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Togo

Afrikanische Mythen & deutsche Kolonialarchitektur

In Westafrika ist der Mythos des „Schwarzen Kontinents“ noch deutlich zu spüren. Das gilt auch für Togo und vor allem in der Region um Kara, dem Kabyé-Land, wo Sie sogenannte Hexendörfer besuchen können, sowie für den beühmten Fetischmarkt von Lomé, der ein unglaubliches Angebot an Kuriositäten bereithält, darunter Knochen in verschiedenen Größen, Affenschädel, Vogelköpfe, Tierfelle und Schlangenhäute.

Togo ist aber auch Teil der Ivory-Tours-Reise "Spuren deutscher Kolonien", haben doch die Deutschen während der Kolonialzeit besonders in Orten wie Kpalimé und Atakpamé deutlich sichtbare Spuren hinterlassen.

Aktuelle Togo Reisen

Reisetyp

Spuren deutscher Kolonien

Reise durch Kamerun, Ghana & Togo

 

Die deutsche Kolonialgeschichte war von kurzer Dauer. Sie begann mit dem Schutzvertrag, den Gustav Nachtigall im Jahre 1884 mit König Mlapa im heutigen Togo schloss, und endete mit dem Beginn des 1. Weltkrieges. 1914 kapitulierten die Deutschen vor den französischen und britischen Truppen. Die ehemals deutschen Gebiete wurden unter Franzosen und Briten aufgeteilt. Vielleicht liegt in der Kürze der Kolonialgeschichte und im Aufbau einer relativ guten Infrastruktur die noch heute große Beliebtheit der Deutschen in ihren Exkolonien begründet.

Sie beginnen Ihre Reise in Cotonou in Benin und fahren durch Togo bis in den Osten von Ghana, der einst Teil der deutschen Kolonie Togoland war. Weiter geht es nach Kumasi, Hauptstadt der Ashanti. Die Ashanti waren ein kriegerisches Volk und haben sich der Kolonisation durch die Engländer sehr lange in verschiedenen Kriegen widersetzt. Von hier aus geht es an die Küste, die ehemals englische Kolonie "Goldküste". 

1668 ließ Friedrich der Große von der „Brandenburgisch Afrikanischen Compagnie“ im heutigen Princess Town die Festung Friedrichsburg erbauen und nahm am internationalen Sklavenhandel teil. Sie besichtigen Friedrichsburg und fliegen anschließend von Accra nach Douala in Kamerun.

Von der Hafenstadt Douala folgen Sie zunächst der Küstenlinie Richtung Westen, nach Limbe und Buea, der ehemaligen Hauptstadt des kolonialen Kamerun am Fuße des Kamerunberges. Weitere Relikte deutscher Kolonialgeschichte finden Sie im Kameruner Grasland und in der Hauptstadt Yaounde. 1889 kamen die Deutschen von Kribi aus und gründeten hier eine Militärstation. Wenige Jahre später folgten Verwaltung und einige Handelsfirmen. Der Küsten- und Strandort Kribi, von Deutschen gegründet, setzt dann den Schlusspunkt der Reise.

Auf dieser „Reise auf den Spuren der deutschen Kolonien" begegnen wir faszinierenden Menschen und deren Kulturen, erleben spektakuläre Landschaften und knüpfen Kontakte zur einheimischen Bevölkerung.

 

Reisetyp

Kulte & Voodoo

Reise durch Ghana, Togo & Benin

 

In Westafrika ist der Mythos des „Schwarzen Kontinents“ noch deutlich zu spüren. Diese ausführliche Reise durch drei Länder bietet herrliche Landschaftspanoramen von Feuchtwäldern und Lagunen im Süden bis zu Trockensavanne und Gebirgsketten im Norden und lässt uns das breite Spektrum der unterschiedlichen Kulturen intensiv erleben. 

Wir beginnen unsere Tour in Togo. In der Hauptstadt Lomé gibt es einige Beispiele deutscher Kolonialarchitektur zu sehen. Sehr interessant sind die verschiedenen Märkte der Stadt, u. a. der größte Fetischmarkt Westafrikas. In Benin begegnen wir der Vielfalt animistischer Glaubenswelten, während in Ghana das Ashanti-Gebiet und die frühkolonialen Festungen an der Goldküste den Schwerpunkt der Reise bilden.

Die Begegnung mit Menschen, Einsichten in die lokalen Kulturen und Bräuche sowie die Kolonialgeschichte und eine einmalige Natur lassen diese Reise zu einem ganz besonderem Highlight werden.

 

Reisetyp

Voodoofest in Ouidah

Erlebnisreise nach Benin & Togo

 

Alljährlich am 10. Januar findet in Ouidah, Benin, das große Voodoofest statt. Das Voodoofest ist ein lokales Großereignis: Menschen aus dem ganzen Land strömen herbei, um sich durch den Voodoo vor bösen Geistern zu schützen. Sie begegnen der Vielfalt animistischer Glaubenswelten. Und erleben beim Kult des „Voodoo“ die Faszination des Zusammenspiels von übernatürlichem Glauben, Riten und Gebräuchen.

Weiter führt Sie die Tour nach Togo, wo Sie auf Relikte deutscher Kolonialgeschichte stoßen. Sie sehen Atakpame, die ehemalige Residenzstadt der deutschen Gouverneure, und das heutige Kunsthandwerkszentrum Kpalimé, das schon bei den deutschen Kolonialherren wegen seiner Höhenlage sehr beliebt war. Sehr interessant sind die verschiedenen Märkte der Hauptsadt Lome, u. a. der größte Fetischmarkt Westafrikas.

In Westafrika ist der Mythos des „Schwarzen Kontinents“ noch deutlich zu spüren. Diese Reise lässt uns das breite Spektrum der unterschiedlichen Kulturen intensiv erleben. 

 

Länderinformationen

Geschichte

Nach der Entdeckung durch die Portugiesen 1481 und ersten europäischen Niederlassungen seit dem 16. Jahrhundert wurde Togo 1884 deutsches Protektorat. 1922 wurde das Gebiet als Mandatsgebiet des Völkerbundes teils französisch, teils britisch und 1946 unter UN-Treuhandschaft Assoziiertes Territorium der Französischen Union. Nach der Unabhängigkeit im Jahre 1960 kämpfen oppositionelle Kräfte bis heute für eine Demokratisierung und freie Wahlen.

Geographie

Nach der Entdeckung durch die Portugiesen 1481 und ersten europäischen Niederlassungen seit dem 16. Jahrhundert wurde Togo 1884 deutsches Protektorat. 1922 wurde das Gebiet als Mandatsgebiet des Völkerbundes teils französisch, teils britisch und 1946 unter UN-Treuhandschaft Assoziiertes Territorium der Französischen Union. Nach der Unabhängigkeit im Jahre 1960 kämpfen oppositionelle Kräfte bis heute für eine Demokratisierung und freie Wahlen.

Sehenswürdigkeiten

In der Hauptstadt Lomé gibt es einige Beispiele deutscher Kolonialarchitektur zu sehen. Auch das Nationalmuseum ist einen Besuch wert. Sehr interessant sind die verschiedenen Märkte der Stadt, besonders der Grand Marché. Auf dem Marché des Féticheurs, dem größten Fetischmarkt Westafrikas, werden traditionelle Medizin und zahlreiche andere Kuriositäten angeboten. Im Norden Togos liegt Koutammakou, das Land der Batammariba, das sich bis in den Nachbarstaat Benin hinein erstreckt. Mit ihren aus Lehm gefertigten Turmhäusern steht die Region seit 2004 auf der Liste der UNESCO-Weltkulturstätten. Sie gelten als Wahrzeichen Togos und sind streng mit den religiösen Bräuchen der Bevölkerung verbunden. Zu Togos größten Nationalparks gehört der Fazao-Malfacassa-Nationalpark, in der Mitte des Landes gelegen. Hier leben viele Affen und eine der letzten Elefantenherden Togos. Im Norden befindet sich der Kéran-Nationalpark, in dem Paviane und Antilopen beheimatet sind.

Reiseinformationen

Klima & Reisezeiten

Das Klima ist in Togo ganzjährig tropisch heiß und feucht. Aufgrund der Nähe zum Äquator gibt es keine Jahreszeiten, sondern nur einen Wechsel zwischen Trocken- und Regenzeit. Im Norden dauert die Regenzeit von April bis Oktober. Im mittleren Teil des Landes und im Süden unterteilt sich die Regenzeit in zwei Phasen: März bis Juli und September bis November. Die regenreichsten Monate sind der Juni und der Oktober. Die beste Reisezeit für Togo liegt in der Zeit zwischen November und April.

Essen & Trinken

Zu den beliebtesten und bekanntesten Speisen Togos gehört Fufu, das als klassisches Sonntagsessen gilt. Der gestampfte Yamsbrei wird mit einer scharfen Soße aus Erdnüssen und/oder rotem Palmnussöl und etwas Ziegenfleisch verfeinert. Die Auswahl an Spirituosen ist gut; das einheimische Bier ist zu empfehlen.

Sprache

Amtssprache ist Französisch; daneben werden etwa 50 verschiedene einheimische Sprachen und Dialekte gesprochen.

Währung

Die Währung in Togo ist der CFA. Ein Euro ist gleich 656 CFA. Dieser Kurs ist festgelegt und schwankt nicht. Man erhält von den Wechslern in der Regel 650 CFA für einen Euro. Darunter sollte man nicht wechseln. Früher war der CFA direkt an den französischen Franc gekoppelt. Nach Einführung des Euro an den Euro.

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