakar & Insel Gorée

Am Vormittag Stadtrundfahrt durch Dakar. Anschließend setzen Sie mit dem Boot zur Insel Gorée über. Sie liegt auf der dem Atlantik abgewandten Seite des Cap Vert, das die westlichste Spitze des kontinentalen Afrikas ist, und wurde bis zum Verbot des dortigen Sklavenhandels im Jahr 1848 als Sklaveninsel bekannt. Die Insel besticht durch ihren Flair: Die pastellfarbenen Häuser, bewachsen mit Hibiskus, erinnern an Südfrankreich. Der geschichtsträchtige Ort wurde von der Unesco zum Welterbe der Menschheit erklärt. Eine entspannte Ruhe herrscht hier, denn Verkehrslärm gibt es nicht, die Insel ist komplett autofrei.

Die Idylle steht im Widerspruch zur düsteren Geschichte. Auch heute noch kann hier das letzte erhaltene Sklavenhaus, „Maison des Esclaves“, welches ca. 1778 errichtet wurde, besichtigt werden. Es dient als Museum und erzählt von der Geschichte der Sklavenverschiffung. Von diesem Haus aus wurden – so die Geschichte – die Sklaven durch die Pforte ohne Wiederkehr, die „porte sans retour“, auf die Schiffe getrieben, die sie für immer von ihrer Heimat trennen würden. Übernachtung in einer Pension auf der Insel.

3. Tag: Gorée – Lac Rose – Lompoul Wüste (140km)

Nach dem Frühstück fahren Sie zunächst zum pinkfarbenen "Rosa See" (Lac Rose) ca. 40 km nordöstlich von Dakar, der rosa in der Sonne leuchtet und zu einem Bad einlädt. Der See ist fast so salzhaltig wie das Tote Meer und wird von den Salzbauern bewirtschaftet, die Sie bei der Arbeit beobachten können. Vom Atlantik ist er nur durch einige Dünen getrennt. Nach dem Besuch brechen Sie auf nach Lompoul, wo die Petit Desert de Lompoul einen Eindruck von Wüste vermittelt. Sie haben die Möglichkeit, in den Dünen zu wandern und erhalten ein Gefühl für diesen ganz besonderen Ort. Übernachtung im exotischen Wüstencamp. 

Durch starke Überschwemmungen während der letzten Regenzeit ist die typische rosa Färbung des Lac Rose momentan leider verschwunden.

4. Tag: Lompoul Wüste – Saint Louis (95km)

Heute geht es weiter nach Saint Louis, die ehemalige Hauptstadt von Französisch-Westafrika, die im Nordwesten unweit der Grenze zu Mauretanien am Fluss Senegal liegt. Das Stadtbild ist geprägt durch ehemalige Kolonialbauten und den Brücken, die die drei Stadtteile miteinander verbinden. Saint Louis gilt als kulturelles Zentrum Senegals und wird von einer vielfältigen Gesellschaft bewohnt, wobei die meisten Einheimischen von Fischerei und Landwirtschaft leben.

5. Tag: Djoudj-Nationalpark (70km)

Vormittags fahren Sie in den nur noch spärlich besiedelten Landesnorden zum Nationalpark Djoudj, eines der größten Vogelreservate in Westafrika mit ca. 330 Vogelarten; von November bis April Aufenthaltsstätte europäischer Zugvögel. Die Erkundung der vielseitigen Vogelwelt in schöner Landschaft ist auch vom Boot aus möglich. Am Abend haben Sie nochmals die Gelegenheit, die besondere Atmosphäre von Saint Louis zu genießen.

Der Djoudj-Nationalpark ist nur zwischen Oktober und April geöffnet. Im Rest des Jahres besuchen Sie an dieser Stelle den ebenso sehenswerten Nationalpark Langue de Barbarie an der Küste unweit von Saint Louis.

6. Tag: Saint Louis – Touba – Kaolack (285km)

Nach dem Frühstück fahren Sie vorbei an traditionellen Dörfern nach Touba (arabisch: „Glückseligkeit“), die heilige Stadt der Mouriden. Schon von weitem ist die Große Moschee, die Größte im Senegal, zu erkennen. Jedes Jahr im Mai pilgern Hunderttausende gläubige Senegalesen nach Touba, um dort ihre religiöse Überzeugung zum Ausdruck zu bringen. Anschließend geht es weiter nach Kaolack, am Rande des Saloum Deltas gelegen und ein Zentrum des Erdnußanbaus. Hier besuchen Sie den Marché Central, den nach Marrakesch zweitgrößten überdachten Markt Afrikas. 

7. Tag: Kaolack – Wassadou (300km)

Am frühen Morgen brechen Sie auf und fahren in den Südosten des Senegal. Unterwegs kommen Sie durch traditionelle Dörfer. Bei einer Bootsfahrt auf dem Gambiafluss durch unberührte und atemberaubende Natur begegenen Ihnen mit etwas Glück Flusspferde und Krokodile. Übernachtung in im Wassadou Camp, direkt am Fluss gelegen

8. Tag: Wassadou Camp - Kedougou (170km)

Am Morgen unternehmen Sie eine Wanderung zu nahegelegenen Dörfern. Danach geht es weiter nach Kedougou – unterwegs fahren Sie u.a. durch eine Gegend, in der nach Gold gegraben wird. Beim Besuch des Wasserfalls von Dindéfelo werden Sie staunen: Fast 100 Meter stürzt das Wasser am Nordrand des Dindéfelo-Hochlands in ein Becken hinab, das auch gerne für ein Bad benutzt wird.

9. Tag: Land der Bassari

Sie befinden sich am Tor zum Land der Bassari. Es umfasst als Unesco-Weltkulturerbe drei räumlich getrennte Gebiete: die Kulturlandschaften der Bassari, Fula und Bedik. Sie besuchen heute einige dieser Dörfer, zu Fuß und mit dem Auto. Ein Besuch bei den Bassari gehört zu den Höhepunkten einer jeden Reise in Westafrika. Ihre Lebensweise ist von der traditionellen Religion geprägt. Dies ist ein Grund, warum Angehörige anderer Völker in Senegal sie eher herablassend behandeln und als rückständige Wilde ansehen. Ihre Dörfer liegen meist hoch oben auf Hügeln, von denen aus sie in früheren Zeiten besser verteidigt werden konnten. Die urtümlichen strohgedeckten Hütten und ihre bunte Festkleidung sind ein beliebtes Fotomotiv.

10. Tag: Kedougou – Niokolo-Koba Nationalpark (90km)

Heute geht es in den Niokolo-Koba Nationalpark nahe der Grenze zu Guinea-Bissau. Der Nationalpark ist mehr als 8.000 km² groß. Er wurde 1980 gegründet und ein Jahr später von der Unesco zum Weltnaturerbe ernannt. Durch diesen Park fließt der Gambia-Fluss, an dessen Ufern sich wunderschöne Galeriewälder erstrecken. Dort sind zum Beispiel Krokodile, Nilpferde und sogar Schimpansen zuhause. Ein großer Teil des Nationalparks besteht aus Savanne, in der viele typisch afrikanische Tierarten leben. Neben Hyänen und Antilopen kann man hier mit etwas Glück auch Löwen und die seltenen Leoparden beobachten. Insgesamt gibt es über 80 verschiedene Säugetierarten im Niokolo Koba-Nationalpark. Aber auch Vogelliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Man findet mehr als 330 verschiedene Arten in diesem Schutzgebiet.

Am Parkeingang holt Sie die Nioko Lodge ab, die mit Abstand beste Unterkunft im Nationalpark. Hier übernachten Sie in Safari-Zelten mit Blick auf den Gambiafluss. Nach einem Mittagessen unternehmen Sie am Nachmittag eine erste Pirschfahrt. 

11. Tag: Niokolo-Koba Nationalpark – Tambacounda (100km)

Am Morgen unternehmen Sie eine weitere Pirschfahrt. Anschließend geht es weiter nach Tambacounda.

12. Tag: Tambacounda – Dangane (390km)

Nach dem Frühstück fahren Sie weiter in Richtung Westen, fast bis an die Küste am nördlichen Rand des Sine-Saloum-Deltas. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Genießen Sie den Blick auf das Wasser von der Terrasse Ihres Hotels aus.

13. Tag: Dangane – Nationalpark Delta du Saloum – Muschelinsel in Fadiouth – Toubab Dialaw (70km)

Nach dem Frühstück fahren Sie mit einer Piroge in den Nationalpark Delta du Saloum. Das Mündungsgebiet des Sine-Saloum-Flusses besteht aus Sanddünen entlang des Atlantischen Ozeans, Lagunen, mangrovengesäumten Wasserarmen, zahlreichen Inseln und kleineren Wäldern. Unter den zahlreichen Wasservögeln finden sich u.a. Reiher, Störche, Fischadler, rosa Flamingos und Pelikane. Vielleicht können Sie sogar Krokodile, Antilopen, Warzenschweine oder Affen beobachten, die sich in Ufernähe aufhalten.

Im Anschluss geht es zur Muschelinsel Fadiouth. Vor etwa 1500 Jahren begannen die einheimischen Fischer Muschelschalen ins Meer zu werfen. Im Laufe der Zeit entstanden dadurch drei kleine Inseln: die Inseln von Fadiouth. Ein Muschelberg wurde fortan als Speicherinsel genutzt, auf einer wohnte man und die dritte diente als Friedhofsinsel. Die ungewöhnliche Landschaft und das geschäftige Treiben auf der Hauptinsel sind ein echtes Erlebnis. Anschließend Weiterfahrt an die Petite Côte nach Toubab Dialaw. 

Toubab Dialaw ist ein äußerst überschaubarer Badeort unweit des Flughafens und bietet sich deshalb als letzte Übernachtung der Rundreise an. Wer plant, die Reise mit ein paar Strandtagen ausklingen zu lassen, der kann an dieser Stelle auch nach Saly fahren. Dort gibt es diverse Unterkünfte in allen Preisklassen. Standardmäßig nehmen wir, wenn verfügbar, die kleine, aber feine Pension Keurmaya. Sie liegt direkt am Meer, wenngleich der Strand unmittelbar vor der Tür z.T. mit Steinen gegen die Erosion geschützt ist. Unser liebstes Strandresort in der Mittelklasse ist das Hotel Royam mit seinen schönen Bungalows. Wer seine Reise in gehobenerer Atmosphäre Revue passieren lassen möchte, dem sei entweder das größere Luxusresort Lamantin Beach Resort & Spa***** ans Herz gelegt oder die stilvolle Tama Lodge**** mit ihrer schönen afrikanischen Architektur und Einrichtung. 

14. Tag: Toubab Dialaw – Rückflug

Den Tag über können Sie noch den Strand und das Meer genießen, bevor Sie am Abend zum Flughafen gebracht werden und Ihren Rückflug antreten.

15. Tag: Ankunft in Deutschland

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ReiseInformationen

Leistungen

  • Transfers und Rundreise gemäß Reisebeschreibung in guten klimatisierten Fahrzeugen
  • Alle Ausflüge (außer als optional/auf eigene Kosten gekennzeichnet)
  • 13 Übernachtungen in guten landestypischen Hotels (siehe Hotelplan)
  • Tageszimmer am Abreisetag
  • Verpflegung: Frühstück; Halbpension im Wüstencamp; Vollpension in der Nioko Lodge
  • Spritkosten, Eintrittsgelder für Besichtigungen
  • Englisch/Deutsch sprechende Reiseleitung und lokale Führer

Preise

auf Anfrage

2.990 €

2.490 €

2.390 €

Zusatzleistungen

  • Langstreckenflüge ab Deutschland kosten ca. 700 - 900 €
  • Einzelzimmerzuschlag: 500 €

Visas

Visum

Kostenloses Visum bei Einreise

Impfungen

Erforderlich:
Keine

Empfohlen:
Malaria-Prophylaxe

Länderinfos

Nähere Informationen zu Land und Leuten finden Sie hier.

Reisetermine

Individualreise

Abflug von jedem größeren Flughafen jederzeit möglich

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