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Kamerun

Ein ganzer Kontinent in einem Land

Immergrüner Regenwald, vulkanische Bergmassive mit farbig leuchtenden Kraterseen, das weite Grasland der Savannen: Kamerun bietet eine schier unglaubliche Landschaftsvielfalt. Dazu kommen über 200 verschiedene Stammeskulturen mit reichen und langlebigen Traditionen, die sich durch die Mannigfaltigkeit und Vielfalt ihrer Folklore, ihres Kunsthandwerks und ihrer Lebensweisen ausdrücken.

Reisen nach Kamerun sind abwechslungsreich und für jeden ist etwas dabei: Naturfreunde können im Bouba-Ndjiida Nationalpark auf Safari gehen, Geschichtsinteressierte auf den Spuren deutscher Kolonialgeschichte wandeln und wer traditionelle Kulturen und Bräuche kennen lernen möchte, für den ist das Grasland entlang der Ringroad ein idealer Platz.

Aktuelle Kamerun Reisen

Reisetyp

Große Kamerun-Rundreise

Ein ganzer Kontinent in einem Land

 

Immergrüner Regenwald im Süden, vulkanische Bergmassive mit farbig leuchtenden Kraterseen, das weite Grasland der Savannen, Kamerun bietet eine schier unglaubliche Landschaftsvielfalt. Dazu kommen über 200 verschiedene Stammeskulturen mit reichen und langlebigen Traditionen, die sich durch die Mannigfaltigkeit und Vielfalt ihrer Folklore, ihres Kunsthandwerks und ihrer Lebensweisen ausdrücken.

Im Bouba-Ndjiida Nationalpark erleben wir die artenreiche Tierwelt der Savanne. Elefanten, Löwen, Giraffen und zahlreiche Antilopenarten sind hier beheimatet. Im Westen entdecken Sie die Highlights des Graslandes entlang der Ringroad. Hier beeindrucken lebhafte Märkte, malerische Landschaften und eine lebensfrohe Bevölkerung. Sie bekommen ausreichend Gelegenheit, Häuplingen und Handwerkern über die Schultern schauen.

An der Atlantikküste stoßen wir schließlich zu Füßen des gigantischen Mount Cameroon auf die Relikte der deutschen Kolonialgeschichte. Wer Zeit für eine Verlängerung hat, kann sich an den von Kokospalmen gesäumten, feinsandigen Stränden von Kribi entspannen.

 

Reisetyp

Spuren deutscher Kolonien

Reise durch Kamerun, Ghana & Togo

 

Die deutsche Kolonialgeschichte war von kurzer Dauer. Sie begann mit dem Schutzvertrag, den Gustav Nachtigall im Jahre 1884 mit König Mlapa im heutigen Togo schloss, und endete mit dem Beginn des 1. Weltkrieges. 1914 kapitulierten die Deutschen vor den französischen und britischen Truppen. Die ehemals deutschen Gebiete wurden unter Franzosen und Briten aufgeteilt. Vielleicht liegt in der Kürze der Kolonialgeschichte und im Aufbau einer relativ guten Infrastruktur die noch heute große Beliebtheit der Deutschen in ihren Exkolonien begründet.

Sie beginnen Ihre Reise in Cotonou in Benin und fahren durch Togo bis in den Osten von Ghana, der einst Teil der deutschen Kolonie Togoland war. Weiter geht es nach Kumasi, Hauptstadt der Ashanti. Die Ashanti waren ein kriegerisches Volk und haben sich der Kolonisation durch die Engländer sehr lange in verschiedenen Kriegen widersetzt. Von hier aus geht es an die Küste, die ehemals englische Kolonie "Goldküste". 

1668 ließ Friedrich der Große von der „Brandenburgisch Afrikanischen Compagnie“ im heutigen Princess Town die Festung Friedrichsburg erbauen und nahm am internationalen Sklavenhandel teil. Sie besichtigen Friedrichsburg und fliegen anschließend von Accra nach Douala in Kamerun.

Von der Hafenstadt Douala folgen Sie zunächst der Küstenlinie Richtung Westen, nach Limbe und Buea, der ehemaligen Hauptstadt des kolonialen Kamerun am Fuße des Kamerunberges. Weitere Relikte deutscher Kolonialgeschichte finden Sie im Kameruner Grasland und in der Hauptstadt Yaounde. 1889 kamen die Deutschen von Kribi aus und gründeten hier eine Militärstation. Wenige Jahre später folgten Verwaltung und einige Handelsfirmen. Der Küsten- und Strandort Kribi, von Deutschen gegründet, setzt dann den Schlusspunkt der Reise.

Auf dieser „Reise auf den Spuren der deutschen Kolonien" begegnen wir faszinierenden Menschen und deren Kulturen, erleben spektakuläre Landschaften und knüpfen Kontakte zur einheimischen Bevölkerung.

 

Reisetyp

Dzanga Sangha & Kamerun

Regenwald und Kameruns Highlights

 

Diese Reise verbindet den intakten Regenwald des Dzanga-Sangha-Schutzgebiets mit einer Rundreise durch Kamerun. Im Süden der Zentralafrikanischen Republik haben der World Wildlife Found (WWF) und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) – vormals GTZ – in Kooperation einen Nationalpark mit einem weitgehend intakten Regenwald-Ökosystem eingerichtet. Es ist ein trinationales Projekt, das sich die ZAR, der Kongo (Brazzaville) und Kamerun teilen. 

Dreiviertel aller west- und zentralafrikanischen Regenwälder sind bereits zerstört. In diesem Länderdreieck, das zum drittgrößten Regenwaldgebiet der Erde, dem Kongobecken, gehört, konnten einige tausend Quadratkilometer geschützt werden. Dies ist das Refugium der letzten Waldelefanten, verschiedene Stämme der Pygmäen leben hier. Weltweit einzigartig: Hier kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den westlichen Flachlandgorilla beobachten.

Nach Ihrer Rückkehr nach Kamerun entdecken Sie die Highlights des Graslandes entlang der Ringroad. Hier beeindrucken lebhafte Märkte, malerische Landschaften und eine lebensfrohe Bevölkerung. Sie bekommen ausreichend Gelegenheit, Häuplingen und Handwerkern über die Schultern schauen.

An der Atlantikküste stoßen wir schließlich zu Füßen des gigantischen Mount Cameroon auf die Relikte der deutschen Kolonialgeschichte. Wer Zeit für eine Verlängerung hat, kann sich an den von Kokospalmen gesäumten, feinsandigen Stränden von Kribi entspannen.

 

Länderinformationen

Geschichte

Das Land Kamerun gibt es in seinen aktuellen Grenzen erst seit Ende des vergangenen Jahrhunderts mit dem Beginn der Kolonialgeschichte. 1960 wurde Kamerun unabhängig und besteht seither in seinen heutigen Grenzen. Nach der prähistorischen Zeit war Kamerun in der Hauptsache von Pygmäen bewohnt. Heutzutage gibt es nur wenige Pygmäen in den südlichen Regenwaldregionen Kameruns. Die Geschichte des heutigen Kamerun ist vor allem durch die Völkerwanderungen der letzten 500 bis 1000 Jahre geprägt. Kamerun war ein Kreuzpunkt vieler Stammeswanderungen und Handelswege. Diese geschichtliche Entwicklung hat dabei zur heutigen Ethnienvielfalt beigetragen. Zwei große Wanderbewegungen werden unterschieden: Die Nord-Südwanderung der Sudanvölker und die Ost-Westwanderungen der Bantuvölker.

Geographie

Mit einer Fläche von 475.439 km² ist Kamerun etwa eineinhalb mal so groß wie Deutschland. Kamerun grenzt im Nordosten an den Tschad, im Osten an die Zentralafrikanische Republik, im Süden an Kongo, Gabun und Äquatorialguinea, der Nordwesten und Westen bilden die Staatsgrenze zu Nigeria. Durch seine enorme Nord-Süd Ausdehnung durchschneidet Kamerun die verschiedensten Vegetationszonen. Vom tropischen Regenwald im Süden über die zentrale Hochebene bis hin zu den halbwüstenartigen Trockenzonen des Nordens. Aufgrund dieser einmaligen geographischen Vielfalt trägt Kamerun auch den Beinamen “Miniaturafrika”. Fast alle Landschaftsbilder und Lebensräume des Kontinents finden sich hier: Palmenstrände und Küstenebenen mit Mangrovensümpfen, vulkanisches Bergland, dichte Regenwälder, weite Savannen und Steppen mit Nationalparks und ganz im Norden die wüstenhafte und staubige Sahelzone.

Sehenswürdigkeiten

Die modernste Stadt des Landes ist die Hauptstadt Yaoundé. Sie liegt im zentralen Hochland und verteilt sich über mehrere Hügel, eingebettet in eine üppig grüne Tropenvegetation. Sehr beliebt bei den Touristen sind vorallem die bunten Märkte. Im Westen des Landes, am Fuße des Mount Cameroun liegt die Wirtschaftsmetropole Douala mit dem wichtigsten Hafen des Landes. Lohnenswert ist ein Ausflug nach Limbé am atlantischen Ozean. Der Badeort mit seinen tiefschwarzen, vulkanischen Sandstränden liegt inmitten üppig grüner Vegetation direkt am Fuße des Mount Cameroon. Die bizarre Gebirgslandschaft von Rhumsiki wird in vielen Reiseberichten als eine der eigentümlichsten und schönsten Landschaften Afrikas bezeichnet. Die Mandara Berge mit ihren bis zu 300 m in die Höhe ragenden Vulkanzapfen sind die Heimat der Kirdi, einem Bergvolk, das in festungsähnlichen Rundhütten mit spitz zulaufenden Strohdächern lebt. Der Waza Nationalpark im Norden ist Kameruns größtes Wildreservat. Hier kann man zahlreiche Säuger der Savanne beobachten. Antilopen, Giraffen, Löwen und zahlreiche andere Tiere tummeln sich an den Wasserstellen. Am bekanntesten ist der Park jedoch für seine großen Elefantenherden. Die UNESCO ernannte das Wildtierreservat Dja, das im Südosten des Landes liegt, 1987 zum Weltnaturerbe. Seine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt umfasst über 1500 verschiedene Pflanzenarten und über 100 verschiedene Säugetiere, unter anderem Flachlandgorillas, Mandrillaffen und die kleinwüchsigen Waldelefanten. Innerhalb des Reservates leben noch vereinzelt Pygmäen, die aber zunehmend am Rande des Reservates sesshaft werden.

Reiseinformationen

Klima & Reisezeiten

Kamerun liegt in der tropischen Zone und gliedert sich in vier Klimazonen. Der Südosten des Landes ist geprägt durch das äquatoriale Guineaklima mit hohen Niederschlägen und einer jährlichen Durchschnittstemperatur von ca. 27° C. Im Gebiet um Douala sind ca. 240 Regentage pro Jahr zu erwarten, als Regenzeit gilt die Saison von März bis Oktober. Je weiter man in das Landesinnere vorstößt, desto geringer wird die Niederschlagsmenge. So werden bei Yaoundé nur noch ca. 140 Regentage im Jahr gezählt. Als regenreichste Monate gelten Juli bis September. Der Westen Kameruns liegt im äquatorialen Kamerunklima. Charakteristisch sind auch hier ganzjährige Niederschläge und feuchtheißes Klima. Im Norden schließt sich das semiaride Sudanklima mit einer ausgeprägten trocken- und einer kurzen Regenzeit an. Die Temperaturen liegen hier im Schnitt bei ca. 25° C. Das klassische Sudanklima findet man nördlich von Garoua mit Jahreshöchsttemperaturen von über 40° C und geringen Niederschlägen. Die heißeste Jahreszeit ist von Dezember bis Juni. Als beste Reisezeit für Kamerun gelten die Monate von November bis Mai.

Essen & Trinken

Die Grundnahrungsmittel der Küche Kameruns bestehen aus Mais, Kochbananen, Maniok, Yams sowie Süßkartoffeln. Zu den einheimischen Spezialitäten zählen vor allem in der Küstenregion verschiedene Gerichten aus frischem Fisch, Hummer, Garnelen und anderen Meeresfrüchten. Tropische Früchte sind überall erhältlich.

Sprache

Englisch und Französisch sind offizielle Landessprachen. Daneben existieren unzählige einheimische Dialekte.

Währung

Landeswährung ist der CFA. Der Wechselkurs war fest an den französischen Franc gebunden. Es empfiehlt sich seit der Euroumstellung, ausschließlich Bargeld in EURO in Scheinen (keine Geldstücke) mitzunehmen. Reiseschecks werden nicht von allen Banken akzeptiert. Der Umtausch ist zeitraubend und mit hohen Gebühren verbunden. 100 CFA = € 0,15

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