15 Tage
auf Anfrage
3.160 €
2.690 €
2.670 €
Große Senegal-Rundreise
Westafrikas Juwel entdecken
- Geführte Privatreise mit kompetenter Reiseleitung
- Ideal für einen ersten Kontakt mit westafrikanischer Lebensart
- Inselzauber auf der Île de Gorée
- Charmante Kolonialstadt Saint Louis
- Vogelvielfalt im Djoudj-Nationalpark
- Land der Bassari
- Safari im Niokolo-Koba-Nationalpark
- Baden und Entspannen am traumhaften Atlantikstrand
Diese umfangreiche Senegal-Reise führt Sie durch eines der am besten touristisch erschlossenen Ländern Westafrikas, von der dicht bevölkerten Küste bis tief hinein in den ursprünglich gebliebenen Südosten des Landes. Auf der Insel Gorée und in der alten Hauptstadt Saint Louis erhalten Sie einen Eindruck von der kolonialen Vergangenheit Senegals, die kleine Wüste Lompoul und das spektakuläre Djoudj-Vogelreservat zeugen von der landschaftlichen Vielfalt.
Auf Ihrem Weg in den Süden passieren Sie Touba mit seiner Großen Moschee als einem der prächtigsten Zeugnisse islamischer Baukunst in ganz Westafrika. Tief im Südosten genießen Sie die idyllische Natur am Gambia-Fluss und die Kulturlandschaft des Bassari-Volks, das sogar zum Unesco-Weltkulturerbe zählt. Ein weiterer Höhepunkt in dieser abgelegenen Region ist eine Safari im Niokolo-Koba-Nationalpark.
Bevor es zurück an die Küste geht, gleiten Sie auf einer Piroge durch die traumhafte Mangrovenlandschaft des Sine Saloum Deltas und bestaunen die Beschaffenheit und das Leben auf der Muschelinsel Fadiouth. Abschließend entspannen Sie an einem traumhaften Strand an der Petite Côte, wo Sie die Badetage gerne auch verlängern können.
Impressionen
Reiseverlauf
1. Tag: Flug nach Dakar
Empfang am Flughafen und Transfer zum Hotel. Je nach Ankunftszeit ist Gelegenheit für erste Erkundungen in der Stadt.
In Dakar ergibt es Sinn, auf dem "Plateau", dem alten Stadtzentrum zu schlafen, insbesondere mit Blick auf die Verkehrssituation am nächsten Tag. Die Hotellandschaft auf dem Plateau wird jedoch von den großen internationalen Ketten dominiert, die wir nach Möglichkeiten meiden. In der Mittelklasse nehmen wir das Hotel du Plateau, das zentral und fußläufig zu verschiedenen Restaurants und z.B. auch zu dem tollen Kulturzentrum des "Institut Francais" liegt. Wer etwas gehobener in den Urlaub starten möchten, dem sei das Hotel Le Lagon empfohlen, das ebenso auf dem Plateau, allerdings an der Küste liegt, mit Blick auf die Insel Gorée. Das zugehörige Restaurant, in dem schon Stargäste aus aller Welt gespeist haben, ist eines der besten der Stadt (und trotzdem nicht übermäßig teuer).
Wer die Stadt besser kennen lernen möchte, kann hier auch noch eine zweite Nacht verbringen.
2. Tag: Dakar & Insel Gorée
Am Vormittag Stadtrundfahrt durch Dakar. Anschließend setzen Sie mit dem Boot zur Insel Gorée über. Sie liegt auf der dem Atlantik abgewandten Seite des Cap Vert, das die westlichste Spitze des kontinentalen Afrikas ist, und wurde bis zum Verbot des dortigen Sklavenhandels im Jahr 1848 als Sklaveninsel bekannt. Die Insel besticht durch ihren Flair: Die pastellfarbenen Häuser, bewachsen mit Hibiskus, erinnern an Südfrankreich. Der geschichtsträchtige Ort wurde von der Unesco zum Welterbe der Menschheit erklärt. Eine entspannte Ruhe herrscht hier, denn Verkehrslärm gibt es nicht, die Insel ist komplett autofrei.
Die Idylle steht im Widerspruch zur düsteren Geschichte. Auch heute noch kann hier das letzte erhaltene Sklavenhaus, „Maison des Esclaves“, welches ca. 1778 errichtet wurde, besichtigt werden. Es dient als Museum und erzählt von der Geschichte der Sklavenverschiffung. Von diesem Haus aus wurden – so die Geschichte – die Sklaven durch die Pforte ohne Wiederkehr, die „porte sans retour“, auf die Schiffe getrieben, die sie für immer von ihrer Heimat trennen würden. Übernachtung in einer Pension auf der Insel.
3. Tag: Gorée – Lac Rose – Lompoul Wüste (140km)
Nach dem Frühstück fahren Sie zunächst zum "Rosa See" (Lac Rose) ca. 40 km nordöstlich von Dakar, der rosa in der Sonne leuchtet. Die Färbung entsteht durch spezielle Mikroalgen, die in dem salzigen Wasser leben und ein rotes Pigment als Sonnenschutz produzieren. Der See wird von Salzbauern bewirtschaftet, die Sie bei der Arbeit beobachten können. Vom Atlantik ist er nur durch einige Dünen getrennt. Nach dem Besuch geht es weiter in die Petit Desert, die kleine Wüste, von Lompoul. Sie haben die Möglichkeit, in den Dünen zu wandern, und genießen die Atmosphäre an diesem besonderen Ort. Übernachtung im exotischen Wüstencamp.
4. Tag: Lompoul Wüste – Saint Louis (95km)
Heute geht es weiter nach Saint Louis, die ehemalige Hauptstadt von Französisch-Westafrika, die im Nordwesten unweit der Grenze zu Mauretanien am Fluss Senegal liegt. Das Stadtbild ist geprägt durch ehemalige Kolonialbauten und den Brücken, die die drei Stadtteile miteinander verbinden. Saint Louis gilt als kulturelles Zentrum Senegals und wird von einer vielfältigen Gesellschaft bewohnt, wobei die meisten Einheimischen von Fischerei und Landwirtschaft leben.
5. Tag: Djoudj-Nationalpark (70km)
Vormittags fahren Sie in den nur noch spärlich besiedelten Landesnorden zum Nationalpark Djoudj, eines der größten Vogelreservate in Westafrika mit ca. 330 Vogelarten; von November bis April Aufenthaltsstätte europäischer Zugvögel. Die Erkundung der vielseitigen Vogelwelt in schöner Landschaft ist auch vom Boot aus möglich. Am Abend haben Sie nochmals die Gelegenheit, die besondere Atmosphäre von Saint Louis zu genießen.
Der Djoudj-Nationalpark ist nur zwischen Oktober und April geöffnet. Im Rest des Jahres besuchen Sie an dieser Stelle den ebenso sehenswerten Nationalpark Langue de Barbarie an der Küste unweit von Saint Louis.
6. Tag: Saint Louis – Touba – Kaolack (285km)
Nach dem Frühstück fahren Sie vorbei an traditionellen Dörfern nach Touba (arabisch: „Glückseligkeit“), die heilige Stadt der Mouriden. Schon von weitem ist die Große Moschee, die Größte im Senegal, zu erkennen. Jedes Jahr im Mai pilgern Hunderttausende gläubige Senegalesen nach Touba, um dort ihre religiöse Überzeugung zum Ausdruck zu bringen. Anschließend geht es weiter nach Kaolack, am Rande des Saloum Deltas gelegen und ein Zentrum des Erdnußanbaus. Hier besuchen Sie den Marché Central, den nach Marrakesch zweitgrößten überdachten Markt Afrikas.
7. Tag: Kaolack – Wassadou (300km)
Am frühen Morgen brechen Sie auf und fahren in den Südosten des Senegal. Unterwegs kommen Sie durch traditionelle Dörfer. Bei einer Bootsfahrt auf dem Gambiafluss durch unberührte und atemberaubende Natur begegenen Ihnen mit etwas Glück Flusspferde und Krokodile. Übernachtung in im Wassadou Camp, direkt am Fluss gelegen
8. Tag: Wassadou Camp - Kedougou (170km)
Am Morgen unternehmen Sie eine Wanderung zu nahegelegenen Dörfern. Danach geht es weiter nach Kedougou – unterwegs fahren Sie u.a. durch eine Gegend, in der nach Gold gegraben wird. Beim Besuch des Wasserfalls von Dindéfelo werden Sie staunen: Fast 100 Meter stürzt das Wasser am Nordrand des Dindéfelo-Hochlands in ein Becken hinab, das auch gerne für ein Bad benutzt wird.
9. Tag: Land der Bassari
In der Region um Kedougou umfasst das sogenannte Bassari-Land als Unesco-Weltkulturerbe drei räumlich getrennte Gebiete: die Kulturlandschaften der Bassari, Fula und Bedik. Sie besuchen heute einige Bassari-Dörfer. Die Lebensweise der Bassari ist von ihrer traditionellen Religion geprägt. Dies ist ein Grund, warum Angehörige anderer Völker im Senegal sie eher herablassend behandeln und als rückständige Wilde ansehen. Ihre Dörfer liegen meist hoch oben auf Hügeln, von denen aus sie in früheren Zeiten besser verteidigt werden konnten. Die urtümlichen strohgedeckten Hütten und ihre bunte Festkleidung sind ein beliebtes Fotomotiv.
10. Tag: Kedougou – Niokolo-Koba Nationalpark (90km)
Heute geht es in den Niokolo-Koba Nationalpark nahe der Grenze zu Guinea-Bissau. Der Nationalpark ist mehr als 8.000 km² groß. Er wurde 1980 gegründet und ein Jahr später von der Unesco zum Weltnaturerbe ernannt. Durch diesen Park fließt der Gambia-Fluss, an dessen Ufern sich wunderschöne Galeriewälder erstrecken. Dort sind zum Beispiel Krokodile, Nilpferde und sogar Schimpansen zuhause. Ein großer Teil des Nationalparks besteht aus Savanne, in der viele typisch afrikanische Tierarten leben. Neben Hyänen und Antilopen kann man hier mit etwas Glück auch Löwen und die seltenen Leoparden beobachten. Insgesamt gibt es über 80 verschiedene Säugetierarten im Niokolo Koba-Nationalpark. Aber auch Vogelliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Man findet mehr als 330 verschiedene Arten in diesem Schutzgebiet.
Am Parkeingang holt Sie die Nioko Lodge ab, die mit Abstand beste Unterkunft im Nationalpark. Hier übernachten Sie in Safari-Zelten mit Blick auf den Gambiafluss. Nach einem Mittagessen unternehmen Sie am Nachmittag eine erste Pirschfahrt.
11. Tag: Niokolo-Koba Nationalpark – Tambacounda (100km)
Am Morgen unternehmen Sie eine weitere Pirschfahrt. Anschließend geht es weiter nach Tambacounda.
12. Tag: Tambacounda – Dangane (390km)
Nach dem Frühstück fahren Sie weiter in Richtung Westen, fast bis an die Küste am nördlichen Rand des Sine-Saloum-Deltas. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Genießen Sie den Blick auf das Wasser von der Terrasse Ihres Hotels aus.
13. Tag: Dangane – Nationalpark Delta du Saloum – Muschelinsel in Fadiouth – Toubab Dialaw (70km)
Nach dem Frühstück fahren Sie mit einer Piroge in den Nationalpark Delta du Saloum. Das Mündungsgebiet des Sine-Saloum-Flusses besteht aus Sanddünen entlang des Atlantischen Ozeans, Lagunen, mangrovengesäumten Wasserarmen, zahlreichen Inseln und kleineren Wäldern. Unter den zahlreichen Wasservögeln finden sich u.a. Reiher, Störche, Fischadler, rosa Flamingos und Pelikane. Vielleicht können Sie sogar Krokodile, Antilopen, Warzenschweine oder Affen beobachten, die sich in Ufernähe aufhalten.
Im Anschluss geht es zur Muschelinsel Fadiouth. Vor etwa 1500 Jahren begannen die einheimischen Fischer Muschelschalen ins Meer zu werfen. Im Laufe der Zeit entstanden dadurch drei kleine Inseln: die Inseln von Fadiouth. Ein Muschelberg wurde fortan als Speicherinsel genutzt, auf einer wohnte man und die dritte diente als Friedhofsinsel. Die ungewöhnliche Landschaft und das geschäftige Treiben auf der Hauptinsel sind ein echtes Erlebnis. Anschließend Weiterfahrt an die Petite Côte nach Toubab Dialaw.
Toubab Dialaw ist ein ruhiger Badeort nördlich des Touristenzentrums Saly/Mbour. Es liegt unweit des Bandia-Reservats und des Flughafens und bietet sich deshalb als erste oder letzte Übernachtung einer Rundreise an. Wer plant, noch ein paar Strandtage anzuhängen, der kann an dieser Stelle auch direkt nach Saly fahren. Dort gibt es diverse Unterkünfte in allen Preisklassen. Standardmäßig nehmen wir, wenn verfügbar, die kleine, aber feine Pension Keurmaya. Sie liegt direkt am Meer, wenngleich der Strand unmittelbar vor der Tür z.T. mit Steinen gegen Erosion geschützt ist. Unser liebstes Strandresort ist das Hotel Royam mit seinen schönen Bungalows, dem tropischen Garten und dem gepflegten Strand. Wer seine Reise in intimerer Atmosphäre Revue passieren lassen möchte, dem sei die stilvolle Tama Lodge ans Herz gelegt, mit ihrer geschmackvollen afrikanischen Architektur und der ruhigen Lage, ebenfalls direkt am Strand.
14. Tag: Toubab Dialaw – Rückflug
Den Tag über können Sie noch den Strand und das Meer genießen, bevor Sie am Abend zum Flughafen gebracht werden und Ihren Rückflug antreten.
15. Tag: Ankunft in Deutschland
ReiseInformationen
Leistungen
- Transfers und Rundreise gemäß Reisebeschreibung in guten klimatisierten Fahrzeugen
- Alle Ausflüge (außer als optional/auf eigene Kosten gekennzeichnet)
- 13 Übernachtungen in guten landestypischen Hotels (siehe Hotelplan)
- Tageszimmer am Abreisetag
- Verpflegung: Frühstück; Halbpension im Wüstencamp; Vollpension in der Nioko Lodge
- Spritkosten, Eintrittsgelder für Besichtigungen
- Englisch- oder deutschsprechende Reiseleitung und lokale Führer
Preise
auf Anfrage
3.160 €
2.690 €
2.670 €
Zusatzleistungen
- Langstreckenflüge ab Deutschland kosten ab ca. 700 €
- Einzelzimmerzuschlag: 560 €
Visas
Kostenloses Visum bei Einreise
Impfungen
Erforderlich:
Keine
Empfohlen:
Malaria-Prophylaxe
Länderinfos
Nähere Informationen zu Land und Leuten finden Sie hier.
Reisetermine
Individualreise
Abflug von jedem größeren Flughafen jederzeit möglich